Produktbild: Der Verdacht

Der Verdacht Kriminalroman

Aus der Reihe detebe
7

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

9296

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.1995

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,1/11,6/1,5 cm

Gewicht

130 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

35. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-21436-9

Beschreibung

Rezension

"Daß es sich bei den sogenannten Kriminalromanen um Nebenwerke handle, ist eine Ansicht, hinter der ich die Rache der Germanistik vermute: Dafür, daß Friedrich Dürrenmatt mit vollem Bewußtsein gegen das anschrieb, was (damals) allein als Kunstwerk zugelassen war. Die Kriminalromane sind im Hinblick auf Dürrenmatts Ästhetik geradezu Schlüsselwerke." (Die Weltwoche)

Produktdetails

Verkaufsrang

9296

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.1995

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,1/11,6/1,5 cm

Gewicht

130 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

35. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-21436-9

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    09.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Verdacht

    Ein Bravour-Stück eines Krimis aus der Feder von Friedrich Dürrenmatt. Der Verdacht aufgrund einer schlechten Fotographie in einem Magazin entwickelt sich nach und nach zu einem konkreten, erhärteten Verdacht. Konsequenterweise begibt sich der Kommissär, obwohl ziemlich krank, dann in die "Höhle des Löwen", in eine Klinik in Zürich. Dort muss er sich seinem "Verdacht" stellen und sich bei Leib und Leben ausliefern. Der Argumentation des Täters kann man gut folgen und könnte sie sogar nachvollziehen, wenn das ganze nicht einfach dem Sadismus des Täters entspräche, gottseidank!

  • Bewertung

    5/5

    26.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hochspannung!

    Corona - Zeit für Klassiker! Dürrenmatts 100 Geburtstag gab den zusätzlichen Anlass und ich war total gefesselt: Kommissar Bärlach liegt sehr krank darnieder und liest einen Artikel über einen Arzt, der während des dritten Reiches grausame Versuche und Operationen an nach des Doktors Meinung unwerten Lebenden unternahm, ohne Narkose. Er glaubt den Arzt wieder zu erkennen, als einen, der ein Krankenhaus in Bern führt und lässt sich dort einweisen um den "Schlachter" zu überführen. Vom ersten Moment an in dieser Klinik spitzt sich die Situation dermaßen zu, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen, bis zur letzten Seite. Große Klasse!!!

  • Bewertung

    aus Salzwedel

    5/5

    17.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Perle der Lyrik

    Nachdem Dürrenmatt im ersten Teil "Der Richter und sein Henker" mit der Groteske, mit der Gegensätzlichkeit des Scheins und Seins über den Zufall philosophierte gelang ihm mit "Der Verdacht" ein tiefgründiges Werk, welches von der Gerechtigkeit handelt. "Die Kleinen werden aufgehängt. Doch die Großen drehen sich wie die Fahne mit dem Wind". Wer weiß, wie lange noch die Todesengel der NS-Zeit verdeckt unter den gemeinen Ärzten, den Rettern des Alltags wirkten.

  • Michael L.

    aus Hürth

    5/5

    29.05.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsam

    Dieser Bärlach ist phantastisch. Es ist das zweite Buch nach -Der Richter und sein Henker-, das ich mit der Hauptrolle des Herrn Bärlach gelesen habe. Ich stimme zu, dass man konzentriert lesen muss und die Sätze lang sind. Aber dennoch ist die Geschichte gelungen und lesenswert. Der Schluß ist abgehackt und am liebsten will man weiter lesen, aber da ist nichts mehr. Fazit: Empfehlenswert

  • Eberhard Landes

    4/5

    02.11.2006

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswert

    Der 1953 verfasste Roman handelt von dem schwerkranken Schweizer Kriminalkommissar Bärlach ( s.a. den ein Jahr zuvor entstandenen Roman „Der Richter und sein Henker“), der aufgrund eines Fotos aus dem Jahr 1945, das einen Arzt während einer Operation zeigt, einen schwerwiegenden Verdacht schöpft. Nämlich den, dass der Leiter eines teuren Züricher Privatsanatoriums, Chefarzt Dr. Fritz Emmenberger, identisch ist mit einem SS-Folterknecht, der im Lager Stutthof bei Danzig unter dem falschen Namen Nehle operierte, ohne dabei die vorhandenen Narkosemittel einzusetzen. Der Kommissar begibt sich freiwillig in die Hände dieses Ungeheuers, um den Verbrecher doch noch zu überführen. Der Verdacht bestätigt sich. Beinahe hätte Bärlach das gleiche Schicksal erleiden müssen, wie die KZ-Insassen in Stutthof, wäre nicht in Person des Juden Gulliver (dem einzigen Überlebenden der grausamen Praktiken Emmenbergers) rechtzeitig sein Retter erschienen. Zu dieser abenteuerlichen Geschichte, die absurd anmutet, ohne es wirklich zu sein, lautet meine Bewertung: sehr lesenswert.

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