Mikrokredite, als wirksames Instrument zur Armutsbekämpfung, finden in der Öffentlichkeit immer mehr Beachtung. Sie ermöglichen armen Menschen den Zugang zum Finanzsektor, wodurch diese ihre Lebenssituation aus eigener Kraft deutlich verbessern können. Mikrokredite bedeuten daher wirklich "Hilfe zur Selbsthilfe". Meist wird die Vergabe von Mikrokrediten in Entwicklungsländern unter volkswirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Aspekten betrachtet, aber wie muss die Mikrokreditvergabe gestaltet sein, damit sie auch für die Kreditgeber rentabel ist? Die Autorin Sabine Burger beleuchtet und beurteilt diesbezüglich in ihrer Bachelor Thesis, die sie an der FH Wiesbaden mit Betreuung von Prof. Dr. Franz Giesel geschrieben hat, die betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkte der Mikrokredite, wie Größe, Laufzeit, Kreditprüfung, Besicherung, Rückzahlung, etc. Darüber hinaus werden die unterschiedlichen Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung der Kreditgeber und die damit verbundenen Risiken aufgezeigt und wichtige Leistungsindikatoren der Mikrofinanzinstitutionen vorgestellt, um diese besser hinsichtlich ihrer Rentabilität und Effizienz vergleichen zu können.
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