Produktbild: Bürgerliche Ideologie und Musik

Bürgerliche Ideologie und Musik Politik der Musikgeschichtsschreibung in Deutschland 1776-1871

52,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2006

Verlag

Campus

Seitenzahl

539

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4 cm

Gewicht

744 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-38218-0

Beschreibung

Rezension

"Hentschel weist auf beeindruckende Art und Weise nach, welche Rolle die Musikwissenschaft zu einer Zeit, in der sie im Unterschied zu heute keinerlei Legitimationsprobleme kannte, bei der Konstituierung und Erhaltung bürgerlicher bzw. nationaler Identität spielte." (H-SOZ-U-KULT, 25.04.2009)

"Selten schlägt man ein Buch auf, das einem so rasch und klar vor Augen führt, warum es sich lohnt, mehr als 500 Seiten zu lesen." (Musikforschung, 01.03.2010)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.10.2006

Verlag

Campus

Seitenzahl

539

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/4 cm

Gewicht

744 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-38218-0

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Bürgerliche Ideologie und Musik
  • Inhalt

    Vorwort 9

    Einleitung 10

    TEIL I: URTEILSFUNDAMENT 23

    1. Kapitel: Die Grenzen der Vernunft 25

    1.1. Diesseits der Vernunft 25
    1.1.1. Richtige Musik 26
    1.1.2. Wahre Schönheit 29
    1.1.3. Wahre Schönheit und richtige Musik 44
    1.2. Jenseits der Vernunft 48
    1.2.1. Verlust des ästhetischen Fundaments 49
    1.2.2. Fortdauer des Urteils 66
    1.2.3. Urteil ohne Grundlage 74

    2. Kapitel: Bildungsbürgerliche Autorisierung des Urteils 84

    2.1. Das illegitime Urteil: Publikumsapplaus 88
    2.2. Substituierung des Arguments 103
    2.3. Der Musikgelehrte als Gebildeter 114
    2.4. Aufwertung der Musik zum Bildungsgut 120
    2.5. Verankerung der Musik im kulturellen Gedächtnis 140
    2.6. Musikhistorische Autorität und Öffentlichkeit 146

    TEIL II: TIEFENSTRUKTUREN 158

    3. Kapitel: Fortschrittsdenken und die Konsequenzen 160
    3.1. Das chronozentrische Prinzip 160
    3.1.1. Musikgeschichte als einfache Fortschrittsgeschichte 161
    3.1.2. Historistische Irritationen von außen 168
    3.1.3. Zur Methode: Relativismus und Rationalität 178
    3.1.4. Historistische Irritationen von innen 187
    3.1.5. Musikgeschichte als komplexe Fortschrittsgeschichte 197
    3.1.6. Zur Verortung der Fluchtpunkte 208
    3.2. Kulturgeschichte und Ethnozentrismus 217
    3.2.1. Entzeitlichung: Chronologie und Geografie 217
    3.2.2. Zerrbilder: Wilde und zivilisierte Musik 224
    3.2.3. Das chronozentrische Ohr 236
    3.2.4. Superioritätsdenken und kulturelle Selbstversicherung 243
    3.2.5. Differenzvermutung als heuristisches Ideal 249

    4. Kapitel: Musikgeschichte als Emanzipationsprozess 257
    4.1. Die unmittelbaren Bedeutungen 258
    4.2. Metaphorisierung 277
    4.2.1. Übertragung auf die fundamentale Kulturgeschichte 278
    4.2.2. Übertragung auf musikalisch-technische Elemente 285
    4.2.3. Zur Konstruktion der Emanzipationsgeschichten 301
    4.2.4. Unabhängigkeitserklärung der Musik: die Idee der künstlerischen Autonomie 306

    4.3. Über Denkmuster 315

    TEIL III: LEITMOTIVE 332

    5. Kapitel: Nationalismus 334
    5.1. Nationalcharaktere 337
    5.1.1. Ethnozentrismus und Nationalismus 337
    5.1.2. Das Deutsche 340
    5.1.3. Das Italienische 353
    5.1.4. Nationaletiketten 356
    5.1.5. Stereotypisierung 359
    5.1.6. Nationalcharakter zwischen Kulturtheorie und Biologismus 372
    5.2. Die Nation als Geschichtsgröße 383
    5.2.1. Staffellaufmodell 384
    5.2.2. Die Dialektik von Italien und Deutschland 389
    5.2.3. Vollendung und Universalisierung der Musik durch Deutschland 393
    5.2.4. Die Nation als Akteur der Musikgeschichte 402
    5.3. Nationalstolz 406
    5.4. Nation und Aristokratie 413
    5.5. Nationalstereotype und Nationalstaat 416

    6. Kapitel: Bürgerliche Lebensführung 427
    6.1. Vor- und Gegenbilder 429
    6.2. Der Zusammenhang von Musik und Moral 439
    6.2.1. Das ethische Prinzip der Musik 441
    6.2.2. Antike und frühes Christentum als historische Prototypen 444
    6.2.3. Volkserziehung 448
    6.3. Tugenden und Untugenden 453
    6.3.1. Tugenden staatsbürgerlicher Stärke 453
    6.3.2. Tugenden bürgerlicher Ordnung und Mäßigung 457
    6.3.3. Zur Semantik der moralischen Wertbegriffe 467
    6.4. Christliche Religion 473
    6.4.1. Bruch und Kontinuität 474
    6.4.2. Wahre Kunst 482

    Ende 486

    Verzeichnis der zitierten Literatur 490
    1. Abkürzungen 490
    2. Primärliteratur 491
    3. Sekundärliteratur 502

    Register 523