Sehr oft sei er ihm nicht begegnet, schreibt Kästner in seinem Nachwort zu dieser außergewöhnlichen Sammlung, wahrgenommen und begleitet hat er ihn dafür umso intensiver. Ihn, den 'kleinen dicken Berliner, der mit der Schreibmaschine eine Katastrophe aufhalten wollte', den schärfsten Kritiker des Nationalsozialismus, den großen Satiriker der Weimarer Republik, der 1929 ins Exil ging und sich sechs Jahre später aus Verzweiflung den Tod gab. 1946 hat Kästner die besten Texte ausgewählt und bei Rowohlt herausgegeben.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
3/5
29.10.2008
Buch (Gebundene Ausgabe)
meist anstrengend
der überwiegende teil der texte von kurt tucholsky ist schwer zu verstehen.ich hatte oft schwierigkeiten ihm zu folgen und herauszulesen was er uns sagen möchte.liegt vielleicht auch an meinen jungen jahren.
einige texte jedoch haben mich sehr beeindruckt, so z.b. `gruß nach vorn` oder `was soll er denn einmal werden`.tucholskys weitsicht und gesellschaftskritik wie in `die verteidigung des vaterlandes` oder `die zentrale` haben heute noch aktuellen bezug und regen zum nachdenken an.
neben satirischem findet man auch erschreckendes wie in `jemand besucht etwas mit seinem kind`.
interessant, nachdenklich, amüsant aber auch schwierig.
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