Produktbild: Man's Fate (La Condition Humaine)

Man's Fate (La Condition Humaine)

1

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.1990

Verlag

Penguin Random House Llc

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/2,2 cm

Gewicht

284 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-679-72574-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.02.1990

Verlag

Penguin Random House Llc

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,5/13,4/2,2 cm

Gewicht

284 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-679-72574-9

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    09.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Erfolgloser Freiheitskampf

    "So lebt der Mensch" ist der dritte von vier großen Romanen, die André Malraux in der Zeit von 1928 bis 1937 veröffentlichte. Das Buch erschien 1933 und prägte wegen der Aufarbeitung elementarer Daseinsfragen Malraux' Ruf als Frühexistenzialist. Im Fokus stehen die Würde des Menschen und sein Streben nach Freiheit. Als realer Rahmen dient der Aufstand kommunistischer Arbeiter in Schanghai im Jahre 1927. Eine Gruppe junger Revolutionäre überwältigt im Hafen von Schanghai die Besatzung der Schantung und raubt die aus Waffen bestehende Ladung des Schiffes. Die Waffen werden für die geplante Arbeiterrevolte an verschiedene kommunistische Gruppen verteilt. Ihr Gegner ist General Tschiang Kaitschek, der mit seinen Truppen, im Interesse der Verluste befürchtenden Geschäftsleute und Handelspartner, den Aufstand niederschlagen will. Malraux' Protagonisten Tschen, Katow, Kyo und Clappique u.a.m. begeben sich bewusst in große Gefahr, mit der sie charakter- und glaubensbedingt unterschiedlich umgehen. Durch die bewusst erlebte Todesnähe erhält der Roman eine tiefgehende psychologische Dimension. Der Preis für den Einsatz der Freiheitskämpfer ist hoch. Aus der Innenperspektive wirken die Protagonisten wie Getriebene. Ein krasser Perspektivwechsel erfolgt im sechsten Kapitel. Der Kontrast zwischen den in Schanghai für ihren Freiheitskampf qualvoll ermordeten Revolutionären und dem penetranten Sicherheitsdenken der Banker bei ihren Geschäftsverhandlungen in Paris drei Monate später könnte nicht größer sein. Diese Außenperspektive auf die Ereignisse wirkt niederschmetternd und wirft die Frage auf, ob der Tod ein Sieg der Sinnlosigkeit ist.

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