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Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

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14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.1976

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,6 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Kaffee

Auflage

72. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-10300-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.1976

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

200

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,6 cm

Gewicht

170 g

Farbe

Kaffee

Auflage

72. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-10300-1

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Gustl Schmidt

    aus Wien

    5/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Abgründe und Verwirrungen

    Musil sagt selbst über dieses Werk, dass er nicht genau weiß, wie es zustande gekommen ist. Aus einer Langeweile heraus soll er es geschrieben haben, soll es ihm gewissermaßen „passiert sein“. Das könnte stimmen, wenn man sieht, wie sehr sich Musil später mit seinem riesigen, unabgeschlossen Romanfragment, dem „Mann ohne Eigenschaften“ herumgequält hat. Der Törless, dieser Roman über die Verhältnisse in einem Militär-Internat, beschreibt keinen Sonderfall. Was aus Feigheit und Gruppenzwang alles entstehen kann, wird bis zum tragischen Ende vorgeführt. Wer den Törless liest, erfährt viel über unsere Kultur und Gesellschaft und ist, berechtigterweise, darüber zutiefst erschüttert.

  • Bewertung

    5/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmend und realistisch

    Ein sehr beklemmendes, irritierendes und bewegendes Buch; Musil gelingt es auf meisterlich-psychologische Art und Weise die Abgründe junger Menschen, einge-bunden in Gruppendynamik und Pubertät, darzustellen - und das in einer Zeit, die man zunächst einmal als nicht so gewaltgeneigt wie die unsrige ansehen würde. Ein sehr lesenswertes Buch, das an Aktualität leider nichts verloren hat.

  • Alana

    aus Kleve

    4/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz ok, aber anspruchsvoll

    Als Pflichtstoff in der Schule durchgenommen. Zuerst lästig, im Nachhinein gar nicht so schlimm ^^ Zur Handlung an sich will ich gar nichts sagen. Ich fand allerdings, dass sich diese ewig hinzieht durch die oft seitenweisen Innenansichten von Törleß. Eben ein waschechter Bewusstseinsroman, bei dem die Handlung in den Hintergrund tritt und stattdessen die inneren Vorgäne des Protagonisten in den Vordergrund gestellt werden. Dadurch und durch die Sprache ein anspruchsvolles Buch.

  • Zitronenblau

    3/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Intelligent, aber nicht mein Fall...

    Musil gilt bei einigen als größter Romancier des 20. Jahrhunderts. Töleß' Verwirrungen werden sehr expressionistisch herausgearbeitet, was ich persönlich nicht leiden kann, da die Handlung sekundär und damit eine eventuelle Spannungskurve im Verlauf flach gehalten wird. Was bleibt nun noch? Die Entwicklung eines sentimentalen, in Ansätzen intellektuellen Jungen, der Homoerotik, Gruppendynamik (hierarchische Konstellationen z.B. zwischen Reiting/Beineberg und den unterdrückten Basini), aber auch Selbstreflexion u.a. kennenlernt. Schön für ihn! Ich persönlich konnte mich damit weniger identifizieren, auch die Unterdrückungsversuche widerten mich an, da Musil diese durch die Charaktere nicht wirklich handlungs- und ergo spannungsgerecht, sondern nüchtern und abstoßend aufbaut à la Perversion ist eo ipso Perversion und damit hat sich jede weitere Entwicklung oder Analyse hiermit erledigt. Das ist zwar in Bezug auf den Protagonisten Törleß gerechtfertigt, da es ja um ihn geht, aber auch seine Verwirrungen sind Dinge, die ich persönlich verstehe, aber eben als notwendig erachte... Die philosophische Sehnsucht nach Antworten deutet eher auf eine anfänglich unheimliche Dämonie hin, die der junge Zögling in sich trägt. Lange Rede, kurzer Sinn: expressionistischer Sprachstil ist Geschmackssache (hatte mal mit Benns "Gehirne" zu tun, furchtbar!!!), dennoch sehr psychologisch und intelligent, die Handlung ist kurz und teilweise abstoßend, da andere Charaktere nicht reflektiert werden und sie damit nicht erklärt wird. Musste mich teilweise sehr durchquälen, denn die Entwicklung des Musil'schen Versuchsobjektes und vor allem seine Erkenntnis bleiben für mich persönlich nur ein Gähnen wert. Vielleicht bin ich zu alt für das Buch, ich bin 23 Jahre, oder aber ich kann mich schlicht und ergreifend nicht damit identifizieren. Für Musil war es wichtig und auch gut so, für mich schon leider eher eine Quälerei...

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