Controllingsystem eines Medizinischen Versorgungszentrums
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Sprache:Deutsch
38,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
04.11.2010
Abbildungen
mit 27 Abbildungen
Verlag
Diplomica Verlag GmbHSeitenzahl
116
Maße (L/B/H)
27/19/0,8 cm
Gewicht
279 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8366-9614-2
Im Rahmen dieser Masterarbeit wird aus der Vielzahl der ambulanten Möglichkeiten für ein Krankenhaus die Gründung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) heraus gegriffen. Der besondere Reiz der Gründung eines MVZ aus Sicht der Krankenhäuser liegt darin, dass sie als Träger des MVZ auftreten und somit an der ambulanten Versorgung von gesetzlich versicherten Patienten teilnehmen können. Das MVZ wird vom Gesetzgeber definiert als fachübergreifende ärztlich geleitete Einrichtung, in der Ärzte als Angestellte oder Vertragsärzte tätig sind. Erklärtes Ziel dieser neuen Versorgungsform ist es, stationären Einrichtungen die Möglichkeit zu geben, ihre Kompetenzen zu bündeln und somit für den Patienten eine Versorgung „aus einer Hand“ anzubieten.
Die Situation des deutschen Gesundheitsmarktes, die u.a. von steigenden Kosten und zunehmendem Abbau der Leistungen geprägt ist, führt dazu, dass die früher durchaus übliche Einkommens- und Umsatzgarantie für niedergelassene Ärzte und somit auch für ein MVZ der Vergangenheit angehört. Der Betrieb eines ambulanten MVZ kann ein Krankenhaus durchaus in eine wirtschaftliche Schieflage bringen, so dass es ratsam ist, von Anfang an ein stringentes Controlling für ein Krankenhaus-MVZ aufzubauen und kontinuierlich durchzuführen, um die Wirtschaftlichkeit permanent zu überwachen. Die Frage, wie ein Krankenhaus-MVZ gegründet und betrieben werden muss, so dass es wirtschaftlich sinnvoll ist, wird in der vorliegenden Masterarbeit anhand eines fiktiven Beispiels beantwortet. Es wird aufgezeigt, wie das Controlling eines Krankenhaus-MVZ unter Beachtung der von dem fiktiven Krankenhaus vorgegebenen Zielsetzungen und Rahmenbedingungen aufgebaut werden kann, um eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Betreibung dieses Krankenhaus-MVZ sicher zu stellen. In einem zweiten Schritt wird anhand von Ergebnissen des durchgeführten Controllings gezeigt, welche Maßnahmen von der Geschäftsführung ergriffen werden müssen, um die vorgegebene Wirtschaftlichkeit langfristig zu erhalten.
Es wird festgestellt, dass diese der vorliegenden Arbeit zugrunde liegende Frage nicht allein auf Basis der Höhe der zu erzielenden monetären Gewinne beantwortet werden kann. Vielmehr gibt es eine Reihe weiterer erstrebenswerter Ziele für ein Krankenhaus, von deren Erreichung die Sinnhaftigkeit eines MVZ-Betriebs abhängt. Krankenhaus-MVZ sind oftmals nicht profitabel, können aber dennoch unter den Gesichtspunkten einer Verbreiterung des Dienstleistungsspektrums des Krankenhauses und damit der Erhöhung der Attraktivität sowie der Beeinflussung des Einweisungsverhaltens aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll sein. Fasst man den Begriff des Gewinns etwas weiter und reduziert ihn nicht auf seine monetären Komponenten, so lässt sich klar zeigen, dass die Vorteile, die sich aus dem Betrieb eines MVZ für ein Krankenhaus ergeben, hoch sein können, auch wenn das MVZ nur kostendeckend arbeitet.
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