Die europäische Konstruktion fremder Kunst zwischen Assimilation und Exotismus Diplomarbeit
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Sprache:Deutsch
47,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
11.12.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
100
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
157 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-640-77467-8
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Fachhochschule Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Arbeit habe ich mich dem Problem der Vermittlung ,fremder' Kunst auseinandergesetzt. Die kritische Analyse galt dabei dem europäischen Blick auf die Werke anderer Kulturen, vor allem der afrikanischen. Ausgehend von den frühen Sammlungen zur Zeit des Kolonialismus habe ich versucht, die sich immer wieder wandelnden Bedeutungszuschreibungen an das ,Exotische' nachzuzeichnen und die damit verbundenen Konflikte der Rezeption herauszuarbeiten. Die Neubewertung nicht - westlicher Objekte durch die Künstler der europäischen Moderne weist dann den Weg auf den Schwerpunkt der Arbeit. Dieser befasst sich mit postkolonialen Vermittlungsansätzen, die anhand von 6 als beispielhaft zu bezeichnenden internationalen Großausstellungen analysiert werden. Hierbei werden Ansätze der ethnologischen Forschung, der Kunstwissenschaft sowie der Postcolonial Studies miteinander verknüpft um eine möglichst interdisziplinäre und offene Herangehensweise zu garantieren. Weil sich die westlichen Konzepte von ,Kunst' wie auch von ,Geschichte' von denen anderer Kulturen oft stark unterscheiden, wird deren Interpretation ein eigenes Kapitel gewidmet. Daraus ableitend ergibt sich die Frage der letzten Kapitel nach neuen Vermittlungsformen. Das ,Musée du Quai Branly' in Paris sowie das - geplante - Humboldtforum in Berlin stellen hier den Rahmen für die kritische Abschlussbetrachtung: Soll die Unterscheidung zwischen ethnografischen Objekten, Kunst - und Kult - Objekten beibehalten werden? Wie lassen sich die verschiedenen Konzepte von Kunst vermitteln und museal inszenieren? Wie interdisziplinär muss die museologische und kunstwissenschaftliche Forschung in Zukunft werden, bzw. wo liegen ihre Defizite? Wie lässt sich der hegemoniale Deutungsanspruch der immer noch stark ,westlich' geprägten Kunstwelt auf
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