Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.09.2008
Herausgeber
Wolfgang VogtVerlag
Meiner, FSeitenzahl
330
Maße (L/B/H)
19,6/12,8/2,6 cm
Gewicht
401 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7873-1871-1
In beiden Werken geht es Mendelssohn darum zu zeigen, dass die metaphysischen Beweise zu Unrecht in Verruf geraten sind, denn die Prüfung ihrer Gültigkeit ergibt, dass der Mensch trotz der Endlichkeit seiner Erkenntniskräfte das Dasein Gottes notwendig erkennen kann. Da der Streit um Gott weniger durch die logische Struktur seines Beweises als vielmehr psychologisch durch die hohe Komplexität des Gegenstandes entsteht, muss der Philosoph seine Begründung so faßlich wie möglich machen und die Erkenntnismöglichkeiten des gesunden Menschenverstandes berücksichtigen. Metaphysik kann nur dann allgemeine Anerkennung finden, wenn sie logische Strenge mit verständlicher Darstellung verbindet; keiner dieser beiden Aspekte darf den anderen verdrängen.
Diese neue Ausgabe der metaphysischen Schriften Mendelssohns, die neben der Evidenz-Abhandlung und den Morgenstunden die frühe Schrift Gedanken von der Wahrscheinlichkeit enthält, zeigt das Denken des jüdischen Philosophen in seiner Eigenständigkeit. Der Herausgeber begründet in seiner Einleitung, dass die gängigen Etiketten wie Eklektizismus oder Rationalismus Mendelssohns Denken nicht hinreichend bezeichnen.
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