In diesem klassischen Text aus dem 19. Jahrhundert beschreibt Jules Michelet sprachgewaltig und poetisch das Meer als gigantisches Naturphänomen – und zwar nicht nur unter seinen biologischen und geographischen Aspekten, sondern immer auch gleichsam von innen, aus der unmittelbaren Begegnung. Schaudernd lernen wir beim Lesen die Faszination des Meeres als bedrohliche Naturgewalt kennen, erleben es aber auch als Ort der Erholung und als Nahrungslieferant und Wirtschaftsfaktor. Ein Meisterwerk der Naturgeschichte und ein packendes Leseerlebnis!
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4.0/5.0
Marie-Therese Reisenauer
aus Wien
4/5
11.06.2013
Buch (Taschenbuch)
Bewundernswert
Bewundernswert, mit welcher Sprachgewalt Michelet sich der Urgewalt des Meeres entgegenstellt. Sein Text, bereits 1861 in den Pariser Buchhandlungen ausliegend, beschreibt das Meer als gewaltige Wassermasse, welche sich für alle auf dem Land lebenden Wesen als erstickend darstellt, dass es zu zähmen gilt. Und bereits damals schrieb er: "Die Ausrottung einer einzigen Art kann einen fatalen Fehler ind die Ordnung, in die Harmonie des Ganzen darstellen". Ein Hellseher?
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