Der König der purpurnen Stadt

Der König der purpurnen Stadt

Historischer Roman

Buch (Taschenbuch)

14,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


London im Jahr 1330: Der achtzehnjährige Jonah hat kein leichtes Leben als Lehrjunge im Haushalt seines Cousins. Einzig seine Großmutter schenkt ihrem verwaisten Enkel ein wenig Zuneigung. Doch eine Begegnung mit König Edward und Königin Philippa lenkt Jonahs Schicksal in neue Bahnen. Er findet Aufnahme in der elitären Londoner Tuchhändlergilde, und gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er die englische Tuchproduktion. Aber je größer sein Erfolg, desto heimtückischer werden die Intrigen seiner Neider ?

Details

Verkaufsrang

24917

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2004

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

960

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

24917

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2004

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

960

Maße (L/B/H)

18,8/12,6/4,8 cm

Gewicht

580 g

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-15218-6

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4.8

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Zu glatt

Dr. Exitus am 03.03.2013

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch von R. Gable geht es um das Leben des jungen Mannes Jonah im mittelalterlichen London.Der Tuchhändler gelangt durch Glück und Geschick immer weiter nach oben.Das ist für mich auch der große Kritikpunkt an diesem Buch.Das Leben des Hauptprotagonisten läuft einfach zu glatt,zu einfach gestaltet sich der Aufstieg,fast ohne jeden Gegenwind vom Glück geküsst.Denoch ist dieses Buch lesenswert,da die Autorin einen tiefen Einblick in das mittelalterliche Leben der Kaufleute und deren Intrigen bietet.Durch das enorme Wissen der Autorin kann man bei diesem Roman auch was lernen.FAZIT:Schon bessere Bücher von Frau Gable gelesen,aber denoch lesenswert.

Zu glatt

Dr. Exitus am 03.03.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In diesem Buch von R. Gable geht es um das Leben des jungen Mannes Jonah im mittelalterlichen London.Der Tuchhändler gelangt durch Glück und Geschick immer weiter nach oben.Das ist für mich auch der große Kritikpunkt an diesem Buch.Das Leben des Hauptprotagonisten läuft einfach zu glatt,zu einfach gestaltet sich der Aufstieg,fast ohne jeden Gegenwind vom Glück geküsst.Denoch ist dieses Buch lesenswert,da die Autorin einen tiefen Einblick in das mittelalterliche Leben der Kaufleute und deren Intrigen bietet.Durch das enorme Wissen der Autorin kann man bei diesem Roman auch was lernen.FAZIT:Schon bessere Bücher von Frau Gable gelesen,aber denoch lesenswert.

Auch eine schwächere Gablé ist immer noch besser als der Rest

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 15.02.2012

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der König der purpurnen Stadt“ ist so etwas wie ein inoffzielles Prequel zur Waringham-Trilogie, da u.a. Geoffrey Dermond und Gervais of Waringham, Robins Vater, hier kleine, aber nicht unwichtige Rollen spielen. Und auch mit den augenzwinkernden Auftritten des jungen John of Gaunt und dessen Bruder, dem späteren „Schwarzen Prinzen“, gelingt ihr eine äußerst amüsante Verknüpfung. Doch trotz dieser kurzen Gastspiele stehen die Ritter und Adeligen diesmal nicht im Mittelpunkt. Gablé hat stattdessen ihr Augenmerk auf das Wirken der Londoner Händler zur Zeit Edwards III. gerichet. Das Gablé aber nicht ganz ohne Adel und Rittertum kann, wird im Lebenslauf des Hauptprotagonisten Jonah deutlich. Dessen Aufstieg ist, trotz vieler Rück- und Schicksalsschläge, kometenhaft und scheint, das mekrt leider auch der Leser ziemlich schnell, relativ ungefährdet. Dabei wäre hier Potenzial für mehr vorhanden gewesen. Im Gegensatz zu Robin („Das Lächeln der Fortuna“) und Caedmon („Das zweite Königreich“) ist nämlich Jonah alles andere als untadelig. Hochmut, Selbstherrlichkeit und Gefühlskälte sind nur einige der charakterlichen Schwächen, derer er sich rühmen darf. Ein interessanter Ansatz, der die Figur wohl realistischer und glaubhafter machen sollte, welcher aber am Ende im krassen Gegensatz zu seinen außergewöhnlichen Erfolgen steht. Es gibt fast nichts, was dem glücklichen Jonah nicht gelingt, und eben das sorgt bald für Langeweile. Hätte Gablé diese Figur gewagter entwickelt, sie hätte einen hassenswerten Anti-Helden ergeben. So bleibt sie, zumindest mir, bis zum Ende hin nur unnahbar und unsympathisch. Das die Autorin ihren Schützling nicht derart finster zeichnen wollte, liegt vielleicht auch an William de la Pole. Diesen ebenso genialen wie skrupellosen Kaufmann hat es in der Tat gegeben, und er ist es auch, der den schillernden Bösewicht in dieser Geschichte verkörpern soll. Einziges Manko: Seine Auftritte sind selten, die Gefahr, welche von ihm ausgeht, stets zu gering, als das man um die Helden im Buch bangen müsste. Überhaupt ließen mich die Erlebnisse von Jonah und seinen Freunden, bis auf wenige Ausnahmen, im Ganzen ziemlich kalt. Ist „Der König der purpurnen Stadt“ deswegen ein schlechtes Buch? Ganz schnelle Antwort: Auf keinen Fall. Auch diesmal glänzt Gablé mit hohem Unterhaltungswert und einer sprachlich schlichten, aber dafür ungestelzten Geschichte. Besonders lobenswert und hervorzuheben ist Gablés Schilderung der ersten Pestepidemie, welche in den Jahren 1348/49 die Bevölkerung Europas um gut die Hälfte reduzierte. Das Herannahen des „Schwarzes Tods“ und dessen letztendliches Ausbrechen in London wird erschreckend eindringlich in Szene gesetzt. Das Buch endet schließlich kurz vor Beginn der Ereignisse von „Das Lächeln der Fortuna“. Und nicht nur wer wissen will, was aus den beiden liebenswerten Halunken Gervais und Geoffrey werden wird, sollte dieses Buch unbedingt im Anschluss lesen. Insgesamt ist „Der König der purpurnen Stadt“ ein guter historischer Roman, der jedoch an der fehlenden Tiefe und den vor allem sehr eindimensional geratenen Figuren krankt. Gablé kann es eigentlich besser und hat dies insbesondere in der Waringham-Trilogie eindrücklich bewiesen. Trotz all dieser Kritik: Ein Buch, das einen Großteil der Konkurrenz immer noch weit hinter sich lässt und jedem Freund historischer Schmöker ans Herz gelegt werden kann.

Auch eine schwächere Gablé ist immer noch besser als der Rest

Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 15.02.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Der König der purpurnen Stadt“ ist so etwas wie ein inoffzielles Prequel zur Waringham-Trilogie, da u.a. Geoffrey Dermond und Gervais of Waringham, Robins Vater, hier kleine, aber nicht unwichtige Rollen spielen. Und auch mit den augenzwinkernden Auftritten des jungen John of Gaunt und dessen Bruder, dem späteren „Schwarzen Prinzen“, gelingt ihr eine äußerst amüsante Verknüpfung. Doch trotz dieser kurzen Gastspiele stehen die Ritter und Adeligen diesmal nicht im Mittelpunkt. Gablé hat stattdessen ihr Augenmerk auf das Wirken der Londoner Händler zur Zeit Edwards III. gerichet. Das Gablé aber nicht ganz ohne Adel und Rittertum kann, wird im Lebenslauf des Hauptprotagonisten Jonah deutlich. Dessen Aufstieg ist, trotz vieler Rück- und Schicksalsschläge, kometenhaft und scheint, das mekrt leider auch der Leser ziemlich schnell, relativ ungefährdet. Dabei wäre hier Potenzial für mehr vorhanden gewesen. Im Gegensatz zu Robin („Das Lächeln der Fortuna“) und Caedmon („Das zweite Königreich“) ist nämlich Jonah alles andere als untadelig. Hochmut, Selbstherrlichkeit und Gefühlskälte sind nur einige der charakterlichen Schwächen, derer er sich rühmen darf. Ein interessanter Ansatz, der die Figur wohl realistischer und glaubhafter machen sollte, welcher aber am Ende im krassen Gegensatz zu seinen außergewöhnlichen Erfolgen steht. Es gibt fast nichts, was dem glücklichen Jonah nicht gelingt, und eben das sorgt bald für Langeweile. Hätte Gablé diese Figur gewagter entwickelt, sie hätte einen hassenswerten Anti-Helden ergeben. So bleibt sie, zumindest mir, bis zum Ende hin nur unnahbar und unsympathisch. Das die Autorin ihren Schützling nicht derart finster zeichnen wollte, liegt vielleicht auch an William de la Pole. Diesen ebenso genialen wie skrupellosen Kaufmann hat es in der Tat gegeben, und er ist es auch, der den schillernden Bösewicht in dieser Geschichte verkörpern soll. Einziges Manko: Seine Auftritte sind selten, die Gefahr, welche von ihm ausgeht, stets zu gering, als das man um die Helden im Buch bangen müsste. Überhaupt ließen mich die Erlebnisse von Jonah und seinen Freunden, bis auf wenige Ausnahmen, im Ganzen ziemlich kalt. Ist „Der König der purpurnen Stadt“ deswegen ein schlechtes Buch? Ganz schnelle Antwort: Auf keinen Fall. Auch diesmal glänzt Gablé mit hohem Unterhaltungswert und einer sprachlich schlichten, aber dafür ungestelzten Geschichte. Besonders lobenswert und hervorzuheben ist Gablés Schilderung der ersten Pestepidemie, welche in den Jahren 1348/49 die Bevölkerung Europas um gut die Hälfte reduzierte. Das Herannahen des „Schwarzes Tods“ und dessen letztendliches Ausbrechen in London wird erschreckend eindringlich in Szene gesetzt. Das Buch endet schließlich kurz vor Beginn der Ereignisse von „Das Lächeln der Fortuna“. Und nicht nur wer wissen will, was aus den beiden liebenswerten Halunken Gervais und Geoffrey werden wird, sollte dieses Buch unbedingt im Anschluss lesen. Insgesamt ist „Der König der purpurnen Stadt“ ein guter historischer Roman, der jedoch an der fehlenden Tiefe und den vor allem sehr eindimensional geratenen Figuren krankt. Gablé kann es eigentlich besser und hat dies insbesondere in der Waringham-Trilogie eindrücklich bewiesen. Trotz all dieser Kritik: Ein Buch, das einen Großteil der Konkurrenz immer noch weit hinter sich lässt und jedem Freund historischer Schmöker ans Herz gelegt werden kann.

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