Produktbild: Wahnsinn und Gesellschaft
Band 39

Wahnsinn und Gesellschaft Eine Geschichte des Wahns im Zeitalter der Vernunft

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26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.12.1973

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

26

Originaltitel

Histoire de la Folie

Übersetzt von

Ulrich Köppen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-27639-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.12.1973

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/3 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

26

Originaltitel

Histoire de la Folie

Übersetzt von

Ulrich Köppen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-27639-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    03.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch ist "Wahnsinn" - wahnsinnig gut!

    Foucault geht in seiner Untersuchung von der Prämisse aus, dass Wahnsinn nicht als natürliche, feststehende Kategorie existiert, sondern dass er über Jahrhunderte hinweg ein soziales Konstrukt war, das durch den Wandel der Macht- und Wissensverhältnisse geformt wurde. Besonders eindrucksvoll zeigt er, wie sich die Institutionalisierung des Wahnsinns im Kontext der aufkommenden Vernunft des 17. und 18. Jahrhunderts entwickelte, als die westlichen Gesellschaften begannen, Wahnsinnige systematisch auszugrenzen. In dieser Zeit fand die sogenannte „Große Einsperrung“ statt, bei der geistig Kranke, Kriminelle und als sozial abweichend empfundene Menschen gleichermaßen in Hospitäler und Irrenhäuser verbannt wurden. Besonders innovativ an Foucaults Ansatz ist seine Verknüpfung von Wissen und Macht. Für Foucault ist Wissen niemals neutral, sondern stets in die Machtverhältnisse eingebettet, die es hervorbringen. Diese Einsicht ist zentral, um zu verstehen, wie die moderne Psychiatrie und die damit verbundenen Disziplinierungsmechanismen nicht nur dem Wohl der Patienten dienen, sondern auch eine gesellschaftliche Funktion erfüllen: Sie tragen dazu bei, Ordnung und Normalität aufrechtzuerhalten, indem sie das Abweichende pathologisieren und ausgrenzen. <Jean-Paul>

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