Produktbild: Werkausgabe in sechs Bänden in der edition suhrkamp
Band 1435

Werkausgabe in sechs Bänden in der edition suhrkamp Band 2: Stephen der Held. Ein Porträt des Künstlers als junger Mann

Aus der Reihe edition suhrkamp
6

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.1987

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

539

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,8 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Portrait of the Artist as a Young Man

Übersetzt von

Klaus Reichert

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-518-11435-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.1987

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

539

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2,8 cm

Gewicht

425 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Portrait of the Artist as a Young Man

Übersetzt von

Klaus Reichert

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-518-11435-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Stephen der Held

Zitronenblau am 19.03.2010

Bewertungsnummer: 630329

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich beziehe mich in diesem Buch nur auf das erste Romanfragment: "Stephen der Held". Für Joyce-Fans ist dieses Buch notwendig zu lesende Lektüre, da Joyce viele inhaltliche aber auch formale Aspekte antezipiert. Im Wesentlichen wird hier Stephen Dedalus (abgeleitet vom bekannten mythischen Erbauer des Minotaurus-Labyrinths, dessen Sohn Ikarus auf der Flucht mit den künstlichen Flügeln der Sonne zu nah kommt und dann abstürzt) porträtiert, wobei dieser stark autobiographische Züge trägt. Mit seiner aquinatischen, revolutionären Kunsttheorie, die sich stark auf Ibsen bezieht, von dem Joyce persönlich nicht nur stark beeindruckt, sondern auch stark beeinflusst war, und (logischerweise) auf die Ästhetik von Thomas von Aquin, gerät er mit den Kunsttheoretikern auf der Universität in Konflikt. Darüber hinaus wendet er sich ab vom Katholizismus, was zu familiären Zerwürfnissen führt. Eine kleine Love-Story und der Schwestertod sind auch noch eingebaut. Mich persönlich begeisterten seine Theorien zur Kunst und vor allem sein Epiphanie-Konzept, das bis heute eine großartige Stilfigur darstellt und maßgablich ist für das Verständnis des Ulysses. So meint er: "Kunst ist [...] der zentralste Ausdruck des Lebens." Aber auch: "Isolation ist das erste Prinzip künstlerischer Ökonomie." Wer sich einen Zugang zu Joyces Werk, aber auch zu ihm selbst verschaffen will, dem sei diese Lektüre empfohlen. Abgesehen davon ist dieses Fragment vergleichsweise einfach zu lesen...

Stephen der Held

Zitronenblau am 19.03.2010
Bewertungsnummer: 630329
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich beziehe mich in diesem Buch nur auf das erste Romanfragment: "Stephen der Held". Für Joyce-Fans ist dieses Buch notwendig zu lesende Lektüre, da Joyce viele inhaltliche aber auch formale Aspekte antezipiert. Im Wesentlichen wird hier Stephen Dedalus (abgeleitet vom bekannten mythischen Erbauer des Minotaurus-Labyrinths, dessen Sohn Ikarus auf der Flucht mit den künstlichen Flügeln der Sonne zu nah kommt und dann abstürzt) porträtiert, wobei dieser stark autobiographische Züge trägt. Mit seiner aquinatischen, revolutionären Kunsttheorie, die sich stark auf Ibsen bezieht, von dem Joyce persönlich nicht nur stark beeindruckt, sondern auch stark beeinflusst war, und (logischerweise) auf die Ästhetik von Thomas von Aquin, gerät er mit den Kunsttheoretikern auf der Universität in Konflikt. Darüber hinaus wendet er sich ab vom Katholizismus, was zu familiären Zerwürfnissen führt. Eine kleine Love-Story und der Schwestertod sind auch noch eingebaut. Mich persönlich begeisterten seine Theorien zur Kunst und vor allem sein Epiphanie-Konzept, das bis heute eine großartige Stilfigur darstellt und maßgablich ist für das Verständnis des Ulysses. So meint er: "Kunst ist [...] der zentralste Ausdruck des Lebens." Aber auch: "Isolation ist das erste Prinzip künstlerischer Ökonomie." Wer sich einen Zugang zu Joyces Werk, aber auch zu ihm selbst verschaffen will, dem sei diese Lektüre empfohlen. Abgesehen davon ist dieses Fragment vergleichsweise einfach zu lesen...

Leicht und Verständlich - Wirklich !

Bewertung aus Bremen am 22.10.2025

Bewertungsnummer: 2632943

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wurde mir da für ein Quatsch erzählt – dass Ulysses angeblich extrem unzugänglich sei, nur etwas für Literaten. Totaler Unsinn! Vieles, was über die „Schwierigkeit“ oder die angeblich abschreckende Wirkung dieses Buches gesagt wird, stimmt einfach nicht. Man muss sich nur auf die Reise von Leopold Bloom einlassen. Joyce schreibt nichts Abgehobenes – er erzählt durch Bloom das, was das Leben selbst erzählt. Ein unglaublicher Mix aus feinem, derbem, herzhaftem, bösem und zugleich liebenswertem Witz. Die Figuren erinnern mich an echte Proleten, die ein Existenzrecht haben und einfach nicht anders sein können, als sie sind. Ob einem ihre Haltung, ihr Verhalten oder ihre Ausdrucksweise gefällt oder nicht – sie sind ehrlich. Beim Lesen sollte man sich von seiner eigenen inneren Haltung lösen und die Erlebnisse einfach geschehen lassen. Es ist – im besten Sinne – eine Odyssee. Der Kauf lief problemlos, danke an Thalia! Ich ziehe Ihren Laden grundsätzlich Amazon vor. Mit freundlichen Grüßen

Leicht und Verständlich - Wirklich !

Bewertung aus Bremen am 22.10.2025
Bewertungsnummer: 2632943
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wurde mir da für ein Quatsch erzählt – dass Ulysses angeblich extrem unzugänglich sei, nur etwas für Literaten. Totaler Unsinn! Vieles, was über die „Schwierigkeit“ oder die angeblich abschreckende Wirkung dieses Buches gesagt wird, stimmt einfach nicht. Man muss sich nur auf die Reise von Leopold Bloom einlassen. Joyce schreibt nichts Abgehobenes – er erzählt durch Bloom das, was das Leben selbst erzählt. Ein unglaublicher Mix aus feinem, derbem, herzhaftem, bösem und zugleich liebenswertem Witz. Die Figuren erinnern mich an echte Proleten, die ein Existenzrecht haben und einfach nicht anders sein können, als sie sind. Ob einem ihre Haltung, ihr Verhalten oder ihre Ausdrucksweise gefällt oder nicht – sie sind ehrlich. Beim Lesen sollte man sich von seiner eigenen inneren Haltung lösen und die Erlebnisse einfach geschehen lassen. Es ist – im besten Sinne – eine Odyssee. Der Kauf lief problemlos, danke an Thalia! Ich ziehe Ihren Laden grundsätzlich Amazon vor. Mit freundlichen Grüßen

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von James Joyce

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Robert Reuter

OSIANDER Landsberg

Zum Portrait

5/5

Der Everest

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sieben Jahre und 4 Anläufe hats gedauert und auf den letzten Seiten hatte ich wirklich das Gefühl wie beim Bergwandern, wenn der Gipfel endlich in Sichtweite war, diese euphorische Erschöpfung, gemischt mit ungläubigem Erstaunen zu welchen Leistungen der menschliche Geist fähig ist (der von Joyce, nicht meiner). Ob ich das Buch verstanden habe? Ich habe wahrscheinlich gerade mal an der Oberfläche gekratzt, aber ich werde es wieder und wieder versuchen. Ein Tipp wenn die Verzweiflung zu groß wird: Lesen Sie es laut vor, dann entfaltet der Text eine Melodie, die in Erinnerung bleibt
  • Robert Reuter
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Der Everest

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sieben Jahre und 4 Anläufe hats gedauert und auf den letzten Seiten hatte ich wirklich das Gefühl wie beim Bergwandern, wenn der Gipfel endlich in Sichtweite war, diese euphorische Erschöpfung, gemischt mit ungläubigem Erstaunen zu welchen Leistungen der menschliche Geist fähig ist (der von Joyce, nicht meiner). Ob ich das Buch verstanden habe? Ich habe wahrscheinlich gerade mal an der Oberfläche gekratzt, aber ich werde es wieder und wieder versuchen. Ein Tipp wenn die Verzweiflung zu groß wird: Lesen Sie es laut vor, dann entfaltet der Text eine Melodie, die in Erinnerung bleibt

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Ulysses

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