Der Fall Nicolas Fouquet Mäzenatentum als Mittel politischer Selbstdarstellung 1653-1661
79,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
27.07.2011
Abbildungen
49 schwarz-weiße Abbildungen
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
283
Maße (L/B/H)
23,2/15,4/2,2 cm
Gewicht
507 g
Auflage
1
Reihe
Pariser historische Studien 96Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-486-59771-4
Als Nicolas Fouquet 1661 über Nacht vom obersten Finanzminister zum ersten Staatsgefangenen wurde, stürzte nicht nur einer der mächtigsten Politiker des Landes, sondern auch der innovativste Mäzen des Grand Siècle. Wie kein anderer hatte es Fouquet verstanden, seine Kunstförderung in den Dienst seiner politischen Karriere zu stellen. Nach dem Sturz Fouquets übernahm Ludwig XIV. nicht nur die Bauherren, Künstler und Poeten seines Finanzministers, sondern auch das in der Schlossanlage Vaux-le-Vicomte verwirklichte Konzept der politischen Selbstinszenierung. Die von Nicolas Fouquet zwischen 1653 und 1661 entwickelte Form der Selbstdarstellung beeinflusste auf diese Weise Frankreich und Europa nachhaltig. Christine Howald stellt das künstlerische Gesamtkonzept von Vaux-le-Vicomte ins Zentrum ihres Buches. Aus diesem Blickwinkel zeichnet die Autorin erstmals das enge Zusammenspiel von Fouquets Mäzenatentum und seiner politischen Laufbahn im Detail nach.
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