Binnen weniger Stunden in London: Ein tolldreister Millionenraub wird verübt, ein hoher Politiker begeht einen rätselhaften Selbstmordversuch, ein Großkonzern wird in letzter Minute vor dem Konkurs gerettet, und ein Unterweltboß erlebt ein blutiges Fiasko.
Als ein junger Reporter dieses Netzwerk aus Korruption und Gewalt entwirrt, wird er zum Schweigen gebracht. Denn selbst die Presse ist nur eine Figur im teuflisch-genialen Plan eines Finanzhais - der Operation Obadja.
Kundinnen und Kunden meinen
3.5/5.0
traumweltenwanderer
4/5
16.03.2025
Buch (Taschenbuch)
Spannender Krimi - die Geschehnisse eines schicksalhaften Tages.
Der Klappentext klang vielversprechend und der Anfang hat mich durch die wechselnden Perspektiven neugierig auf mehr gemacht.
Die Einteilung der Kapitel in Uhrzeiten fand ich sehr passend und hat nochmal verdeutlicht, dass sich die Geschehnisse an einem Tag abspielen.
Selbst Personen, die nur kurz auf der Bildfläche erscheinen, sind sehr gut ausgearbeitet und werden so zu dreidimensionalen Menschen, anstatt farblose Nebencharaktere zu bleiben.
Die Spannung stieg am Anfang stetig, einen richtigen Höhepunkt gab es jedoch nicht. Vielmehr lief alles zum Schluss hin ruhig aus.
Das Ende kam recht plötzlich und war für mich nicht zufriedenstellend, da viele Fragen offen blieben.
Abgesehen davon war Die Spur der Füchse ein fesselnder und spannender Roman für zwischendurch.
buchwürmchen
aus reutlingen
3/5
12.07.2011
Buch (Taschenbuch)
Ken Follet mal ganz anders.…
Ken Follet mal ganz anders. "Die Spur der Füchse" zeichnet sich dadurch aus dass es keine Hauptfiguren gibt, vielmehr werden verschiedene Darsteller und deren Handlungen zusammengeflochten und das ergibt eine gar nicht mal so schlechte Geschichte, die einen einzigen Tag im Leben der Protagonisten beschreibt. Follett gestaltet diesen Roman etwas unpersönlich, es fehlt die Liebe zum Detail, es schien mir fast so, als hätte er eine fixe Idee gehabt, die er schnell umgesetzt haben wollte, eine Mutprobe oder gar Experiment. Und trotzdem oder gerade deshalb, lies sich das Buch schnell lesen, interessante Urlaubslektüre.
Stefan Heidsiek
aus Darmstadt
3/5
09.09.2008
Buch (Taschenbuch)
Nette Lektüre für zwischendurch
Wie schon Der Modigliani-Skandal, so gehört auch Folletts drittes Werk Die Spur der Füchse eher zu den unbekannten Büchern aus der Feder des Walisers. Und beide haben noch weitere Gemeinsamkeiten. Auch diesen veröffentlichte er zuerst unter dem Pseudonym Zachary Stone und wohl die meisten hätten ihn ebenfalls nicht auf Anhieb als einen Roman von Follett erkannt. Der Aufbau ähnelt dem von Der Modigliani-Skandal sehr. Eine einzige, echte Hauptfigur gibt es nicht. Vielmehr bekommt der Leser die Handlung aus der Sicht von verschiedenen Charakteren erzählt. Zudem erstreckt sich der Plot auf nur einen Tag. Jede Stunde beschreibt in kurzen Kapiteln die Geschichte der einzigen Figuren, weshalb sich Kinofreunde unwillkürlich an Jacky Brown oder Pulp Fiction erinnert fühlen, wobei es hier um ein vergleichsweise eher unspektakuläres Thema geht: Ein angesehener Politiker wird vom Londoner Unterweltboss Tony Cox erpresst und dazu gebracht, zu verraten wer das letzte Erdölfeld in der Nordsee zugesprochen bekommt. Noch bevor dies in der Öffentlichkeit verkündet wird, leitet Cox die Nachricht an Felix Laski, Inhaber einer kleineren Bank und Intimkenner der Finanzwelt, weiter. Dieser kauft das begünstigte, bisher marode Unternehmen auf und gibt Cox im Austausch Informationen über die geplante Fahrtroute eines Geldtransporters. Ein beinahe perfekter Coup, denn Kevin Hart und Arthur Cole, Journalisten der Evening Post, sehen die Zusammenhänge und versuchen ihrerseits einen Vorteil aus dem Ganzen zu ziehen. Wie in einer Kettenreaktion passieren dann aber Dinge, die für alle Beteiligten so nicht vorhersehbar waren. Obwohl es sich hier um eines der frühen Werke des Walisers handelt (im selben Jahr geschrieben und veröffentlich wie Die Nadel), überrascht die dramaturgische Dichte und Komplexität des Plots auf den wenigen 288 Seiten. Der Erzählstil ist sehr knapp gehalten und unterstreicht damit ihren journalistischen Charakter. Zusätzlich wird dadurch das Tempo hoch gehalten, so dass man sich relativ schnell in den glaubwürdigen und authentischen Figuren verliert. Da stört es gar nicht so sehr, dass Spannung im eigentlichen Sinne Mangelware bleibt, denn Die Spur der Füchse ist nicht wie angepriesen, ein packender Thriller, sondern vielmehr eine gut durchdachte und interessant konstruierte Milieustudie des Londons der mittleren 70er Jahre. Irgendwie bekommt man als Leser das Gefühl, dass Folletts Ideen nicht so weit von der Wahrheit entfernt sind und es eine derartige, hier beschriebene Verbindung zwischen Journalismus, Hochfinanz und Verbrecherwelt durchaus gegeben haben mag. Und wahrscheinlich immer noch gibt. Interessant ist auch Folletts Vorwort, in dem er selbst zu seinem Werk Stellung nimmt und erklärt, warum es für eins der besten seiner frühen, unbekannten Bücher hält. Sein Lob hier in allen Ehren, bleibt Die Spur der Füchse dennoch weitesgehend Mittelmaß. Insgesamt ein kurzweiliges, gut zu lesendes Buch, zu dem der Leser im Gegensatz zum zähen Modigliani-Skandal sofort einen Zugang findet und bis zum Schluss, der etwas vorhersehbar geraten ist, gut unterhalten wird. Nette Lektüre für zwischendurch, die allerhöchstens für Follett-Fans als Muss zu bezeichnen ist.
Christel
aus Heusenstamm
3/5
21.03.2006
Buch (Taschenbuch)
Ein guter Follett, der zwischen den anderen nicht fehlen sollte
Die vielen Schauplätze führen doch schnell zusammen. Das Intrigenspiel ist ziemlich schnell durchschaubar. Aber trotzdem spannend geschrieben. ------- Der letzte Satz aus Kapitel 31 hätte aus meiner Sicht sehr gut den Schlußsatz bilden können. Die anschließenden Kapitel dürfen nicht fehlen, gehören aber m.E. vor diesen Satz bzw. vor Kapitel 31
Bewertung
aus Rothrist
5/5
15.11.2021
eBook (ePUB)
Was so alles an einem Tag passiert...
genial, wie Ken Follett scheinbar parallel laufende Stories am Schluss zusammen bringt!
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