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Raoul Schrott

1. Homers Heimat

Homers Heimat Der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe

1

24,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2008

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen und Karten

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,2/15,4/3,8 cm

Gewicht

694 g

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23023-1

Beschreibung

Rezension

"Raoul Schrott kann stundenlang begeistert, besessen mit assyrischen, luwischen, hethitischen, phönizischen, babylonischen Zungen reden und gebärdenreich einen Turm von Argumenten bis zu den Tiroler Alpengipfeln bauen." Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 09.03.08
"Wer war Homer? Der 'Ilias'-Dichter ein östlicher Schreiber? Raoul Schrott, Universalgelehrter, Reisender und Geistestheoretiker, stellt Thesen auf, die das kulturelle Selbstbild der Europäer verändern könnten." Peter von Becker, Der Tagesspiegel, 09.03.08

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2008

Abbildungen

mit zahlreichen Abbildungen und Karten

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

22,2/15,4/3,8 cm

Gewicht

694 g

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23023-1

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Uffz - ich habe das Buch…

Johannes Fidanza aus München am 09.09.2008

Bewertungsnummer: 2697758

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Uffz - ich habe das Buch durchgelesen - geschafft. Die Fülle der Namen und der vermeintlichen Zusammenhänge kann kein Laie wirklich nachvollziehen. Bis Seite 100 ist der Leser beeindruckt was alles Schrott offenbar recherchiert und sich angelesen hat. Er hat es sich nicht leicht gemacht seine These 'Homer war ein orientalischer Schreiber' zu begründen. Manchmal ist man durchaus geneigt der Begeisterung von Schrott zu folgen. Bis Seite 200 beschleicht den Leser ob des Volumens der vorgebrachten Argumente dann erste Zweifel ob denn die 'gelehrte' Wissenschaft tatsächlich all die vorgebrachten Argumente nicht schon längst gesehen und still widerlegt hat. Auch treten dann merkwürdig anmutende Argumente auf, wie dass 'Homer mußte altestamentliche Kenntnis über Belagerung von Jerusalem während des Königtums Hiskijas gehabt haben, die ihn dann zum Epos der Trojanischen Belagerung insipiriert hat.' - als ob eine Belagerung etwas so Außergewöhnliches ist, das zu einem Epos inspiriert. Der Leser gewinnnt zunehmend den Eindruck, dass Schrott jetzt 'der Gaul durchgeht' und jede gewöhnliche Tätigkeit - z.B. Krieg führen - zwingend aus dem kilikischen Umfeld inspiriert sein muss. Zum Schluss dann wirkt Schrott wieder ausgesprochen schlüssig, wenn er den bislang ungeklärten Namen 'Homer' aus den orientalischen Sprachen abzuleiten versucht, aber welcher Laie will diese Argumentation bewerten? Insgesamt also ist das Buch interessant aufgrund seiner Fülle aber mehr eine wissenschaftliche Streitschrift mit der entsprechenden Zielgruppe. Die Diskussion ist jedenfalls einstweilen eröffnet und die interessierte Öffentlichkeit muss auf die Antwort der Gegenseite warten. Warum im Text immer wieder - mitten im Satz - kommentarlos längere Zitate aus altorientalischen Epen eingefügt wurden sollte das Lektorat mal erklären.

Uffz - ich habe das Buch…

Johannes Fidanza aus München am 09.09.2008
Bewertungsnummer: 2697758
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Uffz - ich habe das Buch durchgelesen - geschafft. Die Fülle der Namen und der vermeintlichen Zusammenhänge kann kein Laie wirklich nachvollziehen. Bis Seite 100 ist der Leser beeindruckt was alles Schrott offenbar recherchiert und sich angelesen hat. Er hat es sich nicht leicht gemacht seine These 'Homer war ein orientalischer Schreiber' zu begründen. Manchmal ist man durchaus geneigt der Begeisterung von Schrott zu folgen. Bis Seite 200 beschleicht den Leser ob des Volumens der vorgebrachten Argumente dann erste Zweifel ob denn die 'gelehrte' Wissenschaft tatsächlich all die vorgebrachten Argumente nicht schon längst gesehen und still widerlegt hat. Auch treten dann merkwürdig anmutende Argumente auf, wie dass 'Homer mußte altestamentliche Kenntnis über Belagerung von Jerusalem während des Königtums Hiskijas gehabt haben, die ihn dann zum Epos der Trojanischen Belagerung insipiriert hat.' - als ob eine Belagerung etwas so Außergewöhnliches ist, das zu einem Epos inspiriert. Der Leser gewinnnt zunehmend den Eindruck, dass Schrott jetzt 'der Gaul durchgeht' und jede gewöhnliche Tätigkeit - z.B. Krieg führen - zwingend aus dem kilikischen Umfeld inspiriert sein muss. Zum Schluss dann wirkt Schrott wieder ausgesprochen schlüssig, wenn er den bislang ungeklärten Namen 'Homer' aus den orientalischen Sprachen abzuleiten versucht, aber welcher Laie will diese Argumentation bewerten? Insgesamt also ist das Buch interessant aufgrund seiner Fülle aber mehr eine wissenschaftliche Streitschrift mit der entsprechenden Zielgruppe. Die Diskussion ist jedenfalls einstweilen eröffnet und die interessierte Öffentlichkeit muss auf die Antwort der Gegenseite warten. Warum im Text immer wieder - mitten im Satz - kommentarlos längere Zitate aus altorientalischen Epen eingefügt wurden sollte das Lektorat mal erklären.

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