Produktbild: Die Nibelungen

Die Nibelungen Sage – Epos – Mythos

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2003

Abbildungen

VIII,, mit 155 Abbildungen auf 130 Taf. 25 cm

Herausgeber

Joachim Heinzle + weitere

Verlag

Reichert, L

Seitenzahl

796

Maße (L)

24 cm

Gewicht

1620 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89500-347-9

Beschreibung

Rezension

„Der Aufsatzband mit 28 Beiträgen zum Nibelungenlied ist zeitgleich mit dem Begleitband zur großen Nibelungenausstellung in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe anläßlich der Erwerbung der Nibelungenhandschrift C (Karlsruhe, Bad. LB, Codex Donaueschingen 63) erschienen. Er gibt den aktuellen Forschungsstand zu den vielfältigen Fragen zum Gesamtkomplex Nibelungenlied wieder. Die Aufsätze sind in sechs Themenbereiche gegliedert, beginnend mit den im Nibelungenlied verarbeiteten historischen Ereignissen der Völkerwanderungszeit und endend mit Bearbeitungen des Stoffes in Literatur, Musik, Film und Bildender Kunst bis zur Gegenwart. Dabei gibt fast immer der erste Aufsatz eines Themenkomplexes einen Überblick, die weiteren greifen Einzelaspekte heraus.

(...) Am Ende eines jeden Beitrages findet sich ein ausführliches Literaturverzeichnis. Abgerundet wird der Band am Schluß durch 155 Abbildungen zu den vorausgehenden Beiträgen. Der Band eröffnet in seinem breiten Themenspektrum vielfältige Zugänge zum Nibelungenlied und läßt die Komplexität und Widersprüchlichkeit dieses Werkes, die sich in der Forschungsdiskussion widerspiegelt, deutlich werden.“

In: Scriptorium. 2008, 1. S. 86-87.

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„Die Rezeptionsgeschichte von Nibelungensage und „Nibelungenlied“ ist ein weites Feld, darum erscheint es besonders hilfreich, dass in dem Sammelband Grundstrukturen der Entwicklung seit Anfang des 19. Jahrhunderts deutlich werden. Der in der Wirkungsgeschichte formierte Mythos hat sich z.T. verselbständigt, der Bezug zu den Ausgangspunkten (Geschichte - Sage - Dichtung) verschwimmt. Die Bezugnahme wird zur Rezeption der Rezeption multipliziert. In extremer Weise zeigt das die Szenenüberschrift in Heiner Müllers „Germania 3“, die Greiner als Titel seines Beitrags genutzt hat: „Siegfried eine Jüdin aus Polen“. Zeichen, die vermeintlich auf erinnerte Geschichte weisen oder weisen sollen, werden zu Hieroglyphen für Experten, wenn nicht die Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen aktiviert wird. Dazu bietet der besprochene Band Möglichkeiten und reiches Material.“

In: Zeitschrift für deutsche Philologie. 126 (2007) 1. S. 152-158.

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.12.2003

Abbildungen

VIII,, mit 155 Abbildungen auf 130 Taf. 25 cm

Herausgeber

Verlag

Reichert, L

Seitenzahl

796

Maße (L)

24 cm

Gewicht

1620 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89500-347-9

Herstelleradresse

Reichert, Ludwig, Dr., Verlag, Inhaberin Ursula Reichert
Tauernstr. 11
65199 Wiesbaden
Deutschland
Email: info@reichert-verlag.de
Url: www.reichert-verlag.de
Telephone: +49 611 461851
Fax: +49 611 468613

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  • Produktbild: Die Nibelungen
  • Aus dem Inhalt:

    Joachim Heinzle (Marburg): Die Nibelungensage als europäische Heldensage

    Hermann Reichert (Wien): Die Nibelungensage im mittelalterlichen Skandinavie

    Elisabeth Lienert (Bremen): Perspektiven der Deutung des Nibelungenliedes

    Nikolaus Henkel (Hamburg): Die Nibelungenklage und die *C-Bearbeitung des Nibelungenliedes

    Alois Wolf (Freiburg i.Br.): Literarische Verflechtungen und Ansprüche des Nibelungenlieds

    Elke Brüggen (Bonn): Räume und Begegnungen. Konturen höfischer Kultur im Nibelungenlie

    Joachim Heinzle (Marburg): Die Handschriften des Nibelungenliedes und die Entwicklung des Textes.

    Klaus Klein (Marburg): Beschreibendes Verzeichnis der Handschriften des Nibelungenliedes

    Ute Obhof (Karlsruhe): Die Handschrift C.

    Bernd Schirok (Freiburg i.Br.): Die Handschrift B

    Karin Schneider (Herrsching): Die Handschrift A

    Lothar Voetz (Heidelberg): Die späten Bearbeitungen

    Klaus von See (Frankfurt a.M.): Das Nibelungenlied – ein Nationalepos?

    Werner Wunderlich (St. Gallen): Nibelungenpädagogik

    Peter Krüger (Marburg): Etzels Halle und Stalingrad: Die Rede Görings vom 30.1.1943

    Ulrich Müller (Salzburg): Die Nibelungen in Literatur, Musik und Film im 19. und 20. Jahrhundert

    Horst Albert Glaser (Torre del Lago): Das Totenschiff und die Lust am Untergang. Friedrich Hebbels Nibelungen

    Volker Mertens (Berlin): Das Nibelungenlied, Richard Wagner und kein Ende

    Heinz-B. Heller (Marburg): „... nur dann überzeugend und eindringlich, wenn es sich mit dem Wesen der Zeit deckt ...“ Fritz Langs Nibelungen-Film als „Zeitbild“

    Werner Hoffmann (Mannheim): Werner Jansen, Das Buch Treue

    Carsten Peter Thiede (Paderborn): Die Tarnkappe. Das Nibelungenlied in Reinhold Schneiders Theaterstück: Versuch einer christlichen Rezeption?

    Bernhard Greiner (Tübingen): Siegfried eine Jüdin aus Polen: Heiner Müllers Umgang mit dem Nibelungenstoff

    Claudia Hattendorff/Marcus Kiefer (Marburg): Arbeit am Nibelungenmythos. Johann Heinrich Füssli und das Nibelungenlied

    Frank Büttner (München): Nibelungen-Bilder der deutschen Romantik

    Heinz-Toni Wappenschmidt (Swisttal): Nibelungenlied und Historienmalerei im 19. Jahrhundert. Wege der Identitätsfindung

    Elisabeth von Hagenow (Hamburg)/Susanne Wernsing (Köln/Wien): Die Nibelungen in populärer Bildpublizistik

    J.A. Schmoll gen. Eisenwerth (München): Der Wormser Nibelungen-Wandbildzyklus von Karl Schmoll von Eisenwerth Harald Kimpel/Johanna Werckmeister (Kassel): Leidmotive. Möglichkeiten der künstlerischen Nibelungen-Rezeption seit 1945