Produktbild: Querelle

Querelle Roman

2

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1974

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,6 cm

Gewicht

135 g

Farbe

Aubergine / Schwarz

Auflage

17. Auflage

Originaltitel

Querelle de Brest

Übersetzt von

Ruth Uecker-Lutz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-11684-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1974

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

19/11,5/1,6 cm

Gewicht

135 g

Farbe

Aubergine / Schwarz

Auflage

17. Auflage

Originaltitel

Querelle de Brest

Übersetzt von

Ruth Uecker-Lutz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-11684-1

Herstelleradresse

Rowohlt Repertoire
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Querelle

Bewertung aus Göppingen (BaWü) am 13.01.2021

Bewertungsnummer: 768817

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem schwulen Klassiker, der in den Siebzigern von R. W. Fassbinder verfilmt wurde, hielt mich nicht nur das dichte Beziehungsgeflecht der Figuren in Atem, auch J. Genets Sprache ist superb. Nicht leicht zu lesen, doch jede Mühe wert. Ein moderner Klassiker der Literatur, der nicht auf den schwulen Aspekt reduziert werden sollte.

Querelle

Bewertung aus Göppingen (BaWü) am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 768817
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In dem schwulen Klassiker, der in den Siebzigern von R. W. Fassbinder verfilmt wurde, hielt mich nicht nur das dichte Beziehungsgeflecht der Figuren in Atem, auch J. Genets Sprache ist superb. Nicht leicht zu lesen, doch jede Mühe wert. Ein moderner Klassiker der Literatur, der nicht auf den schwulen Aspekt reduziert werden sollte.

Angespült

Polar aus Aachen am 13.01.2021

Bewertungsnummer: 575968

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als der Roman in mitten der miefigen Fünfziger Jahre erschien, war gerade der Existenzialismus losgetreten worden und Querelle de Brest schlug wegen seiner rücksichtslosen Darstellung vom Homosexualität und dem Glauben an Freiheit hohe Wellen. Einer Freiheit, die sich nur im Abstreifen aller Gesetze, Hindernisse, Widerstände äußert, die weder Rücksicht auf sich selbst noch auf andere nimmt. Nicht umsonst setzte sich Sartre für die Freilassung des Autors aus dem Gefängnis ein und begegnete ihm wie eine Art Geistesverwandten. Genets Roman findet dabei heute weniger Aufmerksamkeit als seine Stücke, die immer wieder in die Spielpläne drängen. Wie sie bleibt er jedoch eine Herausforderung für einen Leser. Es mag aus heutiger Sicht, angesichts der sexuellen Freiheit, die wir uns medial zugestehen, altbacken erscheinen. Die Frage nach dem, was die Freiheit des Menschen und den Weg zu ihr ausmachen, ist er es sicher nicht und lässt Genets schriftstellerisches Werk nicht verstauben.

Angespült

Polar aus Aachen am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 575968
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Als der Roman in mitten der miefigen Fünfziger Jahre erschien, war gerade der Existenzialismus losgetreten worden und Querelle de Brest schlug wegen seiner rücksichtslosen Darstellung vom Homosexualität und dem Glauben an Freiheit hohe Wellen. Einer Freiheit, die sich nur im Abstreifen aller Gesetze, Hindernisse, Widerstände äußert, die weder Rücksicht auf sich selbst noch auf andere nimmt. Nicht umsonst setzte sich Sartre für die Freilassung des Autors aus dem Gefängnis ein und begegnete ihm wie eine Art Geistesverwandten. Genets Roman findet dabei heute weniger Aufmerksamkeit als seine Stücke, die immer wieder in die Spielpläne drängen. Wie sie bleibt er jedoch eine Herausforderung für einen Leser. Es mag aus heutiger Sicht, angesichts der sexuellen Freiheit, die wir uns medial zugestehen, altbacken erscheinen. Die Frage nach dem, was die Freiheit des Menschen und den Weg zu ihr ausmachen, ist er es sicher nicht und lässt Genets schriftstellerisches Werk nicht verstauben.

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Querelle

von Jean Genet

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