Produktbild: Unerfüllte Moderne?

Unerfüllte Moderne? Neue Perspektiven auf das Werk von Charles Taylor

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24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.2011

Herausgeber

Michael Kühnlein + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

874

Maße (L/B/H)

17,9/11/3 cm

Gewicht

425 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29618-9

Beschreibung

Portrait

Michael Kühnlein ist Lehrbeauftragter für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.10.2011

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

874

Maße (L/B/H)

17,9/11/3 cm

Gewicht

425 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29618-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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Grosse Entäuschung

Bewertung aus Bern am 21.11.2014

Bewertungsnummer: 861583

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Beiträge in diesem Sammelband zu Charles Taylor behandeln fast nur religiöses Brimborium und beim Lesen fühlt man sich zusehends zurückversetzt in all das Geplänkel aus vergangenen Jahrhunderten. Offenbar gibts auch hier bald wieder nur noch Neo-Gläubige und Ungläubige, was Anderes scheint beinahe ausgeschlossen. Da Religionen nichts anderes sind, als Philosophien unter vielen anderen Philosophien, bin ich von der Einseitigkeit vieler Autoren in diesem Buch enttäuscht. Durch die Hintertür sollen wir wieder auf die "rechte Bahn" gelenkt werden oder was? Besser fände ich, wenn wir das Wort "Gott" endlich durch das Wort "Natur" ersetzen würden, denn Naturkräfte sind es, die unser Universum bestimmen und damit auch die Menschheit auf diesem relativ kleinen Planeten. Weil uns keine Götter oder ein Gott helfen werden, um Probleme zu lösen, sind wir auf uns selber gestellt und das ist Grund genug, um uns zusammenzuraufen und Lösungen zu finden jenseits metaphysischer Illusionen, aber mit Sicht auf Menschenrechte und plurale Verhältnisse, statt wieder in religiöse Einfalt zu schlittern.

Grosse Entäuschung

Bewertung aus Bern am 21.11.2014
Bewertungsnummer: 861583
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Beiträge in diesem Sammelband zu Charles Taylor behandeln fast nur religiöses Brimborium und beim Lesen fühlt man sich zusehends zurückversetzt in all das Geplänkel aus vergangenen Jahrhunderten. Offenbar gibts auch hier bald wieder nur noch Neo-Gläubige und Ungläubige, was Anderes scheint beinahe ausgeschlossen. Da Religionen nichts anderes sind, als Philosophien unter vielen anderen Philosophien, bin ich von der Einseitigkeit vieler Autoren in diesem Buch enttäuscht. Durch die Hintertür sollen wir wieder auf die "rechte Bahn" gelenkt werden oder was? Besser fände ich, wenn wir das Wort "Gott" endlich durch das Wort "Natur" ersetzen würden, denn Naturkräfte sind es, die unser Universum bestimmen und damit auch die Menschheit auf diesem relativ kleinen Planeten. Weil uns keine Götter oder ein Gott helfen werden, um Probleme zu lösen, sind wir auf uns selber gestellt und das ist Grund genug, um uns zusammenzuraufen und Lösungen zu finden jenseits metaphysischer Illusionen, aber mit Sicht auf Menschenrechte und plurale Verhältnisse, statt wieder in religiöse Einfalt zu schlittern.

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  • Produktbild: Unerfüllte Moderne?
  • I. Resonanz, Exkarnation und Kapitalismus

    Hartmut Rosa: Is There Anybody Out There? Stumme und resonante Weltbeziehungen – Charles Taylors monomanischer Analysefokus

    Hauke Brunkhorst: Die große Geschichte der Exkarnation

    Axel Honneth: Markt und Moral. Alternativen der Kapitalismusanalyse

    II. Liberalismus, Pragmatismus und Hermeneutik

    Enno Rudolph: Rousseau absconditus. Zur Kritik der Taylorschen Liberalismuskritik

    Ludwig Nagl: »The Jamesian open space«. Charles Taylor und der Pragmatismus

    Franz-Josef Bormann: Zwischen partikularer Hermeneutik und universaler Objektivität. MacIntyre, Rawls und Taylor auf der Suche nach dem Guten

    Michael Haus: Charles Taylor und Michael Walzer. Flüchtige Begegnungen, tiefe Verbundenheit?

    III. Authentizität, Freiheit und Moderne

    Christoph Menke: Was ist eine »Ethik der Authentizität«?

    Thomas Buchheim: Negative und positive Freiheit. Überlegungen zu Taylors Begriff der menschlichen Freiheit

    Ludwig Siep: Hegels und Taylors Kritik der Moderne

    Jean-Pierre Wils: Wahl und Kontexte. Über die Geschicke religiös motivierter Handlungen im säkularen Zeitalter

    IV. Christentum, Religion und Moral

    Karl Kardinal Lehmann: Entsteht aus dem verfälschten Christentum die Moderne? Zur Begegnung von Charles Taylor und Ivan Illich

    Friedo Ricken: Ethik des Glaubens

    Matthias Lutz-Bachmann: Religion in den Ambivalenzen der Moderne

    Michael Kühnlein: Religion als Auszug der Freiheit aus dem Gesetz? Charles Taylor über die Vermessungsgrenzen des säkularen Zeitalters

    Lino Klevesath und Walter Reese-Schäfer: Eine moralische Überlastung von Religion. Gottesebenbildlichkeit als problematische Motivationsform altruistischen Handelns

    Christian Danz: Religion als Selbstdeutung. Charles Taylors Beitrag zur religionstheoretischen Debatte der Gegenwart

    Heinz Kleger: Moderne Bürgerreligion

    Claus Leggewie: Religionsvielfalt als Problem? Zur Formgebung religiöser Differenz und zur Zivilisierung von Religionskonflikten

    V. Säkularisierung, Subtraktion und Transzendenz

    Volker Gerhardt: Säkularisierung: Eine historische Chance für den Glauben

    Thomas Rentsch: Wie ist Transzendenz zu denken? Kritische Thesen zu Charles Taylors Säkularisierungskonzept

    Holmer Steinfath: Subtraktionsgeschichten und Transzendenz. Zum Status der »modernen moralischen Ordnung«

    Jürgen Goldstein: Säkularisierung als Vorsehung. Charles Taylors Erzählung der Moderne

    Markus Knapp: Gott in säkularer Gesellschaft. Zum Gottesverständnis in Charles Taylors Philosophie der Religion

    Udo Di Fabio: Zur Aufklärung der säkularisierten Gesellschaft

    Hans-Joachim Höhn: Reflexive Säkularisierung. Eine Problemanzeige

    Hans Joas: Wellen der Säkularisierung

    VI. Gnade, Liebe und Wahrheit

    Wolfgang Palaver: Güterordnung und vermittelnde Gnade. René Girard und Charles Taylor angesichts der Krise der Moderne

    Peter Strasser: Bedingungslose Liebe. Charles Taylors katholische Modernität

    Micha Brumlik: Das rabbinische Verständnis theologischer Wahrheit – ein Vorläufer pragmatistischer Wahrheitstheorien?

    Martin Seel: Glaube, Hoffnung, Liebe – und einige andere nicht allein christliche Tugenden

    Charles Taylor: Replik