• Produktbild: Radwander- und Wanderkarte Rheinsberg, Neuruppin, Ruppiner Schweiz und Umgebung
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Radwander- und Wanderkarte Rheinsberg, Neuruppin, Ruppiner Schweiz und Umgebung Ausflüge zwischen Priepert, Herzberg (Mark), dem Stechlinsee, Lindow und der Rüthnicker Heide. 1:50000

Aus der Reihe Schöne Heimat
1

6,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Mappe gefaltet

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Herausgeber

Verlag Barthel

Verlag

Barthel, A

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/1 cm

Gewicht

69 g

Farbe

Avocado / Mokka

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89591-125-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Mappe gefaltet

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Herausgeber

Verlag Barthel

Verlag

Barthel, A

Maße (L/B/H)

22,1/13,9/1 cm

Gewicht

69 g

Farbe

Avocado / Mokka

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89591-125-5

Herstelleradresse

Barthel Dr.
Gerichshainer Straße 22
04451 Borsdorf OT Panitzsch
DE

Email: post@verlag-dr-barthel.de

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Für Radwanderer untauglich, weil irreführend

Dr_ M aus Sachsen am 18.08.2020

Bewertungsnummer: 1365494

Bewertet: Buch (Mappe gefaltet)

Bisher waren Radwanderkarten dieses kleinen Verlages aus Sachsen für mich immer erste Wahl. Das wird sich mit diesem Produkt wohl ändern. Mit der Realität haben die Angaben auf dieser Karte für Radwanderer leider oft wenig zu tun. Sie sind im Gegenteil sogar meistens völlig irreführend. Nun scheint der Verlag daran nicht allein schuld zu sein. Dazu gleich mehr. Natürlich hat sich der Verlag abgesichert. Neben den üblichen Floskeln findet sich im Kleingedruckten noch der folgende Hinweis: "Die Mehrheit der markierten Wanderwege ist auch für Radfahrer nutzbar. … Einzelne Streckenabschnitte können unter Umständen nur mit geländegängigen Fahrrädern (MTB) befahrbar sein." Offenbar besitzen die Macher dieser Karte einen eigenartigen Humor. Wie nämlich sollen Radwanderer denn wissen, wann das der Fall sein könnte. Unter welchen "Umständen" also? Aus der Karte jedenfalls kann man eine solche Information nicht entnehmen. Schlimmer noch: Bei genauem Hinsehen merkt man nämlich, dass in der Karte Radwege gar nicht gekennzeichnet sind. Vielmehr handelt es sich um "Radtourenvorschläge", welche durch gepunktete Linien auf der Karte markiert wurden. Ich bin viele dieser Touren abgefahren und muss leider berichten, dass sich die meisten dieser Routen entweder nicht für normale Zeitgenossen eignen oder sich auf relativ stark befahrenen Straßen (ohne separierten Radweg) befinden. Leider ist es eine Tatsache, dass sich in dieser Gegend nur sehr wenige ausgebaute Radwege finden lassen. Nördlich von Neuruppin läuft ein asphaltierter Radweg von Molchow über Krangen nach Zippelsförde. Von dort geht es ausgebaut weiter entweder nach Lindow oder nach Rheinsberg. Und das war es im Wesentlichen. Natürlich hat der Verlag damit nichts zu tun. Aber er könnte es wenigstens kennzeichnen. In der Realität heißen diese Radwege "Fahrradstraßen" und führen abseits von Straßen asphaltiert in breiten Schneisen durch Wälder. Parallel zu ihnen verlaufen wie in einem Kontrastprogramm Wege, auf denen man die sonstige Realität sieht. Fährt man nämlich andere Touren ab, dann trifft man genau auf einen solchen Untergrund und begegnet dort oft dem losen märkischen Sand. Wer keine ausreichende Praxis auf solchem Gelände besitzt oder zu schnell fährt, kann dabei übel stürzen. Das Land Brandenburg kennzeichnet solche Waldpfade übrigens hemmungslos als Radwege. Selbst wirklich schöne Routen werden einem so verdorben. Beispiel: Von Stendenitz zur Boltenmühle führt ein mit den üblichen Hinweisschildern gekennzeichneter angeblicher Radweg, der auf der einen Seite aus Kopfsteinpflaster aus Fontanes Zeiten besteht und auf der anderen aus einer Mischung aus märkischem Sand, Steinen und losem Split. Danach geht es schlecht beschildert in einen Wald mit sandigem Untergrund. Ist man dort mit normalen Rädern unterwegs oder hat man Kinder dabei, wird man wohl häufig absteigen und schieben müssen. Ach übrigens: In Molchow ist seit 2016 eine Brücke verschwunden, deren Neubau sich seitdem verzögert. Sollte man vielleicht auch als Verlag leicht feststellen können. Um es kurz zu machen: Diese Karte ist nicht praxistauglich, weil sie nicht die Information vermittelt, auf die es zunächst einmal grundsätzlich ankommt, nämlich auf die Befahrbarkeit von Wegen.

Für Radwanderer untauglich, weil irreführend

Dr_ M aus Sachsen am 18.08.2020
Bewertungsnummer: 1365494
Bewertet: Buch (Mappe gefaltet)

Bisher waren Radwanderkarten dieses kleinen Verlages aus Sachsen für mich immer erste Wahl. Das wird sich mit diesem Produkt wohl ändern. Mit der Realität haben die Angaben auf dieser Karte für Radwanderer leider oft wenig zu tun. Sie sind im Gegenteil sogar meistens völlig irreführend. Nun scheint der Verlag daran nicht allein schuld zu sein. Dazu gleich mehr. Natürlich hat sich der Verlag abgesichert. Neben den üblichen Floskeln findet sich im Kleingedruckten noch der folgende Hinweis: "Die Mehrheit der markierten Wanderwege ist auch für Radfahrer nutzbar. … Einzelne Streckenabschnitte können unter Umständen nur mit geländegängigen Fahrrädern (MTB) befahrbar sein." Offenbar besitzen die Macher dieser Karte einen eigenartigen Humor. Wie nämlich sollen Radwanderer denn wissen, wann das der Fall sein könnte. Unter welchen "Umständen" also? Aus der Karte jedenfalls kann man eine solche Information nicht entnehmen. Schlimmer noch: Bei genauem Hinsehen merkt man nämlich, dass in der Karte Radwege gar nicht gekennzeichnet sind. Vielmehr handelt es sich um "Radtourenvorschläge", welche durch gepunktete Linien auf der Karte markiert wurden. Ich bin viele dieser Touren abgefahren und muss leider berichten, dass sich die meisten dieser Routen entweder nicht für normale Zeitgenossen eignen oder sich auf relativ stark befahrenen Straßen (ohne separierten Radweg) befinden. Leider ist es eine Tatsache, dass sich in dieser Gegend nur sehr wenige ausgebaute Radwege finden lassen. Nördlich von Neuruppin läuft ein asphaltierter Radweg von Molchow über Krangen nach Zippelsförde. Von dort geht es ausgebaut weiter entweder nach Lindow oder nach Rheinsberg. Und das war es im Wesentlichen. Natürlich hat der Verlag damit nichts zu tun. Aber er könnte es wenigstens kennzeichnen. In der Realität heißen diese Radwege "Fahrradstraßen" und führen abseits von Straßen asphaltiert in breiten Schneisen durch Wälder. Parallel zu ihnen verlaufen wie in einem Kontrastprogramm Wege, auf denen man die sonstige Realität sieht. Fährt man nämlich andere Touren ab, dann trifft man genau auf einen solchen Untergrund und begegnet dort oft dem losen märkischen Sand. Wer keine ausreichende Praxis auf solchem Gelände besitzt oder zu schnell fährt, kann dabei übel stürzen. Das Land Brandenburg kennzeichnet solche Waldpfade übrigens hemmungslos als Radwege. Selbst wirklich schöne Routen werden einem so verdorben. Beispiel: Von Stendenitz zur Boltenmühle führt ein mit den üblichen Hinweisschildern gekennzeichneter angeblicher Radweg, der auf der einen Seite aus Kopfsteinpflaster aus Fontanes Zeiten besteht und auf der anderen aus einer Mischung aus märkischem Sand, Steinen und losem Split. Danach geht es schlecht beschildert in einen Wald mit sandigem Untergrund. Ist man dort mit normalen Rädern unterwegs oder hat man Kinder dabei, wird man wohl häufig absteigen und schieben müssen. Ach übrigens: In Molchow ist seit 2016 eine Brücke verschwunden, deren Neubau sich seitdem verzögert. Sollte man vielleicht auch als Verlag leicht feststellen können. Um es kurz zu machen: Diese Karte ist nicht praxistauglich, weil sie nicht die Information vermittelt, auf die es zunächst einmal grundsätzlich ankommt, nämlich auf die Befahrbarkeit von Wegen.

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