Lernprozesse beim Problemlösen unter näherer Betrachtung der kognitiven Lerntheorien: Anchored Instructions, Zielbasierte Szenarien und Cognitive Appr
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- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
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Sprache:Deutsch
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.10.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-638-64724-3
In pädagogisch-psychologischen Kreisen wird schon lange davon ausgegangen, dass problemlösendes Lernen gegenüber dem rezeptiven Lernen sinnvoller ist, da die allgemeine kognitive Entwicklung, die Lernmotivation, die Behaltensleistungen und die Eigenkompetenz der Lernenden stärker geschult werden.1
In Jahrzehnte langer Forschung wurde deutlich, dass problemlösendes Verhalten im Unterricht von "der Ermöglichung selbstständig entdeckenden Lernens über ein gelenkt entdeckendes Lernenlassen bis zu einem übernehmend-einsichtsvollen Lernenlassen"2 reicht.
Es wurde davon ausgegangen, dass die Lernenden sich beim entdeckenden Lernen Prozesse und Strategien des Problemlösens aneignen. Dadurch lernen sie weitgehend unabhängig von der Bestätigung oder Führung durch den Lehrer. Ihre intrinsische Motivation steigt dadurch, dass sie selbst es sind, die die Lösung des Problems erreichen. Sie erfahren ihre eigene Wirksamkeit.
Das übernehmend-einsichtsvolle Lernen verschmilzt weitgehend neue Inhalte mit schon vorhandenem Wissen.
Im Unterschied dazu stehen beim gelenkt entdeckenden Lernen die selbstständigen Überlegungen zum Lösen eines Problems und das Entdecken neuer Zusammenhänge und Prinzipien im Vordergrund. Durch gut gestaltete Lernmaterialien kann eine aktiv-selbstständige Informationsverarbeitung provoziert, gefördert und unterstützt werden.3
Beim selbständig-entdeckenden Lernen hat sich im Allgemeinen herausgestellt, dass diese Art von Lernen für den Lehrer eine große didaktische Belastung in Form von Vorbereitung bedeutet. Dieser Aufwand steht jedoch nicht im Verhältnis zu den gewünschten Ergebnissen, zumal in Vergleichsstudien zum Vorschein kam, dass Transfer- und Lernleistungen selten gegenüber den anderen Lehrverfahren besser waren.
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