Brief an den Vater
detebe Band 23715

Brief an den Vater

Mit e. Nachw. v. Max Brod

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Beschreibung

»Liebster Vater, Du hast mich letzthin einmal gefragt, warum ich behaupte, ich hätte Furcht vor Dir. Ich wusste Dir, wie gewöhnlich, nichts zu antworten…« – so beginnt Franz Kafkas 1919 verfasster Brief an seinen Vater, den er niemals abschicken sollte. Er schuf damit das wichtigste autobiographische Zeugnis, das wir von ihm besitzen.

Franz Kafka wurde 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Nach seiner Promotion als Jurist wurde er Angestellter einer Versicherungsgesellschaft. 1917 erkrankte er an Tuberkulose, der er 1924 erlag. Seine heute weltberühmten Erzählungen und Romane (›Amerika‹, ›Der Prozeß‹ und ›Das Schloß‹) wurden erst nach seinem Tod bekannt.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2008

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,1/11,1/1,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.05.2008

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18,1/11,1/1,5 cm

Gewicht

138 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23715-3

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Kafkas Brief

Zitronenblau am 13.01.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer Kafkas Werke (bes. "Das Urteil") verstehen will, muss seinen an den Vater gerichteten, aber nie abgesendeten Brief lesen. Er ist eine einzige Klage mit dem Ziel "...dass es uns beide ein wenig beruhigen und Leben und Sterben leichter machen kann." Kafka arbeitet das Verhältnis zwischen ihm und seinen Vater auf und kristallisiert die unterschiedliche Wesenhaftigkeit der beiden heraus. Dabei werden auch Mutter und Geschwister ins Gericht geführt. Die Kindheit, die "Sache mit dem Heiraten", das Judentum, das des Vaters Judentum war u.a. Determinanten der Kafkaschen Erziehung werden reflektiert. Ein sehr mitreißendes, herzbebendes Schreiben. Aber siegt Kafka über ihn? Der Brief ging nie in die Hände des Alten. Auch bedeutet "Sieg", das ein Streit, ein Kampf vorausgesetzt werden muss. Und wenn der Brief die Schwertspitze Franzens war, so schnitt sie kaum gegen den nicht anwesenden Körper des Vaters, sondern berührte allenfalls nur dessen Schatten in den Erinnerungen in Kafkas Gehirn. Jedoch für den Schriftsteller scheinbar befreiend ist dieses Schreiben eine unverzichtbare Zugangslektüre zu seinem weltliterarischen Werk!

Kafkas Brief

Zitronenblau am 13.01.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer Kafkas Werke (bes. "Das Urteil") verstehen will, muss seinen an den Vater gerichteten, aber nie abgesendeten Brief lesen. Er ist eine einzige Klage mit dem Ziel "...dass es uns beide ein wenig beruhigen und Leben und Sterben leichter machen kann." Kafka arbeitet das Verhältnis zwischen ihm und seinen Vater auf und kristallisiert die unterschiedliche Wesenhaftigkeit der beiden heraus. Dabei werden auch Mutter und Geschwister ins Gericht geführt. Die Kindheit, die "Sache mit dem Heiraten", das Judentum, das des Vaters Judentum war u.a. Determinanten der Kafkaschen Erziehung werden reflektiert. Ein sehr mitreißendes, herzbebendes Schreiben. Aber siegt Kafka über ihn? Der Brief ging nie in die Hände des Alten. Auch bedeutet "Sieg", das ein Streit, ein Kampf vorausgesetzt werden muss. Und wenn der Brief die Schwertspitze Franzens war, so schnitt sie kaum gegen den nicht anwesenden Körper des Vaters, sondern berührte allenfalls nur dessen Schatten in den Erinnerungen in Kafkas Gehirn. Jedoch für den Schriftsteller scheinbar befreiend ist dieses Schreiben eine unverzichtbare Zugangslektüre zu seinem weltliterarischen Werk!

Der arme Kafka...

Bewertung aus Bamberg am 02.09.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...im "Brief an den Vater" offenbart Kafka viel Persönliches von sich. Er analysiert sein Verhältnis zu seinem Vater, von den Verletzungen in seiner Kindheit und den Verwicklungen in seinen späteren Liebesbeziehungen. Der Brief liest sich natürlich nicht so spannend wie ein Roman. Aber bei der Lektüre hatte ich das Gefühl, Kafka ziemlich nah zu kommen. Das macht den „Brief“ für mich zu wertvoller Stück Literatur. Sehr gut gefallen haben mir bei dieser Ausgabe auch die anschließenden Zusatzinformationen zum Brief und zu Kafka (Kafka-FAQ, Biographie)

Der arme Kafka...

Bewertung aus Bamberg am 02.09.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

...im "Brief an den Vater" offenbart Kafka viel Persönliches von sich. Er analysiert sein Verhältnis zu seinem Vater, von den Verletzungen in seiner Kindheit und den Verwicklungen in seinen späteren Liebesbeziehungen. Der Brief liest sich natürlich nicht so spannend wie ein Roman. Aber bei der Lektüre hatte ich das Gefühl, Kafka ziemlich nah zu kommen. Das macht den „Brief“ für mich zu wertvoller Stück Literatur. Sehr gut gefallen haben mir bei dieser Ausgabe auch die anschließenden Zusatzinformationen zum Brief und zu Kafka (Kafka-FAQ, Biographie)

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