Thunderhead war einer jener Zufallsfunde, die einem beim Stöbern in Bücherecken gelegentlich in die Hände fallen. Der Klappentext klingt interessant und der Roman hält, was einem versprochen wird: Spannende Unterhaltung.
Der Roman ist eine Mischung aus dem inzwischen recht verbreiteten Genre des Archäologie-Thrillers und dem Horror oder auch mystischen Genre. Die mystischen Anteile steigern sich im Verlaufe der Geschichte dabei langsam bis zum großen Finale. Ohne an dieser Stelle zuviel verraten zu wollen, wird die Geschichte zum Schluß dann den Erwartungen eines Horror Romans gerechte. Damit ist Thunderhead ein wenig gewöhnungsbedürftig, wenn man als Leser eigentlich aus der Ecke der Archäologie-Thriller kommt. Aber auch dieses Genre wird großzügig bedient.
Mit Thunderhead haben die Autoren Preston und Child solide Unterhaltungsliteratur vorgelegt, die allen Erwartungen an einen solchen Roman erfüllt, wenn man sich auf die eigenwillige Genre-Mischung einläßt. Für mich hat der Roman damit solide vier Sterne verdient, da er alles richtig macht, was ich von einem solchen Werk erwarte.
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