Dieser atemberaubende Roman erzählt das Leben der ehemals mächtigsten Frau der Welt: Kleopatra, die letzte altägyptische Königin, war eine Pharaonin, Ehefrau, Mutter – und eine Herrscherin mit unermesslicher Macht. Ihr Tod ist legendenumwoben, ihr Leben sagenhaft. Mit gerade einmal 19 Jahren besteigt sie nach dem Tod ihres Vaters den Thron eines Weltreichs, nicht ahnend, welche ungeheuerlichen Herausforderungen von diesem Moment an ihr Leben bestimmen sollten. Bestsellerautorin Saara El-Arifi erzählt das Leben der Kleopatra jetzt erstmals aus ihrer eigenen Sicht: ein einzigartiges Leseabenteuer und ein Manifest von Macht, Liebe und dem unbezwingbaren Geist einer wahren Königin, die sich den Zwängen ihrer Zeit widersetzte. „Bezaubernd, klug und revolutionär– dies ist El-Arifis Meisterwerk.“ R. F. Kuang„Saara El-Arifis üppiger Weltentwurf und ihre lyrische Prosa verleihen Kleopatra eine Menschlichkeit, Würde, Kraft und Unabhängigkeit, die auf jeder Seite hell aufleuchten.” Jennifer Saint„Mit ihrem unerschrockenen Blick auf Kleopatras Leben und Vermächtnis hebt El-Arifi sie aus der Vergangenheit, begegnet ihr mit tiefem Mitgefühl und befreit sie vom Urteil der Männer.” Samantha Shannon„Ein sensationelles Werk historischer Erzählkunst.” Hannah Kaner„Ein so lebendiges und immersives Leseereignis, dass man das Gefühl hat, körperlich an Kleopatras Seite zu stehen und alles mitzuerleben.” Elodie Harper„Lebendig ausgearbeitet und kunstvoll entfaltet – Kleopatra ist so erkenntnisreich wie fesselnd. Eine längst überfällige neue Sichtweise.“ Kat Dunn„Dieses Buch verschlingt einen von der ersten Seite an und lässt einen atemlos zurück.“ Kate Dylan„Fesselnd und tief bewegend.” A. S. Webb„Dieser Roman macht Saara El-Arifi zu einer wichtigen Stimme ihrer Generation – sie lässt Geschichten, die vom Staub der Zeit verschüttet wurden, in strahlender Lebendigkeit auferstehen.“ Amy McCulloch
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Svenja
5/5
02.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eine Legende
Unzählige Mythen ranken sich um Kleopatra. Das wenigste kann bestätigt werden, vieles ging in den Jahrhunderten nach ihrem Tod verloren.
In "Kleopatra - Roman einer Königin" hat Saara El-Arifi nun versucht, der Pharaonin ihre Stimme wiederzugeben und ihre eigene Geschichte erzählen zu lassen.
Wir stoßen zu Beginn des Buches auf eine Kleopatra, die bereits in jungen Jahren die Last ihres Amtes aufgeschultert bekommt und noch lernen muss, ihren Weg zu gehen. Unzählige Intrigen, Mordanschläge und Kriege erwarten sie.
Saara El-Arifi lässt zudem eine Prise Magie in die Erzählung mit einfließen. Kleopatras Herrschaftslinie wird von den Göttern gesegnet. Sie selbst trägt das Zeichen der Isis auf ihrem Körper und versteht sich als Gelehrte der Heilkunst. Ihre besondere Göttergabe zeigt sich jedoch nicht, was einer der Gründe ist, warum ihre Eignung als Pharaonin angezweifelt wird und sie sich mehr als einmal beweisen muss.
Der Erzählstil der Autorin ist dabei stets bildhaft. Man fühlt sich mit jeder Zeile ins alte Ägypten zurückversetzt und bestaunt mit Kleopatra die Bibliothek in Alexandria, schwimmt unter der strahlenden Sonne in den Gewässern des Nils oder kostet eine der süßen Dattelfrüchte.
Mit viel Feingefühl werden Kleopatras Zweifel und ihre Sanftmut, aber auch ihre Skupellosigkeit und Bereitschaft zum Morden aufgezeigt.
Ihre vielgerühmte Schönheit wird in der Handlung zwar erwähnt - jedoch mit der Anmerkung, dass Kleopatra trotz ihrer erfolgreichen Regierungsgeschäfte lediglich auf ihr Äußeres reduziert oder sogar als Hůre verunglimpft wurde. Ihr Talent als Kriegsherrin, ihre Leidenschaft für die Heilkunst und ihre tiefe Verbundenheit zu Ägypten fanden in der männlich geprägten Geschichtsschreibung kaum Beachtung. Stattdessen blieb sie vor allem als außergewöhnliche Schönheit im Gedächtnis, die angeblich in Eselsmilch badete.
Saara El-Arifi hingegen schafft es in ihrem Buch, Kleopatra als vielschichtige Frau darzustellen. Sie erlebt zahlreiche Verluste, muss schwere Entscheidungen treffen, liebt ihre engsten Vertrauten aber aus ganzem Herzen und hat das Wohl Ägyptens stets als Mittelpunkt ihres Handelns im Blick.
"Kleopatra" ist ein Werk, das die Pharaonin in all den schillernden Facetten ihres Lebens zeigt, wie es ihr in den Jahrhunderten nach ihrem Tod selten zugestanden wurde. Göttergleiche Herrscherin, Mutter, Freundin, Geliebte - all das und noch weit mehr war Kleopatra und lässt uns LeserInnen daran teilhaben.
Ich habe ihre Geschichte mit Spannung verfolgt und kann das Buch wirklich empfehlen.
Layla
aus NRW
5/5
15.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwischen Göttern und Gift
Die Gestaltung des Buches vermittelt sofort einen majestätischen und imposanten Eindruck, der perfekt zum historischen und mythologischen Kern der Erzählung passt. Schon zu Beginn wird deutlich, dass es sich hier nicht um eine trockene Geschichtsstunde handelt, sondern um eine lebendige, fast greifbare Welt. Besonders spannend ist die Umsetzung des Themas: Saara El-Arifi verwebt die historische Figur der Kleopatra mit den tief verwurzelten Mythen Ägyptens und einer persönlichen Zerrissenheit. Die Geschichte entführt uns direkt in den Palast von Alexandria, wo Kleopatra zwischen politischen Intrigen und dem Erbe der Götter wandelt. Die Atmosphäre ist dabei meisterhaft eingefangen – man kann die Hitze Ägyptens und den Duft von Lotus beinahe riechen, während die Last der Krone und die mystische Symbolik der Schlange allgegenwärtig sind.
Der Schreibstil der Autorin ist kraftvoll, bildhaft und von einer fast lyrischen Intensität. Kleopatra wird nicht als ferne, unnahbare Ikone gezeichnet, sondern als komplexe und ambivalente Frau, die gegen äußere Feinde und ihre eigenen inneren Dämonen kämpft. Ihre Stimme in der Ich-Erzählweise wirkt absolut authentisch und zieht einen sofort in den Bann. Auch die Dynamik zu ihren Geschwistern deutet auf ein spannendes Geflecht aus Loyalität und Verrat hin. Für mich ist das Buch besonders interessant, weil es das Genre der „Mythic Fiction“ mit einer der ikonischsten Frauen der Weltgeschichte verbindet und ihr eine moderne sowie zugleich zeitlose Tiefe verleiht.
Kleopatra ist weit mehr als nur ein historischer Roman; es ist ein berauschendes Epos, das Geschichte und Mythos zu einem glühenden Porträt verschmilzt. Es bietet einen packenden, atmosphärisch dichten Auftakt, der große Lust auf weitere Intrigen am Nil macht. Ich kann das Buch wärmstens allen empfehlen, die starke Frauenfiguren in einem mythologischen Gewand lieben, ähnlich den Werken von Madeline Miller.
Bücher in meiner Hand
5/5
11.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Jahreshighlight - toll erzählt
Als Kind war ich mehrmals an einem Strand mit wunderbarem Sand, ganz rund waren die Sandkörner. Diesen kleinen Strand nannte man Kleopatra-Strand - nach einer ägyptischen Königin, die hier gebadet haben soll. Seither hab ich sie immer im Kopf, diese sagenumworbene Kleopatra.
Geschichten über die Pharaonin gibt es viele, meist von Männern des Patriarchats verfasst. Deshalb freute ich mich, dass Autorin Saara el-Arifi dieser Frau mit ihrem Roman eine weitere Stimme, eine weibliche Stimme gibt.
Zuerst gibt es eine Anmerkung der Autorin, das, was sonst im Nachwort stehen würde: was historisch verbürgt, was Fiction ist und ob vielleicht Orte oder Zeitpunkte verschoben wurden, damit ihre Erzählung stimmiger ist. Das hat mir schon mal sehr gut gefallen, so weiss man von Anfang an Bescheid.
Die Romanbiografie beginnt um 51 v. Chr., kurz bevor Kleopatras Vater stirbt. Kleopatra ist eine Ptolemäerin und erbt den Thron von ihrem Vater. Sie, nun Pharaonin, erzählt ihr Leben selbst und wendet sich manchmal selbstreflektiv an die Leserschaft. Etwa damit, dass sie erst zu spät bemerkte, dass der Eunuch Potheinos, der bereits ihrem Vater diente, genau wie ihre Schwester Arsinoë, ein falsches Spiel spielt.
Dieser Erzählkniff hat mir mir sehr gut gefallen, es ist ein wenig so, als ob sie auch heute noch lebt und ihre Sicht auf die Zeitzeugen mit uns teilt. So ähnlich berichtet es dann auch der Epilog, der zur ganzen Geschichte passt.
Die Autorin zeigt eine sehr menschliche Kleopatra. Eine selbstironische, humorvolle, nachdenkliche und liebende Frau, die Mutter, Königin, Staatsoberhaupt, Geliebte, Schwester ist und laut Familiendynastie auch Göttlichkeit verkörpern soll. Nur ist ihre Gabe, die Heilkunst, für ihre Geschwister keine Göttergabe, was ihr zu schaffen macht. Trotzdem interessiert sie sich sehr für die Heilkunst, wendet ihre Gabe an und lernt viel darüber. Besuche in der Bibliothek von Alexandria - für sie kein Ort, sondern ein "Baum des Wissens" - sind für sie ganz normal. Kein Wunder ist sie am Boden zerstört, als die berühmte Bibliothek abbrennt. Kleopatra setzt alles daran, dass sie so schnell wie möglich wieder aufgebaut wird. Auch ihre Partner Julius Caesar und Marcus Antonius werden nicht nur als römische Herrscher, sondern als Menschen mit Gefühlen dargestellt. In Zukunft werde ich jede Steinstatue von den beiden mit anderen Augen ansehen.
Von Beginn weg hat mich Saara el-Arifi mit ihrem süffigen Schreibstil, der modernen Sprache und der - trotz bekannten - fesselnden Handlung in den Bann gezogen. Sie schreibt bildhaft, so dass man sich das Geschehen nur zu gut vorstellen kann.
Die Freude ist gross, wenn man schon am Beginn des Jahres so einen tollen Roman gelesen hat, der am Ende des Jahres garantiert noch als Jahreshighlight Bestand hat.
Fazit: Stark erzählt - und somit ein Lese-Highlight, das man kaum aus der Hand legen kann.
5 Sterne.
Silke - Buchgespür -
5/5
03.03.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Mit ihren eigenen Worten…
Ja! Das 19-jährige Mädchen in Ägypten im letzten Slide bin ich !
Fragt mich nicht warum, aber Kleopatra habe ich schon als Teenager verehrt. Mit 14 trug ich ein Shirt mit der Aufschrift „Ich bin eine Göttin“, bis es völlig verwaschen war. Diese Faszination hat mich nie verlassen. Direkt nach dem Abitur flog ich nicht nach Rom oder Athen, sondern nach Ägypten. Sieben Tage, zwei Inlandsflüge, eine Nilkreuzfahrt. Ich wollte die Geschichte anfassen, sie einatmen. Man muss Ägypten gesehen haben. Nicht nur die Touristenstrände (ok, die auch), sondern das Land, die Menschen, die Natur und diese alles überstehenden Bauwerke ihrer Vorfahren, so selbstverständlich wie die Zeit selbst.
️
In der Romanfassung von Saara El Arifi erzählt Kleopatra ihre Geschichte selbst, orientiert an historischen Fakten und geschmückt mit fiktiven Erzählungen ihres täglichen Wirkens und Liebens. Dabei wird sie selbstkritisch, anfangs unsicher, wunderbar selbstironisch und humorvoll gezeichnet. Genau so hätte ich sie geliebt.
Nach bedrückenden Kriegsszenen folgt die Auflösung durch humorvoll realistische Szenen einer Beziehung. So kommt Caesar beispielsweise nach einem Kampf zu ihr an Land geschwommen und hält eine Schriftrolle über Wasser, damit er nicht noch mehr Ärger bekommt, dabei hat er gerade so überlebt.
Kleopatra wendet sich immer wieder direkt an die Leser, was dem ganzen Roman noch mehr intelligenten Humor gibt Auf S. 191 schreibt sie: „Beschwert euch doch an Caesars Grab, dass er seiner Frau fremdging, ich war Single.“
Auch der feministische Aspekt fehlt nicht. Auf S. 344 fragt sie als Fußnote: „Hören die Männer nie auf über die Grenzen von Frauen zu bestimmen?“ Sie richtet sich an die Frauen von heute und bemerkt, dass sie es „so satt“ hat, dass es noch immer so ist.
Wie bereits bemerkt, eine wundervolle Sprache ganz nach meinem Geschmack, voller Ironie, Sarkasmus und Intelligenz. Kleopatras Leben ist in groben Zügen bekannt, doch die Lücken ihrer Gefühle und ihres täglichen Lebens werden hier äußerst unterhaltsam gefüllt.
Juliane
Thalia Book Circle Community
5/5
24.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ewiger Mythos Kleopatra
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Kleopatra hat mich viele Jahre lang sehr fasziniert. Ich habe bereits einige Bücher und Romane über ihr Leben, ihre Liebe und die Legenden, die sich um sie ranken, gelesen. Umso gespannter war ich nun. Bei diesem Roman steht insbesondere Kleopatra als Frau, Königin, Herrscherin, Mutter und Geliebte im Mittelpunkt. Wie das Cover bereits wunderbar unterstreicht, war sie eine schöne, mächtige und starke Frau. Der Leser folgt Kleopatra von ihrer Jugend als Pharaonen-Tochter bis zu ihrem Tod. Dabei schafft es die Autorin auf sehr sinnliche und bildhafte Weise, das Ägypten, der damaligen Zeit vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Kleopatra Kampf mit der eigenen intriganten Familie, der Krieg gegen Bruder und Schwester und das ewige Hadern mit ihrer göttlichen Gabe sind sehr gut eingefangen. Kleopatra wirkt bei aller Macht, allem Glanz und allem Göttlichen, dennoch menschlich und fehlbar. Wir verfolgen ihren Weg, den sie mit zunehmender Brutalität und Härte geht, aber auch ihre tiefen Gefühle zu den Männern ihres Lebens. Dabei ist sowohl die Beziehung zu Caesar als auch zu Marcus Antonius sehr berührend beschrieben. Trotz des relativ überschaubaren Umfangs des Buches wird auf alle wesentlichen Stationen ihres Lebens eingegangen. Neu war mir die Bedeutung Kleopatras als Heilerin, ihr Streben nach Wissen auf diesem Gebiet und ihr Wirken in der Krankenpflege. Auch die vermeintlichen Randfiguren, wie die treue Freundin und Dienerin Charmion, berühren mich sehr. Es sind vor allem, aber nicht nur die Frauen, die diesem Roman das gewisse Etwas geben. Auch Kleopatras rachsüchtige Schwester Arsinoe bekommt einen würdevollen, starken Platz in diesem Roman. Das Ende ist sehr originell und wirkt noch etwas in mir nach. Der feministische Gedanken, dass die starke, mächtige Kleopatra in jeder Frau, der Unrecht widerfahren ist, weiterlebt, war mir doch etwas zu aufgesetzt, dennoch beschäftigt mich der Gedanke, dass eine der mächtigsten Frauen der Geschichte so viel mehr ist als die Legenden, die sich um sie ranken. Ein ewiger Mythos und sterblich in den Geschichten und der Geschichte. Wer weiß schon, was wahr, erfunden, erdichtet oder gelogen ist? Neid und Missgunst prägten wohl auch oft den Blick auf eine der mächtigsten und stärksten Frauenfiguren der Geschichte. Dieses Buch ist eine betörende Reise nach Ägypten, in die Welt der Götter, der Liebe und der Fantasie.
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4/5
12.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Für Ägypten- und Geschichtsliebhaber
Das alte Ägypten fasziniert von jeher und im Besonderen die letzte Pharaonin ‚Kleopatra‘. Die Autorin Saara El-Arifi macht am Anfang deutlich, dass das, was über Kleopatra und ihre Zeit bekannt ist, die Grundlage ihres Buches bildet, sie aber die Geschichte nach ihrem Geschmack ausschmückt. Mir hat das sehr gut gefallen, besonders das Kleopatra selbst ihr Leben erzählt. Wir erfahren, wie sie mit 19 Jahren Pharaonin wird, wie sie sich in einer Männerwelt durchsetzt und das nicht nur aufgrund ihrer angeblichen, sagenumwobenen Schönheit. Sie ist intelligent, gebildet, spricht 6 Sprachen und beschäftigt sich intensiv mit Heilkunde. Mit aller Macht und Grausamkeit, getrieben von ihrer tiefen Liebe zu Ägypten verteidigt sie ihren Anspruch auf den Thron. Ihre Beziehung zu den römischen Herrschern Julius Caesar und Marcus Antonius ist nicht nur eine Liebesbeziehung. Sie ist auch strategisch wertvoll, da sie durch den Schutz Roms ihre Macht in Ägypten festigt. Ein tolles Buch über die einst mächtigste Herrscherin der Welt, die aber auch Ehefrau, Mutter, Freundin und Heilerin war.
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