Produktbild: Oblomow

Oblomow Roman

7

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.06.2009

Verlag

Insel

Seitenzahl

694

Maße (L/B/H)

17,7/11/3,5 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Reinhold Walter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35229-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.06.2009

Verlag

Insel

Seitenzahl

694

Maße (L/B/H)

17,7/11/3,5 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Reinhold Walter

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-35229-7

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Oblomowerei

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 23.11.2009

Bewertungsnummer: 617955

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ilja Iljitsch Oblomow kommt morgens nicht aus den Federn! - Damit ist der Inhalt des Romans (fast) beschrieben. Es geschieht wirklich nicht viel in Gontscharows (1812- 1891) 2. Roman, der zu den Klassikern der russischen Literatur gehört, denn der energielose und gelangweilte Titelheld, ein wohlhabender Gutsherr, verträumt den Tag, kümmert sich auch nicht um geschäftliche Angelegenheiten, verweigert sich dem tätigen Leben. ("Oblomowerei" ist zum Inbegriff von Gleichgültigkeit und Trägheit geworden! ) Der Versuch, seinem Leben durch die Beziehung zur geliebten Olga eine Wende zu geben, misslingt, dieser Affaire ist er seelisch nicht gewachsen! So heiratet sie seinen Freund, einen tüchtigen Geschäftsmann, und aus Bequemlichkeit ehelicht Oblomow seine Wirtschafterin, versinkt aber wieder in Apathie, stirbt kurz darauf. Natürlich bezweckt Gontscharow mehr, als uns nur den lebensuntüchtigen, unangepassten Oblomow vorzuführen! Einerseits kann man den, übrigens ganz sympathischen, "Helden" als Karikatur des russischen Menschen seiner Zeit verstehen, der sich der "neuen Zeit" verweigert, andererseits ruft Oblomows Einstellung vielleicht auch Kritik hervor am Lebensstil einer reichen Oberschicht, die, im Gegensatz zur armen, hungernden Bevölkerung, ein außerordentlich verschwenderisches Leben führt. Wie auch immer, der handlungsarme Roman sucht sich einfach einen anderen Schwerpunkt: die Beschreibung der Psyche Oblomows. Lesen wir das recht umfangreiche Werk unter diesem Gesichtspunkt, kommt sicher keine Langeweile auf!

Oblomowerei

Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 23.11.2009
Bewertungsnummer: 617955
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ilja Iljitsch Oblomow kommt morgens nicht aus den Federn! - Damit ist der Inhalt des Romans (fast) beschrieben. Es geschieht wirklich nicht viel in Gontscharows (1812- 1891) 2. Roman, der zu den Klassikern der russischen Literatur gehört, denn der energielose und gelangweilte Titelheld, ein wohlhabender Gutsherr, verträumt den Tag, kümmert sich auch nicht um geschäftliche Angelegenheiten, verweigert sich dem tätigen Leben. ("Oblomowerei" ist zum Inbegriff von Gleichgültigkeit und Trägheit geworden! ) Der Versuch, seinem Leben durch die Beziehung zur geliebten Olga eine Wende zu geben, misslingt, dieser Affaire ist er seelisch nicht gewachsen! So heiratet sie seinen Freund, einen tüchtigen Geschäftsmann, und aus Bequemlichkeit ehelicht Oblomow seine Wirtschafterin, versinkt aber wieder in Apathie, stirbt kurz darauf. Natürlich bezweckt Gontscharow mehr, als uns nur den lebensuntüchtigen, unangepassten Oblomow vorzuführen! Einerseits kann man den, übrigens ganz sympathischen, "Helden" als Karikatur des russischen Menschen seiner Zeit verstehen, der sich der "neuen Zeit" verweigert, andererseits ruft Oblomows Einstellung vielleicht auch Kritik hervor am Lebensstil einer reichen Oberschicht, die, im Gegensatz zur armen, hungernden Bevölkerung, ein außerordentlich verschwenderisches Leben führt. Wie auch immer, der handlungsarme Roman sucht sich einfach einen anderen Schwerpunkt: die Beschreibung der Psyche Oblomows. Lesen wir das recht umfangreiche Werk unter diesem Gesichtspunkt, kommt sicher keine Langeweile auf!

Russischer Klassiker ***…

Juti aus HD am 25.07.2025

Bewertungsnummer: 2950523

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Russischer Klassiker *** Oblomow ist so destruktiv, dass er die ganze Zeit im Bett liegt. Er grübelt über seine Probleme. Seine Wohnung in Petersburg soll er verlassen und aufs Land ziehen, wo er dank des Besitzes seiner Familie ein Gut hat, von dessen Geld er lebt. Seine Einnahmen werden aber immer weniger und so hat er überall Schulden, auch beim Metzger und beim Bäcker. Doch all das verdrängt er: „Weder über seine Einkünfte noch über seine Ausgaben wusste er genau Bescheid, auch hatte er nie ein Budget aufgestellt – nichts von alledem.“ (95)*** Sein Diener Sachar liebt seinen Herrn auch nicht. Er hintergeht ihn, wo er nur kann. Dennoch ist er der Einzige neben einem Deutschen, der noch richtigen Kontakt mit ihm hat. Ein anderer Besucher, dessen Name Tarantjew ich vergessen hatte, kommt nur wegen seiner Karriere und leiht sich Sachen aus, die er nicht zurückbringt. Von ihm wird berichtet, dass er es fertigbringt, „Bestechungsgelder von seinen Kollegen und Bekannten anzunehmen.“ (59) *** Trotz seiner Handlungsarmut ist es ein interessanter Roman. Nur Oblomows Traum gefiel mir nicht so. Deswegen 4 Sterne.

Russischer Klassiker ***…

Juti aus HD am 25.07.2025
Bewertungsnummer: 2950523
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Russischer Klassiker *** Oblomow ist so destruktiv, dass er die ganze Zeit im Bett liegt. Er grübelt über seine Probleme. Seine Wohnung in Petersburg soll er verlassen und aufs Land ziehen, wo er dank des Besitzes seiner Familie ein Gut hat, von dessen Geld er lebt. Seine Einnahmen werden aber immer weniger und so hat er überall Schulden, auch beim Metzger und beim Bäcker. Doch all das verdrängt er: „Weder über seine Einkünfte noch über seine Ausgaben wusste er genau Bescheid, auch hatte er nie ein Budget aufgestellt – nichts von alledem.“ (95)*** Sein Diener Sachar liebt seinen Herrn auch nicht. Er hintergeht ihn, wo er nur kann. Dennoch ist er der Einzige neben einem Deutschen, der noch richtigen Kontakt mit ihm hat. Ein anderer Besucher, dessen Name Tarantjew ich vergessen hatte, kommt nur wegen seiner Karriere und leiht sich Sachen aus, die er nicht zurückbringt. Von ihm wird berichtet, dass er es fertigbringt, „Bestechungsgelder von seinen Kollegen und Bekannten anzunehmen.“ (59) *** Trotz seiner Handlungsarmut ist es ein interessanter Roman. Nur Oblomows Traum gefiel mir nicht so. Deswegen 4 Sterne.

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Oblomow

von Iwan Gontscharow

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