Produktbild: Elena weiß Bescheid

Elena weiß Bescheid Roman

1

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2011

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/11,4/1,8 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Dunkelbraun / Messing

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Elena sabe (Argentinien, 2007)

Übersetzt von

Peter Kultzen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20515-4

Beschreibung

Rezension

» Elena weiß Bescheid ist ein wahres Kleinod, ein Meisterwerk des Kurzromans. Der Roman ist kein Krimi, weist aber Elemente des Krimis auf. Dabei geht es Claudia Piñeiro auch um die Bewältigung eines Traumas. Und natürlich um die Leserinnen und Leser, für die sie Kurzweil, Unterhaltung und am Ende auch eine ungeahnte Überraschung bereit hält.« ("Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika")
»Piñeiros Stärke ist der Fokus aufs Darunterliegende, auf das, was unter einer scheinbar harmlosen Oberfläche brodelt und sich letztlich als stärker erweist als alle Aktionen des Bewusstseins. Die menschliche Psyche scheint Piñeiro in all ihren Schattierungen bekannt zu sein – und sie ist imstande, ihr den passenden verbalen Ausdruck zu verleihen. Eine Lektüre, die im Gemüt hängenbleibt!« ("Schule und Leben")
»Eine Mutter-Tochter-Beziehung, in der Sätze wie Peitschenhiebe knallen, findet ein jähes Ende. Um den Tod der Tochter aufzuklären, unternimmt die schwer kranke Elena eine Fahrt – großartig erzählt.« ("Augsburger Allgemeine Zeitung")
»Der Roman spricht die großen Themen des Lebens an: Zeit, Tod, Einsamkeit, Schmerz – und dahinter auch Liebe. Eine Liebe zwischen Mutter und Tochter, die verborgen ist hinter enttäuschten Erwartungen und falschen Vorstellungen. In einfachen Sätzen, klaren Worten, offen und ohne Schnörkel wird das ganze Leben geschildert und eine tragische Wahrheit beschreiben. Der Roman bedauert nicht, urteilt nicht, sinniert nicht und ist nicht emotional überladen. Vielmehr überlässt er das Ausmaß seiner Tragik den verständnisvollen LeserInnen.« ("Lateinamerika Nachrichten")
»Claudia Piñeiro berührt und schockiert gleichermaßen und trifft wahrscheinlich gerade deshalb den entscheidenden Nerv. Die Wahrheit ist leider nicht immer schön, aber sie ist nun mal Realität.« ("Preußische Allgemeine Zeitung")
»Claudia Piñeiro erzählt diese Mutter-Tochter-Beziehung so großartig, dass man beim Lesen eine Gänsehaut bekommt.« ("Brigitte Buch-extra")
»Die Spannung hält sich bis zuletzt – bis zur Auflösung. Und doch ist das Buch letztlich kein Kriminalroman, vielmehr ein Drama, eine Tragödie: ein Drama verpassten Lebens, eine Tragödie beschädigter Existenz, deren einziges tragendes Fundament Lebenslügen sind.« ("Die Rheinlandpfalz")
»Das hätte ein bedrückender Roman werden können, aber die einfühlsame Gegenüberstellung der gegensätzlichen Haltungen dieser drei Frauen, Elenas galliger Humor und nicht zuletzt die Spannung der Handlung machen aus dem Buch etwas Besonderes: Es ist unterhaltsam und trifft mitten ins Leben.« ("Bayerisches Fernsehen, Sendung LeseZeichen")
»Es ist Claudia Piñeiros persönliche Handschrift, ihre Geschichten mit einer fast klassischen Peripetie enden zu lassen. Mit ›Elena weiss Bescheid‹ zeigt sie erneut, wie phantasievoll und lebendig Literatur sein kann.« ("Literatur Nachrichten")
»Die Autorin beschäftigt sich ohne Scheu vor den erschreckenden Details mit den Auswirkungen von Parkinson, sie benennt die Gefühle der Betroffenen und zeigt nüchtern und dennoch sehr nahegehend die zerstörerischen Auswirkungen der Krankheit, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele verwüsten. Eine Erzählung, die betroffen macht und berührt, sehr empfehlenswert.« ("bn. Bibliotheksnachrichten")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.02.2011

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/11,4/1,8 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Dunkelbraun / Messing

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Elena sabe (Argentinien, 2007)

Übersetzt von

Peter Kultzen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20515-4

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

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Eindrücklich: Wie Elena die Welt wahrnimmt.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 01.01.2026

Bewertungsnummer: 2689392

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich am eindrücklichsten in diesem Buch: Die Beschreibung aus Elenas Perspektive und wie sie sich in der Welt zurecht findet - dies mit fortgeschrittener degenerativer Erkrankung. Die Protagonistin Elena ist überzeugt, dass ihre Tochter ermordet wurde, und sie macht sich trotz schwerer Krankheit auf den Weg, dies herauszufinden. Sie leidet an einer schweren Form der Parkinson-Krankheit und kann sich nur noch schlecht bewegen. Der große Teil dieses Buches spielt unterwegs zu einem Ort, der erst am Schluss des Buches offenbart wird. Welche Mühsal sie auf sich nimmt, während sie zu Fuss, im Zug und Taxi unterwegs ist, beschreibt Piñeiro eindrücklich aus der Perspektive Elenas: dass sie das Gesicht des Gegenübers nicht sieht, weil sie ihren Kopf nicht mehr heben kann, da die Muskeln erstarrt sind. Wie es ihr nur schwer gelingt, den Fuss zu heben, obwohl sie im Kopf den Befehl gegeben hat, und wie sie ihre Medikamente zeitlich so einsetzt, dass es bis zum Ende ihrer Reise (hoffentlich) aufgeht. Während dieser beschwerlichen Reise und der diversen Unklarheiten darüber, ob Elena tatsächlich Bescheid weiss, erfahren wir in Rückblenden viel über die ambivalente Beziehung zwischen ihr und ihrer Tochter (aus Elenas Sicht). Die Wendung kommt völlig unerwartet und zeigt mehr und mehr, wie ähnlich sich die beiden waren.

Eindrücklich: Wie Elena die Welt wahrnimmt.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 01.01.2026
Bewertungsnummer: 2689392
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für mich am eindrücklichsten in diesem Buch: Die Beschreibung aus Elenas Perspektive und wie sie sich in der Welt zurecht findet - dies mit fortgeschrittener degenerativer Erkrankung. Die Protagonistin Elena ist überzeugt, dass ihre Tochter ermordet wurde, und sie macht sich trotz schwerer Krankheit auf den Weg, dies herauszufinden. Sie leidet an einer schweren Form der Parkinson-Krankheit und kann sich nur noch schlecht bewegen. Der große Teil dieses Buches spielt unterwegs zu einem Ort, der erst am Schluss des Buches offenbart wird. Welche Mühsal sie auf sich nimmt, während sie zu Fuss, im Zug und Taxi unterwegs ist, beschreibt Piñeiro eindrücklich aus der Perspektive Elenas: dass sie das Gesicht des Gegenübers nicht sieht, weil sie ihren Kopf nicht mehr heben kann, da die Muskeln erstarrt sind. Wie es ihr nur schwer gelingt, den Fuss zu heben, obwohl sie im Kopf den Befehl gegeben hat, und wie sie ihre Medikamente zeitlich so einsetzt, dass es bis zum Ende ihrer Reise (hoffentlich) aufgeht. Während dieser beschwerlichen Reise und der diversen Unklarheiten darüber, ob Elena tatsächlich Bescheid weiss, erfahren wir in Rückblenden viel über die ambivalente Beziehung zwischen ihr und ihrer Tochter (aus Elenas Sicht). Die Wendung kommt völlig unerwartet und zeigt mehr und mehr, wie ähnlich sich die beiden waren.

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Elena weiß Bescheid

von Claudia Piñeiro

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