"Haben Sie schon jemals in Ihrem Leben etwas Wichtiges verloren?"Der Taxifahrer, dem sie gestellt wird, muss lange über die Frage nachdenken, doch der Ich-Erzähler ist schon mitten drin in seiner Geschichte. Und während er mit existenzieller Dringlichkeit sein ohne ihn im Nachtzug aus Straßburg davongefahrenes Reisegepäck wiederzuerlangen sucht, finden, indem er von ihnen erzählt, unversehens auch Dinge, Menschen und Augenblicke, die unwiederbringlich sind, noch einmal zu ihm zurück - und zu uns, indem wir ihm zuhören. Denn: "Man muss solche Geschichten erzählen, sonst hält man es nicht aus."Nach dem ersten ohne Manuskriptvorlage frei aus dem Gespräch heraus entfalteten Roman Ein Sommer, der bleibt. Peter Kurzeck erzählt das Dorf seiner Kindheit, der von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert und als "Hörbuch des Jahres 2008" ausgezeichnet wurde, haben sich Peter Kurzeck und Klaus Sander mit Da fährt mein Zug der nächsten Herausforderung gestellt: eine Erzählung im Wortsinn, nicht mehr episodenhaft, sondern in einem einzigen Bogen über 62 Minuten gesponnen.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Jens Paller
aus Neuss
5/5
29.07.2010
Hörbuch (CD)
Im Zug gehört..
Wer einmal einmal den Ton von Peter Kurzeck vernommen hat, wird diesen sofort wieder erkennen, jederzeit.
Eine Zugfahrt von Straßburg nach Avignon, von der Kurzeck uns erzählt, der Hörer wie gebannt lauscht, dieser Poesie und Sprache. Titelgebend die Stelle, als der Zug in Straßburg anfährt (in Frankreich wird auf die Ansage kurz zuvor verzichtet), der Erzähler aber nochmals am Bahnsteig stand, sein Reisegut aber schon im Abteil abgelegt hatte. Er springt auf den abfahrenden Wagon auf, die Tür bleibt für einige Momente halb geöffnet....
Zuvor und danach wieder diese wunderbare Stille, die diesen Moment umschliesst.
Odilie Pressberger
aus Regensburg (Donau EKZ)
5/5
24.03.2010
Hörbuch (CD)
Kurzeck, Da fährt mein Zug, Hörbuch
Diesen "ganz besonderen" Schriftsteller Kurzeck ohne Manuskript erzählen zu lassen, wie einmal in Frankreich sein Zug mit seinem Gepäck,aber ohne ihn wegfuhr, ist pure Ohren-, Herz- und Seelenfreude! Ich hoffe, daß der Suppose-Verlag ihn noch ganz oft in's Studio holt!
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