Zieht den Trennungsstrich, jede Minute Briefe an ihre Schwester Christiane und ihren Bruder Gottfried aus dem Gefängnis 1972-1974
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- Deutsch ausgewählt
18,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Paperback
Erscheinungsdatum
01.03.2005
Abbildungen
mit Fotos, Dok. und Faks. im Text und auf Taf. 19,5 cm
Herausgeber
Christiane Ensslin + weitereVerlag
Konkret LiteraturSeitenzahl
160
Maße (L/B/H)
19,5/13,1/2,2 cm
Gewicht
248 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-89458-239-5
Gudrun Ensslin hat während ihrer Haft in Essen etwa 50 Briefe an ihre Schwester Christiane und ihren Bruder Gottfried geschrieben. Diese Briefe zeichnen ein differenziertes Bild Gudrun Ensslins: als Strafgefangene und politische Kämpferin, aber auch als interessierte, ratgebende und liebevolle Schwester. Es geht um Privates, Politisches und Familiäres, um Bücherwünsche und Bedürfnisse des Alltags, um marxistische Theorie und Praxis und um die Schikanen von Anstaltsleitung und Justiz. Eine Einleitung und Erläuterungen von Christiane und Gottfried Ensslin ergänzen die Briefsammlung. Im April 1974 wird Gudrun Ensslin nach einer Zwischenstation im Toten Trakt der Haftanstalt in Köln-Ossendorf, in einer Zelle neben Ulrike Meinhof, in den Hochsicherheitstrakt der Vollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim verlegt. Dort beginnt im Mai 1975 der "Baader-Meinhof-Prozess". Im April 1977 werden alle Angeklagten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil wurde nicht rechtskräftig. Am 18. Oktober 1977 wird Gudrun Ensslin tot in ihrer Zelle aufgefunden.
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