Bruno Courrèges – Polizist, Gourmet, Sporttrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis – wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Ein algerischer Einwanderer, dessen Kinder in der Ortschaft wohnen, ist tot aufgefunden worden. Das Opfer ist ein Kriegsveteran, Träger des Croix de Guerre, und weil das Verbrechen offenbar rassistische Hintergründe hat, werden auch nationale Polizeibehörden eingeschaltet, die Bruno von den Ermittlungen ausschließen wollen. Doch der nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen, ermittelt auf eigene Faust und deckt die weit in der Vergangenheit wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
Bewertung
aus Baden-Baden
5/5
12.09.2020
Buch (Taschenbuch)
Krimi der ruhigen Art
Klappentext:
Bruno Courreges - Polizist, Gourmet, Sporttrainer und begeisterter Junggeselle von Saint - Denis - wird an den Tatort eines Mordes gerufen. Ein algerischer Einwanderer, dessen Kinder in der Ortschaft wohnen, ist tot aufgefunden worden. Das Opfer ist ein Kriegsveteran, Träger des Criox de Guerre, und weil das verbrechen offenbar rassistische Hintergründe hat, werden auch nationale Polizeibehörden eingeschaltet, die Bruno von den Ermittlungen ausschließen wollen. Doch der nutzt seine Ortskenntnisse und Beziehungen, ermittelt auf eigene Faust und deckt die weit in der Vergangenheit wurzelnden Ursachen des Verbrechens auf.
Wie der Klappentext erahnen lässt ist dies ein Krimi der, wie ich finde, ruhigen Art. Und doch spannend und interessant.
Martin Walker schafft es mit seiner Schreib und Erzählerart, das ich mir die Umgebung Saint- Denis´s gut vorstellen kann. Fast schon malerisch. Wie im Klappentext beschrieben ist Herr Bruno ein Gourmet. Und das merkt man während des Lesens. Man kann sich bildlich die Köstlichkeiten vorstellen, die er in dem Buch zustande bringt. Ja, man kann sie sogar fast schon riechen. Jedenfalls gings mir so!
4 Sterne gibt es von mir, weil: Mir hat die ruhige und spannende Art gefallen, wie der Krimi daherkommt und wie Bruno ermittelt, aber muss auch ehrlich sagen, für mich ein Tick zu ruhig. Finde aber auch seine Erzähler Art machen das ganze für mich wieder ein bisschen wett. So erfährt man einiges aus der vergangenen Geschichte Frankreichs und überhaupt interessantes über diese Land samt Leute.
Für Leser, die rasante Krimis mögen mit viel Blut und verstümmelten Leichen, ist dieses Buch nichts. Wer aber wie ich, zur Abwechslung von schwermütigen, melancholischen Ermittlern und Krimis brauchen, und an Frankreichs Land und Leute interessiert ist: eine klare Leseempfehlung!
Vive la France!
leserattebremen
aus Berlin
5/5
08.08.2017
Buch (Taschenbuch)
Der erste Fall für Bruno,…
Der erste Fall für Bruno, Chef de Police: der Großvater des örtlichen Rugbystars Karim wird ermordet in seinem Haus aufgefunden, der alte Mann kam ursprünglich aus Algerien, in seine Brust hat sein Mörder ein Hakenkreuz geritzt. Alles sieht nach einem rassistischen Verbrechen gegen Einwanderer aus, doch Bruno gibt sich mit der einfachen Antwort nicht zufrieden und gräbt ein bisschen weiter, bis er überraschende Entdeckungen macht. Unterstützt wird er dabei unter anderem von der hübschen und ehrgeizigen Inspectrice Isabelle, die einigen Schwung in Brunos beschauliches Leben bringt. Da ich schon zwei spätere Bände der Bruno-Reihe von Martin Walker gelesen hatte, freut es mich besonders, jetzt einige Dinge der Vorgeschichte geklärt zu bekommen. So erfährt der Leser beispielswiese, dass Bruno gar nicht sein wirklicher Name ist sondern Benoit, und warum er sich in Saint-Denis so heimisch fühlt. Doch auch ohne schon etwas über Bruno gelesen zu haben, ist es einfach ein sehr guter Krimi. Der Fall ist spannend und gut konstruiert, so dass man als Leser die ganze Zeit miträtselt, während einem Bruno und Saint-Denis immer weiter ans Herz wachsen. Die Krimis von Martin Walker leben auch von ihren Beschreibungen der Menschen, des Lebens und natürlich auch des Essens, das für Bruno so wichtig ist. Er ist zwar Polizist und setzt sich voll für seine Fälle ein, aber er weiß das Leben zu genießen, ob mit Freunden oder einer schönen Frau. Mich hat Walker mit diesem Krimi voll überzeugt, er ist spannend und zeigt doch das Lebensgefühl von Bruno auf allerschönste Weise. Wer sich auf den wunderbaren Stil von Martin Walkers Krimi einlässt, muss sich einfach in Bruno und das Périgord verlieben. Ich kann diesen Krimi nur jedem ans Herz legen, der etwas Besonderes sucht, das sich sehr positiv von wilden Verfolgungsjagden und Schießereien in Krimis abhebt. „Bruno, Chef de Police“ schafft beim Lesen besondere Momente und nimmt einen als Leser voll mit in eine wunderbare Welt, die nur gelegentlich von einem Kriminalfall unterbrochen wird. Jeder sollte sich schnell auf diese Reise begeben.
Michael Weckener
aus Leipzig
5/5
11.10.2011
Buch (Taschenbuch)
Ein Schotte beschreibt das französische Landleben
eigentlich unvorstellbar, aber Martin Walker macht es, und er macht es gut. Mit Bruno, dem Dorfpolizisten und begehrtesten Junggesellen der Gemeinde, hat er einen wunderbar liebenswerten Charakter geschaffen.
Es wird viel gegessen und getrunken und, wie es sich für einen Schotten gehört, gibt es auch mal einen Single Malt als Digestif. Eigentlich ist der Alltag schon spannend, aber dann geschieht der erste Mord in der Gemeinde.
Ein Krimi für Genießer.
Bewertung
5/5
12.03.2011
Buch (Taschenbuch)
Bruno, Chef de Police
Hier ist alles drin für Frankreichliebhaber:
ein stimmungsvolles Dorf im Perigord, ein duftender Wochenmarkt mit allem, was das Herz begehrt und der Dorfpolizist Bruno klärt auf unkonventionelle Weise einen Mord auf. Ein kurzweiliges Lesevergnügen!
Bewertung
5/5
02.12.2010
Buch (Taschenbuch)
Krimi à la française
Bruno Chef der police ist der entspannendste Krimi, den ich je gelesen habe. Nicht die Aufklärung des Mordes steht im Mittelpunkt des Geschehens, sondern die Menschen und ihre Lebensart. Aber was soll man auch vom Polizeichef einer kleinen südfranzösischen Stadt erwarten? Doch nicht etwa, dass er einen Mord aufklärt, ohne ein anständiges Glas Wein und ein Stück hausgemachter Pâté de foie gras im Magen. Oder?
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