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The Cement Garden

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10,99 € UVP 13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

12510

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.06.1997

Verlag

Vermilion

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,8/12,8/1,5 cm

Gewicht

135 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-09-975511-1

Beschreibung

Rezension

A macabre but unforgettable tale Guardian

Zitat

"Darkly impressive" The Times "Marvellously creates the atmosphere of youngsters given that instant adulthood they all crave, where the ordinary takes on a mysterious glow and the extraordinary seems rather commonplace. It is difficult to fault the writing or the construction of this eerie fable" Sunday Times "An extremely assured, technically adept and compelling piece of work" Observer "A shocking book, morbid, full of repellant imagery - and irresistibly readable...The effect achieved by McEwan's quiet, precise and sensuous touch is that of magic realism - a transfiguration of the ordinary that has far stronger retinal and visceral impact than the flabby surrealism of so many experimental novels" New York Review of Books "It is difficult to fault the writing or the construction of this eerie fable" Sunday Times

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12510

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

05.06.1997

Verlag

Vermilion

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,8/12,8/1,5 cm

Gewicht

135 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-09-975511-1

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Lisega

    5/5

    21.06.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Ian McEwans erster Roman "The…

    Ian McEwans erster Roman "The Cement Garden” ist eine verstörende Familiengeschichte: Die vier Geschwister Jack, Julie, Sue und Tom leben mit ihren Eltern einsam am Ende einer verlassenen Straße. Als Dad und Mum kurz nacheinander sterben, nutzen sie ihre Isolation und verschweigen den Tod der Mutter, weil sie ihr Haus nicht verlassen und v.a. nicht getrennt werden wollen. Da Sommerferien sind, geht ihr Plan auf. Doch das Familienleben ohne Eltern gerät nach und nach außer Kontrolle: Die Küche verwahrlost, Ich-Erzähler Jack lässt sich gehen, Tom trägt plötzlich Mädchenkleidung und verhält sich wieder wie ein Baby, und die im Keller einzementierte Mutter beginnt zu riechen. Als Julies Freund Derek in das fragile Familienleben eintritt, gerät die Welt der Geschwister vollends aus den Fugen. Ein sehr beklemmender Roman, der nüchtern, aber gekonnt die Gefühlswelt pubertierender Teenies wiedergibt und auf morbide Weise das sexuelle Erwachen Jacks und Julies mit dem Tod der Eltern verknüpft. So erlebt der dauernd masturbierende Jack seinen ersten Samenerguss just, als der Vater im Garten tot zusammenbricht, und der "Soundtrack“ zu Jacks und Julies finalem Inzest ist Dereks Aufhämmern des Betonsargs der Mutter. Ian McEwan beschreibt all diese grotesken Situationen so sachlich, dass dem Leser die Entwicklung des Zusammenlebens der Geschwister ganz natürlich erscheint. Man mag ihr Tun nicht moralisch bewerten. McEwan ist mit "The Cement Garden“ wirklich ein spannendes Psychogramm gelungen, faszinierend und glänzend geschrieben.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    4/5

    08.09.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Vier Kinder zwischen 6 und 16…

    Vier Kinder zwischen 6 und 16 Jahren verlieren zuerst den Vater und nicht lange darauf, die Mutter, und mit diesem Verlust beginnt eine chaotische Zeit, in dem sich die Geschwister streiten, entfremden, entwickeln um sich dann wieder näher zu kommen. Das die Kinder Vollweisen sind merkt zunächst niemand, den die Familie lebte vor dem Tod der Eltern sozial und wohnlich isoliert, erst als Julie einen Freund hat beginnt das wahre Drama. Ein sehr gut geschriebenes makabres und düsteres Buch, mit beklemmender Atmosphäre in einer trockenen, lakonischen Sprache, zurückhaltend in Emotionen, kein Satz zu viel. Ich habe es sehr gerne gelesen!

  • Bewertung

    4/5

    03.12.2011

    Buch (Taschenbuch)

    makaber

    Jack, der Erzähler der Geschichte, lebt gemeinsam mit seinen Eltern und seinen Geschwistern Julie, Sue und Tom in einem Haus inmitten eines Abbruchgebietes irgendeiner Vorstadt. Als der verhasste, eigenbrötlerische Vater der gesellschaftlich weitgehend isolierten Familie an seinem Herzleiden stirbt, dauert es nicht lange, bis ihm die krebskranke Mutter nachfolgt, womit die Kinder erst mal sich selbst überlassen sind. Um nicht getrennt und in Heime abgeschoben zu werden, beschließen diese kurzerhand, den Tod der Mutter zu vertuschen und zementieren diese im Keller des Hauses mit hinterlassenen Materialbeständen ihres Vaters ein. Aufgrund der unmittelbar anstehenden Sommerferien schöpft zunächst auch niemand Verdacht und die Dinge nehmen ihren Lauf… Dem Leser präsentiert sich hier ein gekonnt konstruiertes Kammerspiel des Schreckens, die beklemmende Charakterstudie von vier Kindern im Altersspektrum von sechs bis siebzehn Jahren in einer absoluten, schier undenkbaren Ausnahmesituation und wie sie mit dieser umgehen. Mit sehr viel psychologischem Einfühlungsvermögen in junge Seelenwelten schleudert der Autor die Geschwister in seinem Buch durch alle emotionalen Gefühlszustände vom Genießen plötzlicher totaler Freiheit, dem Ausloten und Ausleben gegenseitiger Abhängigkeiten und Machtdemonstrationen, dann wieder elementarer Angst und Panik bis hin zu zeitweise völliger Realitätsverdrängung und Abstumpfung. Ein außergewöhnliches, ganz spezielles Leseerlebnis, das einen in seinen Bann zieht.

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