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Beginnlosigkeit Reflexionen über Fleck und Linie. Essay

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13,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1992

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

19,6/12,6/3,1 cm

Gewicht

243 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-17112-1

Beschreibung

Rezension

"Faszinierend und staunenswert, wie Botho Strauß es wiederum geschafft hat, den Leser an einen unvermuteten Ort zu locken, wie es ihm gelungen ist, scheinbar längst getrennte Bereiche unserer Kultur in einen das Bewußtsein des Lesers aufwirbelnden Zusammenhang zu rücken. Ein kleines, ein kolossales Buch." (Die Zeit)

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1992

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

136

Maße (L/B/H)

19,6/12,6/3,1 cm

Gewicht

243 g

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-17112-1

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser-literaturverlage.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830157

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  • Zitronenblau

    4/5

    28.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Im Anfang war das Abermals

    Vor dem Hintergund der Hoyleschen Steady-State-Theorie des immer schon dagwesenen und daher unerschaffenen Kosmos offenbart Strauß uns hier seine Reflexionen über Fleck und Linie, ein Buch über die Beginnlosigkeit. Es ist ein prosaisches Buch, da ein Protagonist in einer Handlung agiert, vor allem aber: denkt und reflektiert. Es sind Wege eines neues Denkens - ein Anfang im kausalen Sinne gibt es nicht, die Ursache verschwindet. Wie muss man sich eine solche Welt vorstellen? Wie muss man sich die Sprache in einer solchen Welt vorstellen? Was heißt dann noch Verstehen oder Sinn? Was heißt Sein? Mitunter sind die Überlegungen - obzwar ästhetisch - hyperintellektuell und interdisziplinär, was wiederum eine enorme Bildung voraussetzt (in Philosophie und Wissenschaft). Am Ende wird ein Kind geboren und der Tag wird zur Nacht. Formal ist der Text ein Gewebe aus Passagen (teilweise Handlung, teilweise Reflektion) und schwierig im Ganzen zu erkennen und zu erschließen. Einige Gedankengänge spiegeln aber den State of the Art von Geist und Technik wider und sind sehr gut nachvollziehbar. Ich habe lange nach einem deutschen Schriftsteller gesucht, der die "aktuelle" Welt ästhetisch aber auch geistig (hier aphoristisch) reflektiert. Mit Strauß habe ich ihn offenbar gefunden... Tolle Lektüre!

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