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Imke Volkmann Buchhandlung: OSIANDER Pfaffenhofen
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Meine letzte Rezension Ein weites Leben von M. L. Stedman
M. L. Stedman erzählt die Geschichte der Familie MacBride, die auf einer abgelegenen Schaffarm in Westaustralien lebt und den Widrigkeiten eines harten, einsamen Lebens trotzt. Nach einem schweren Unfall müssen die Überlebenden — Mutter Lorna, der schwer verletzte Matthew und seine Schwester Rose — ihr Leben neu gestalten und jeder findet dabei seine Art und Weise. Bis erneut das Schicksal zuschlägt... Mit beeindruckender Tiefe und Sensibilität schildert die Autorin die atemberaubende Landschaft und den harten Alltag der MacBrides und schafft eine Atmosphäre, die mich ganz und gar in diese einsame, abgeschiedene Welt gezogen hat. Themen wie Trauer, Schuld Verantwortung und die Kraft immer weiterzumachen, auch wenn das Leben einem alles abverlangt, werden von der Autorin toll eingeflochten. Ein wirklich schönes Buch mit einem doch schönen Ende.
ab 26,00 €
Produktbild Ein weites Leben
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  • Imke Volkmann
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Ein weites Leben

M. L. Stedman erzählt die Geschichte der Familie MacBride, die auf einer abgelegenen Schaffarm in Westaustralien lebt und den Widrigkeiten eines harten, einsamen Lebens trotzt. Nach einem schweren Unfall müssen die Überlebenden — Mutter Lorna, der schwer verletzte Matthew und seine Schwester Rose — ihr Leben neu gestalten und jeder findet dabei seine Art und Weise. Bis erneut das Schicksal zuschlägt... Mit beeindruckender Tiefe und Sensibilität schildert die Autorin die atemberaubende Landschaft und den harten Alltag der MacBrides und schafft eine Atmosphäre, die mich ganz und gar in diese einsame, abgeschiedene Welt gezogen hat. Themen wie Trauer, Schuld Verantwortung und die Kraft immer weiterzumachen, auch wenn das Leben einem alles abverlangt, werden von der Autorin toll eingeflochten. Ein wirklich schönes Buch mit einem doch schönen Ende.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Ein weites Leben
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    Ein weites Leben

    M. L. Stedman erzählt die Geschichte der Familie MacBride, die auf einer abgelegenen Schaffarm in Westaustralien lebt und den Widrigkeiten eines harten, einsamen Lebens trotzt. Nach einem schweren Unfall müssen die Überlebenden — Mutter Lorna, der schwer verletzte Matthew und seine Schwester Rose — ihr Leben neu gestalten und jeder findet dabei seine Art und Weise. Bis erneut das Schicksal zuschlägt... Mit beeindruckender Tiefe und Sensibilität schildert die Autorin die atemberaubende Landschaft und den harten Alltag der MacBrides und schafft eine Atmosphäre, die mich ganz und gar in diese einsame, abgeschiedene Welt gezogen hat. Themen wie Trauer, Schuld Verantwortung und die Kraft immer weiterzumachen, auch wenn das Leben einem alles abverlangt, werden von der Autorin toll eingeflochten. Ein wirklich schönes Buch mit einem doch schönen Ende.

  • Produktbild Die Insel meiner Schwester
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    5/5

    Die Insel meiner Schwester

    Im Alter von 14 Jahren erfährt Mirjam, dass sie eine Halbschwester hat, Nia. Die beiden verstehen sich auf Anhieb sehr gut und haben von da an eine sehr enge Bindung. Sie verbringen gemeinsame, wunderbare Sommer auf der familieneigenen Schäreninsel Tallholmen. Doch im Laufe der Jahre, die geprägt sind vom Erwachsenwerden, von Ausbildung und Beziehungen zu Männern, wird ihr Miteinander immer wieder auf die Probe gestellt. Der Kontakt wird zunehmend weniger. Nachdem Mirjam wieder einmal längere Zeit nichts von Nia gehört hat und dann eine Einladung zu deren 40. Geburtstag auf die Insel ihrer Jugend, Tallholmen, erhält, hat sie ein mulmiges Gefühl. Das liegt vor allem an Konrad, Nias gewalttätigen und manipulativen Mann, den sie schon einmal verlassen wollte – und doch zurückgekehrt ist. Mirjam beschließt zur Feier ihrer Schwester auf die Insel zu fahren. Als sie dort ankommt braut sich nicht nur ein Unwetter zusammen… nichts wird mehr so sein wie zuvor. Ein toller, sehr spannender Roman, der immer wieder auf andere Zeitebenen springt. Dadurch wird der Spannungsbogen hoch gehalten, so dass man das Buch nicht mehr weglegen möchte.

  • Produktbild Wenn die Kraniche nach Süden ziehen
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    5/5

    Wenn die Kraniche nach Süden ziehen

    Irgendwann werden wir alle alt sein und vielleicht auch pflegebedürftig. Vielleicht berührt dieser Roman deshalb so sehr. Denn Bo ist alt (89) und pflegebedürftig. Er lebt mit seinem Hund Sixten allein und wird vom Pflegedienst und seinem Sohn Hans versorgt. Dieser möchte ihm nun seinen Hund wegnehmen, da er der Meinung ist, dass sich Bo sich nicht mehr ausreichend um ihn kümmern kann. Damit bricht für Bo die Welt vollends zusammen. Was bleibt ihm nun? Einfühlsam und klug beschreibt die Autorin die Gefühle und Gedanken des alten Mannes. Dieser schweift gedanklich immer wieder in die Vergangenheit ab, hält Zwiesprache mit seiner Frau (die mit Demenz im Heim lebt), hadert mit seinem Vater und möchte sich mit seinem Sohn aussprechen, was ihm sehr schwerfällt. Ein tolles Buch, berührend, traurig aber auch voll Wärme und Hoffnung.

  • Produktbild Kala
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    4/5

    Kala

    Kala, Mittelpunkt einer Clique von 6 Jugendlichen, die in der irischen Küstenstadt Kinlough leben, verschwindet mit 15 Jahre spurlos. 15 Jahre später treffen sich die Freunde anlässlich einer Hochzeit wieder, just in der Zeit als man menschliche Überreste in der Nähe findet – die von Kala. Erinnerungen kommen hoch, verdrängte Geheimnisse, zwischenmenschliche Beziehungen und natürlich die Frage, was damals passiert ist, bestimmen die Erzählung. Dadurch, dass der Roman auf verschiedenen Zeitebenen erzählt wird und der Autor einen tollen, feinfühligen Schreibstil hat, kann man sich wunderbar in die Protagonisten hineinversetzen. Vor allem im letzten Drittel steigert sich die Spannung, so dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen möchte.

  • Produktbild Wenn die Sonne untergeht
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    5/5

    Wenn die Sonne untergeht

    Florian Illies beschreibt in seinem neuen Buch das Jahr 1933 aus Sicht der Familie Mann. Anhand von Tagebucheinträgen und Briefen bekommt der Leser einen sehr guten Einblick in die Ereignisse des Jahres, aber auch in die Gefühlswelten der verschiedenen Mitglieder der Familie Mann, allen voran natürlich in die des Nobelpreisträgers Thomas Mann. 1933 ist in Deutschland das Jahr der Machtübernahme durch die Nazis. Thomas Mann befindet sich auf einer Vortragsreise in Paris und kann, dadurch dass er sich klar zur Demokratie und gegen die Naziherrschaft bekennt, nicht nach München in sein Haus zurückkehren. Nach Zwischenstationen in der Schweiz, landet die gesamte Familie im südfranzösischen Sanary-sur-mèr. Mit anderen Exilanten verbringen sie dort einen Sommer, hin- und hergerissen zwischen Heimweh, Mutlosigkeit, Trauer über den Verlust der Heimat, Zukunftsängsten und gleichzeitig verzaubert vom mediterranen Flair der Cote d’Azur. Obwohl Florian Illies nur aus einem Jahr berichtet, gelingt ihm durch seinen wunderbaren Schreibstil ein kurzweiliges und sehr interessantes Portrait der Familie Mann, ihrer sechs Kinder und auch anderer wichtiger Personen aus deren Umfeld. Ein wirklich tolles Buch.

  • Produktbild Kleopatra
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    4/5

    Kleopatra

    Das alte Ägypten fasziniert von jeher und im Besonderen die letzte Pharaonin ‚Kleopatra‘. Die Autorin Saara El-Arifi macht am Anfang deutlich, dass das, was über Kleopatra und ihre Zeit bekannt ist, die Grundlage ihres Buches bildet, sie aber die Geschichte nach ihrem Geschmack ausschmückt. Mir hat das sehr gut gefallen, besonders das Kleopatra selbst ihr Leben erzählt. Wir erfahren, wie sie mit 19 Jahren Pharaonin wird, wie sie sich in einer Männerwelt durchsetzt und das nicht nur aufgrund ihrer angeblichen, sagenumwobenen Schönheit. Sie ist intelligent, gebildet, spricht 6 Sprachen und beschäftigt sich intensiv mit Heilkunde. Mit aller Macht und Grausamkeit, getrieben von ihrer tiefen Liebe zu Ägypten verteidigt sie ihren Anspruch auf den Thron. Ihre Beziehung zu den römischen Herrschern Julius Caesar und Marcus Antonius ist nicht nur eine Liebesbeziehung. Sie ist auch strategisch wertvoll, da sie durch den Schutz Roms ihre Macht in Ägypten festigt. Ein tolles Buch über die einst mächtigste Herrscherin der Welt, die aber auch Ehefrau, Mutter, Freundin und Heilerin war.

  • Produktbild Zeit ihres Lebens
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    5/5

    Zeit ihres Lebens

    Diese Liebesgeschichte hat mich zu Tränen gerührt. Es geht um die Liebe zwischen Frieda, Ende dreißig, Lehrerin, alleinstehend und Georg, Anfang vierzig, Vertreter von medizinischen Geräten, verheiratet, einen Sohn. Auf einer seiner Reisen lernen sich Georg und Frieda zufällig kennen und verlieben sich. Sie beschließen ihre Liebe außerhalb ihres normalen Lebens, im geheimen zu leben. D.h., dass sie sich nur viermal im Jahr für je eine Woche sehen, immer dann, wenn Georg in der Stadt ist. Als Georg entlassen wird, bzw. in den Ruhestand versetzt wird, sehen sie sich nur noch selten, telefonieren aber oft... bis dies nicht mehr möglich ist.  Eine wunderschöne, traurige Geschichte über das Leben mit allen Höhen und Tiefen und eine Liebe des Lebens, die alles erträgt. Sehr poetischer, wunderschöner Schreibstil.

  • Produktbild Die Hummerfrauen
    • Imke Volkmann
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    4/5

    Die Hummerfrauen

    Ein wunderschönes Sommerbuch. Im Mittelpunkt stehen drei Frauen Mina, 28, Julie, 54 und Ann, 72, die in Stone Harbor in Main leben und deren Leben von der Liebe zum Meer und ihrer Arbeit als Hummerfischerinnen, geprägten ist. Die Geschichte handelt von bedingungsloser Freundschaft, aber auch von Liebe, dem Loslassen und der Suche nach dem richtigen Weg zu sich selbst, dem Verarbeiten von Schicksalsschlägen und der tiefen Verbundenheit zur Natur. Wunderbar, leicht und mit Humor gespickt beschreibt die Autorin die unterschiedlichen Charaktere der Hauptdarstellerinnen, aber auch die Landschaft und den Alltag der Bewohner von Stone Harbor. Einzig das Ende ist etwas abrupt.

  • Produktbild Der Ruf der Kalahari
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    5/5

    Der Ruf der Kalahari

    Ein Klassiker des 'nature writing' Anfang der 1970er Jahre studieren Mark und Delia Owens Zoologie an der Universität von Georgia. Schon immer haben die beiden den Traum nach Afrika zu gehen. Durch den Gastbeitrag eines Dozenten über die bedrohte Tierwelt im südlichen Afrika, werden sie darin bestärkt, ihren Traum zu verwirklichen. Sie kratzen ihr gesamtes Erspartes zusammen und verkaufen alles was sie nicht mehr brauchen. Mit 6000 Dollar, Zelt, Schlafsäcken, Kochgeschirr und Kamera fliegen sie zu Beginn des Jahrs 1974 nach Botswana. Das Abenteuer beginnt. Sie kaufen einen alten Land Rover, statten sich mit allem Notwendigen aus und starten von Gaborone, im Südosten des Landes, Richtung Norden. Durch Tipps von Einheimischen gelangen sie nach einigen anstrengenden, z.T. auch gefährlichen Fahrten ins Deception Valley, einem bisher völlig unberührten Wildreservat in der Kalahari. Dort beginnen sie ihre Forschungen, fernab jeder Zivilisation. Ziel ist es in erster Linie mehr über Schabrackenhyänen und auch über die Löwen der Kalahari zu erfahren. Unter wirklich einfachsten Bedingungen, ohne Strom, ohne Wasser, mit wenigen Nahrungsmitteln (es gibt keine Kühlmöglichkeit) trotzen sie extremen Klimabedingungen von Temperaturen bis zu 50 Grad Celsius, Regen- und Gewitterstürmen und Buschbränden. Sie werden 7 Jahre dort verbringen und unterstützt von Forschungsgeldern, u.a. auch von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, inmitten der Hyänen und Löwen und all der anderen Tiere der Kalahari, forschen und Teil eines wunderbaren aber doch so fragilen Ökosystems sein. Mich haben besonders der Mut und die Leidenschaft beeindruckt, mit der die Owens ihren Traum verwirklicht und ihren Teil dazu beigetragen haben, Wildtiere besser zu verstehen und besser zu schützen. Wären nicht bisher noch unveröffentlichte Originalfotos im Buch gedruckt, könnte man kaum glauben, wie nah die Owens den Löwen und Hyänen gekommen sind, ohne das diese sich bedrängt gefühlt hätten. Im Gegenteil, es scheint als ob die Tiere sie als Teil ihrer Umgebung akzeptiert hätten. Wirklich toll!

  • Produktbild 25 letzte Sommer
    • Imke Volkmann
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    25 letzte Sommer

    Dieses Buch tut gut, es entschleunigt und macht Mut! Auf leichte Art und Weise werden wir in dieser Erzählung auf das aufmerksam gemacht, was wirklich wichtig ist im Leben: Das Hier und Jetzt, die kleinen Dinge des Lebens schätzen zu lernen, das Leben zu leben, das uns zufrieden und glücklich macht, den Wert von Freundschaft und Empathie … Das alles vermittelt Karl, der auf dem Land lebt, Kartoffeln anbaut, regelmäßig im See schwimmen geht, Mittagsruhe hält und ein „Menschenfreund“ ist. Er trifft beim Schwimmen zufällig auf den „Ich-Erzähler“, einen gestressten ‚Stadtmenschen‘, der selbst am Wochenende in seinem Ferienhaus nicht mehr abschalten kann. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich ein interessantes, teils philosophisches und warmherziges Gespräch! Die Quintessenz: alles ist endlich und vielleicht bleiben noch 25 letzte Sommer. Eigentlich sind dies alles keine neuen Erkenntnisse – dennoch hat mich dieses Buch berührt, es strahlt Ruhe aus und lässt einen nachdenklich und etwas beseelt zurück!!!

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