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Anne Madeleine Meyer Buchhandlung: OSIANDER Neustadt
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Meine letzte Rezension REM von Annika Strauss
Alysee darf nicht einschlafen. Denn sobald sie träumt, passiert etwas Schreckliches. Strauss und Fitzek stellen sich die Frage, was passiert, wenn die eigenen Dämonen aus den Alpträumen plötzlich einen Weg nach draußen finden. Ich muss sagen, dass ich die Geschichte an sich super spannend fand, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Es liegt daran, dass ich von Fitzek ein anderes Niveau kenne, was Sprache und Narration angeht; das hat den Spaß beim Lesen sehr gebremst. Irgendwie wurde ich mitgerissen, weil ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht, aber dennoch war dieses Gefühl die ganze Zeit präsent. Ebenso wie die Tiefe der Figuren. Bei anderen Fitzek Thrillern konnte ich mehr in die Figuren eintauchen und fand, sie hatten mehr Charakter. Bei diesem Buch hat mir das leider gefehlt.
ab 9,99 €
Produktbild REM
3/5
  • Anne Madeleine Meyer
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3/5

REM

Alysee darf nicht einschlafen. Denn sobald sie träumt, passiert etwas Schreckliches. Strauss und Fitzek stellen sich die Frage, was passiert, wenn die eigenen Dämonen aus den Alpträumen plötzlich einen Weg nach draußen finden. Ich muss sagen, dass ich die Geschichte an sich super spannend fand, aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Es liegt daran, dass ich von Fitzek ein anderes Niveau kenne, was Sprache und Narration angeht; das hat den Spaß beim Lesen sehr gebremst. Irgendwie wurde ich mitgerissen, weil ich ständig wissen wollte, wie es weitergeht, aber dennoch war dieses Gefühl die ganze Zeit präsent. Ebenso wie die Tiefe der Figuren. Bei anderen Fitzek Thrillern konnte ich mehr in die Figuren eintauchen und fand, sie hatten mehr Charakter. Bei diesem Buch hat mir das leider gefehlt.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Der Insasse
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    Der Insasse

    Mein absoluter all-time-Favorit von Fitzek, ein Muss für jeden Psychothriller-Fan! Mitfreißend erzählt Fitzek davon, wie sich ein Vater in die geschlossene Psychiatrie einschleusenlässt, um den Mörder seines ermordeten Sohnes zu finde. Doch dort ist nichts so, wie es scheint... Machen Sie sich gefasst auf ein Abenteuer voller Gänsehaut und wappnen Sie sich für einen Plot, der Sie umhauen wird. Viel Spaß beim Lesen!

  • Produktbild Mord im Orientexpress
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    Mord im Orientexpress

    Eingeschneit in einem Schlafwagen, ein Mord und zwölf Verdächtige – doch wer ist der Täter? Meisterdetektiv Hercule Poirot nimmt die Spur auf, enthüllt verborgene Geheimnisse und setzt Puzzlestück für Puzzlestück zusammen. Besonders fasziniert hat mich der raffinierte Aufbau des Buches: Die Beweise werden sorgfältig gesammelt, jeder Fahrgast nach und nach verhört, während sich allmählich ein komplexes Bild des Verbrechens formt – jedoch ohne eindeutige Hinweise auf einen Schuldigen. Und dann, eine Wendung, wie sie nur Agatha Christie erschaffen kann – eine geniale Auflösung, die allein Monsieur Poirots messerscharfer Verstand ans Licht bringen kann.

  • Produktbild Little Hollywood
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    Little Hollywood

    Ende der 90er, Leo macht gerade Abi und will danach studieren. Leo lebt den letzten Sommer vor dem Erwachsenwerden, einen Sommer zwischen Ende und Anfang. Leo macht Partys am See mit Freunden, fährt mit dem Fahrrad durch die Mittagshitze und durch die Nachtmilde. Leo wird sitzengelassen, ist ihrer besten Freundin mal sehr nah und dann wieder nicht. Leo schreibt ihre intensivsten Momente in ihr Notizbuch, ihr ganzes Herz in eine Wort. Leo lebt in dieser seltsamen Gleichzeitigkeit aus Aufbruch und Überforderung, in einer Zeit, die später wie die reinste Freiheit aussehen wird und vielleicht wie die beste Zeit des Lebens, während sie sich für den Moment selbst oft eng, unsicher und alles andere als frei anfühlt. Bis sie in ihrem happy place, der Videothek „little hollywood“, auf Jo trifft, der ihr Freiheit und zugleich Geborgenheit zeigt. Auch, wenn meine Jugend viel später war, fühlt sich jede Szene dennoch so vertraut an. Der Wind, der durch die nassen Haare weht, wenn man nach dem Baden in der Abendsonne nach Hause fährt. Ein Gefühl so universell und zeitlos, das Inga Hanka auf einer ganz tiefen Ebene eingefangen hat. Mit allen Ängsten und Hoffnungen dieser Zeit. Die Ein-Wort-Poesie eine Kleinigkeit, die für Leo ganz groß ist und in die ich mich als Leserin sofort verliebt habe. Little Hollywood ist für mich ein Buch, von dem ich nicht wusste, dass ich es ganz dringend brauche.

  • Produktbild Und dann gab's keines mehr
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    Und dann gab's keines mehr

    Ein abgeschiedener Ort, zehn Fremde, ein unheilvoller Abzählreim – dieses Buch ist die perfekte Mischung aus Spannung, Rätsel und Überraschung. Die Handlung spielt auf einer einsamen Insel, die schnell von Zuflucht zu Falle wird. Zehn Menschen, jeder mit einer eigenen (düsteren) Geschichte, versammeln sich dort, nur um nacheinander unter mysteriösen Umständen zu sterben. Der Clou: Die Morde folgen genau dem makaberen Schema eines alten Abzählreims. Von der ersten Seite an war ich völlig gefesselt. Die Atmosphäre ist düster und beklemmend, die Figuren sind so vielschichtig gezeichnet, dass man ständig miträtselt, wer als Nächstes stirbt – und vor allem warum. Jede neue Wendung hat mich noch tiefer in die Geschichte hineingezogen, und das Ende? Absolut nicht vorhersehbar! Es hat mich überrascht und regelrecht umgehauen. Wer spannende und raffiniert konstruierte Geschichten liebt, die einen nicht mehr loslassen, wird dieses Buch verschlingen. Ein absolutes Muss für Fans von Nervenkitzel und unerwarteten Auflösungen ganz nach Agatha Christie Manier!

  • Produktbild In einem Zug
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    In einem Zug

    Eine vierstündige Zugfahrt von Wien nach München. Ein Zugabteil, eine Frau schräg gegenüber und dann das, was wir alle bei solch einer Reise am meisten fürchten: Die Fremde beginnt ein Gespräch. „Was befähigt einen Autor, über die Liebe zu schreiben?“. Es folgt ein intensiver Schlagabtausch voller Tiefgang, Humor und Selbstreflexion. Und nicht zu vergessen eine gehörige Spur von sturer Widerborstigkeit. Die deutsche Sprache wird in diesem Roman nicht einfach verwendet – sie wird seziert, gedreht, gewendet und liebevoll seufzend auseinandergebaut. Mal sind es einzelne Wörter, mal ganze Dialoge, die Protagonist Eduard Brünhofer mit spitzer Zunge und innerem Augenrollen kommentiert. Jeder Satz trägt bei ihm einen Hauch von Ironie, welcher ungefähr so stark ist wie der Atem nach drei kleinen Fläschchen Bordeaux aus dem Bordbistro (Zwinkersmiley). Für sprachbegeisterte Personen ist dieser Roman ein Fest! "In einem Zug" ist keine schwere Literatur, aber sie ist leicht im besten Sinne: scharf beobachtet, klug komponiert und voller sprachlicher Feinheiten. Wer Lust hat auf einen kurzweiligen, aber feinsinnigen Lesetrip – bitte einsteigen, die Türen schließen automatisch.

  • Produktbild 22 Bahnen
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    22 Bahnen

    Die Symbiose aus einer alkoholkranken Mutter und idyllischen Sommernächten, dessen unverkennbarer Duft einem beim Lesen täuschend echt in der Nase hängt, ist, was das Erlebnis dieses Romans besonders macht. Tilda und Ida sind zwei Schwester, die Zuhause die Hölle auf Erden erleben. Währenddessen studiert Tilda, arbeitet und zieht Ida groß. Jeden Tag schwimmt sie 22 Bahnen, erlebt die Magie von Ackerpartys, nächtlichen Spaziergängen, an brennend heißen Tagen in die Wolken starren; und natürlich eines: die Liebe. Tragisch berührend liest sich der Debut-Roman von Caroline Wahl, den ich jedem Leser sehr ans Herz lege!

  • Produktbild Wenn wir lächeln
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    Wenn wir lächeln

    Kippen ausdrücken auf der Tischtennisplatte, zwischen Autos verstecken, auf der Brücke sitzen, im Zimmer Kleidung anprobieren und Cherry Cola trinken. Abends im Club, mit den Jungs. Zwei Freundinnen, eher wie Schwestern. Bedingungsloser Zusammenhalt und viel, viel Wut. Auf die Gesellschaft, auf Männer, auf das System. Die Atmosphäre der Nullerjahre aus der Perspektive zweier Mädchen, die so verschieden und doch so gleich sind, katapultiert einen in die eigene Nostalgie über die Jugend und die ersten Zigaretten nachts im Park - und was es bedeutet, in dieser Welt als Frau aufzuwachsen. Der kunstvolle Schreibstil ist gezeichnet durch Ellipsen und offene Bedeutungen. Mascha Unterlehberg schreibt schreibt zärtlich wütend und brutal schön; sie lässt einen die Stimmung hautnah empfinden, als wäre man selbst in der Geschichte - mit Anto, Jara und all ihrer Intensität. Oder wie die beiden es vielleicht formulieren würden: Ein Roman wie ein Schlag in die Fresse.

  • Produktbild Wir finden Mörder
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    Wir finden Mörder

    Eine Symbiose aus Krimi und schwarzem Humor, ähnlich wie Achtsam Morden. Das Gleichgewicht zwischen hoher Spannung und schallendem Lachen wurde in diesem Buch hervorragend gefunden. Die Figuren sind präzise gezeichnet, lebendig und glaubwürdig, sodass man sich sofort in dieser Welt mit all ihren Abgründen und absurden Momenten wiederfindet. Menschlich, schräg und unheimlich sympathisch. Einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es macht süchtig – nicht nur wegen der mitreißend lustigen Jagd durch Privatjets und Hotelanlagen, sondern auch wegen des eigenwilligen Tonfalls, der einen immer wieder zum Schmunzeln bringt. Ich hoffe sehr, dass noch viele weitere Teile folgen – denn so unterhaltsam wurde Mord selten erzählt.

  • Produktbild Bright Young Women
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    Bright Young Women

    "Sie wären ein guter Anwalt geworden, und es hätte mich gefreut, sie als solchen zu erleben. Aber Sie sind einen anderen Weg gegangen, Partner. Passen Sie auf sich auf. Ich empfinde keine Feindseligkeit Ihnen gegenüber, ich möchte, dass Sie das wissen." - Schlussworte des Richters im Fall Ted Bundy. Frauen schreiben Liebesbriefe ins Gefängnis, kichern, wenn er bei der Gerichtsverhandlung in ihre Richtung sieht. Journalisten freunden sich mit ihm an, um am meisten Profit daraus zu schlagen. Ted Bundy ist ein Serienmörder, von dem jeder schon einmal gehört hat, doch wer kommt dabei zu kurz? Die Opfer und Hinterbliebenen, die neben den kichernden Frauen im Gerichtssaal saßen. Die darum kämpfen mussten, überhaupt von der Polizei oder der Presse gehört zu werden. Dieses Buch erzählt die Geschichte der fiktiven Pamela Schumacher, der Vorsitzenden der Studentenverbindung, die im Januar 1978 von Bundy angegriffen wurde. Emotional ergreifend wird hier beschrieben, welche Eskapaden die Frauen durchstehen und wie hart sie für Gerechtigkeit kämpfen mussten. Sie sind diejenigen, die es wirklich verdienen, eine Stimme verliehen zu bekommen, was Autorin Jessica Knoll (in Zusammenarbeit mit Kathy Kleiner, ein überlebendes Opfer von Bundy) wunderbar realisiert. Dieses Buch sollte wesentlich mehr Aufmerksamkeit bekommen! "Doch als ich zuhörte, wie diese Männer den höflichen Chauvinismus in dem blechernen Video auseinandernahmen, fragte ich mich, ob es nicht an der Zeit war, meinen Namen aus den Fußnoten zu befreien und seine Lügengeschichten zu entlarven."

  • Produktbild Station 22. Wo bist du sicher?
    • Anne Madeleine Meyer
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    5/5

    Station 22. Wo bist du sicher?

    Ein düsteres Setting - eine Klinik, in der nichts so ist, wie es scheint. Die Stimmung so fesselnd und bedrückend, dass man sich fühlt, als würde man permanent den Atem anhalten. Die für Thriller normalerweise etwas künstlichere und codiertere Sprache scheint keinesfalls fehl am Platz; sie trägt eher noch mehr dazu bei, dass man dieses erschaudernde “irgendetwas stimmt hier wirklich gar nicht”-Gefühl nicht loswerden kann. Samtweicher Klang der Wörter trifft auf schmerzhafte Gefühle und dunkle Erinnerungen. Wirklich gelungen!

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