Die Kontroverse um Neuronale Netze Zur sozialen Aushandlung der wissenschaftlichen Relevanz eines Forschungsansatzes
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
24.02.2004
Abbildungen
XIV, 140 S. 6 Abb.
Verlag
Deutscher UniversitätsverlagSeitenzahl
140
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,9 cm
Gewicht
212 g
Auflage
2004
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8244-4555-4
Seit den 1980er Jahren konnten sich Neuronale Netze als Ansatz innerhalb der Forschung zur Künstlichen Intelligenz (KI) etablieren. Dabei handelte es sich jedoch keineswegs um eine neue Forschungsrichtung, denn bereits Mitte der 1950er Jahre arbeiteten zahlreiche Forscher an der Entwicklung Neuronaler Netze. Nach einer kurzen Hochphase in den 1960er Jahren verschwanden sie dann nahezu vollständig aus den Laboren der KI-Forscher, um erst zwei Jahrzehnte später wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken.
Wie kann es dazu kommen, dass ein Forschungsansatz zuerst als Sackgasse verworfen und später als zukunftsweisend gefeiert wird? Uli Meyer untersucht mit Hilfe der konstruktivistischen Wissenschaftsforschung, welche - vor allem soziale - Bedingungen zu einer solchen Entwicklung führten. Die sich daraus ergebende Entstehungsgeschichte eines relativ jungen Forschungsgebietes ist gleichermaßen interessant für Soziologen, Informatiker und Historiker.
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