Der Wasserberg am Rande der Schwäbischen Alb. Nach einer privaten Sonnwendfeier einer Gruppe ehemaliger Schulkameraden findet man einen der Gäste, Werner Heidenreich, tot auf. Erstochen - mit dem Brotmesser, das den Abend über am Lagerfeuer benutzt worden war.In den Verdacht geraten sowohl die früheren Mitschüler und der alte Lehrer des Ermordeten als auch deren Angehörige. Doch Hauptkommissar August Häberle findet heraus, dass in jener Sommernacht noch viele andere Menschen im Gelände unterwegs waren, die eine gemeinsame Vergangenheit mit dem Opfer haben. Zudem hatte Heidenreich als ehemaliger Polizeibeamter und Mitarbeiter der Steuerfahndung zu Lebzeiten etliche Feinde …
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
21.03.2012
Buch (Taschenbuch)
Unbedingt lesen!
Dies war das erste Buch, das ich von Manfred Bomm gelesen habe. Es hat mir so gefallen, dass ich mir noch weitere Bücher von diesem Autor zulegen werde.
Sehr angesprochen hat mich der abwechslungsreiche Schreibstil. Anfangs ist er eher sachlich, aber keinesfalls langweilig! Es sind wirklich gelungene Überraschungsmomente eingebaut. Die ehemaligen Mitschüler sowie ein Lehrer des Mordopfers werden als Tatverdächtige durchleuchtet, doch dennoch tappen die Ermittler lange im Dunkeln. Einer beginnt sozusagen unfreiwillig, auf eigene Faust zu recherchieren. Am Schluss laufen die Informationen zusammen, und die Ereignisse überschlagen sich... Ich fand es sehr spannend, und hatte oft das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Die Idee des Krimis finde ich klasse. Es wäre beängstigend, wenn es bei dem Projekt "Stuttgart 21" tatsächlich solche terroristischen Pläne geben würde.
Der Regionalkrimi "Glasklar" widerspiegelt die schwäbische Mentalität auf eine sehr gelungene Weise. Hart, aber herzlich eben...
Dennoch ist das Buch durchweg auf hochdeutsch geschrieben. Somit ist das Buch auch für diejenigen, die kein Schwäbisch beherrschen, absolut empfehlenswert!
Brigitte Bouman-Mengering
aus Lingen (Ems)
5/5
16.04.2011
Buch (Taschenbuch)
Klasse
Was als harmlose Feier auf dem Wasserberg beginnt,endet für eine Person tödlich.Alte Feinschaften,neue Verwicklungen,alles das trägt nicht unbedingt zu schnellen Lösung des Falls bei.Aber Häberle und sein schwer beschäftigter Assistent Mike Linkohr versuchen es trotzdem.Und es gibt plötzlich mehr Verdächtige als zuvor gedacht.Ein handwerklich gut gemachter und toll recherierter Krimi aus der Feder von Manfred Bomm.
Tikva
aus Eislingen
5/5
24.07.2009
Buch (Taschenbuch)
Es fängt mit einer Tat an,…
Es fängt mit einer Tat an, die anfangs völlig ungeklärt bleibt. Erst bei späteren Zeugenbefragungen kommt etwas zum Vorschein, das eventuell mit der Tat zusammenhängen könnte. Vorrangig geht es um einen Mord auf dem Wasserberg, nicht weit von Göppingen entfernt, so dass Kommissar August Häberle, der Hauptprotagonist, von Anfang an mit von der Partie ist. Die Abwechslung zwischen Zeugenbefragungen und Ereignissen ist, wie jedes Mal, ein voller Genuss; es kommt nie Langeweile auf. Auch wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was noch mehr den Eindruck vermittelt, man sei mittendrin und voll dabei. Stück für Stück kommen Einzelheiten ans Tageslicht, mit denen man zu Beginn nicht unbedingt etwas anfangen kann. Aber zum Ende hin ergibt es ein überraschendes Ganzes. Diesmal ist auch der Journalist Georg Sander aus Geislingen, der ein freundschaftliches Verhältnis zu Häberle pflegt, in die Sache verwickelt und das nicht nur als Reporter. Bis zum Schluss kann man nicht eindeutig sagen, wer der Täter ist. Man hat zwar einen persönlichen Verdächtigen, aber am Ende passt doch keiner. Der Autor schafft es wieder einmal, aktuelle Themen einfließen zu lassen und diese auch dementsprechend zu nutzen. Er beschreibt so undurchsichtige Handlungsstränge und lässt immer wieder eine unvorhersehbare Bombe platzen. Einfach klasse! Auch die Umgebung ist wieder sehr gut beschrieben und wenn man ein Ortskundiger ist, kann man die Handlungen im Geiste regelrecht mitverfolgen. Nicht zu vergessen, auch die Charaktere sind gut beschrieben. Im Laufe der Geschichte werden immer wieder Erklärungen oder Beschreibungen zu den Charakteren eingestreut, die einem die einzelnen Personen näher bringen. Manfred Bomm wird von Krimi zu Krimi immer besser! Ich persönlich, habe diesen Fall von Kommissar Häberle regelrecht aufgesaugt. Schade fand ich jedoch, dass das Buch etwas größer ist und eine anderes Layout hat, als die ersten acht Bände. Fazit: Ein durch und durch guter Krimi, dem es an nichts fehlt. Hoffentlich lässt der nächste Fall nicht zu lange auf sich warten. 5 von 5 Sternchen! Kleine Anmerkung: An einer Stelle hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen: Kommissar Häberle und Kripochefin Maller schauen Herrn Sander aus vier Augenpaaren an!? (Rezi-Exemplar vom Gmeiner-Verlag) 12.2.09
Brigitte Bouman-Mengering
aus Lingen (Ems)
5/5
03.02.2021
eBook (PDF)
Schatten der Vergangenheit
Eine scheinbar harmlose Feier ehemaliger Klassenkameraden wird durch einen Mord jäh erschüttert.Der Tote war doch nicht so beliebt,wie es schien und viele Schatten aus der Vergangenheit tauchen auf und vernebeln Häberle und Linkohr beinahe die Sicht.
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