Produktbild: Gillespie and I

Gillespie and I

1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/3 cm

Gewicht

648 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-06-210320-8

Beschreibung

Zitat

"To say anything more would be to give away the plot, which is too delectable to spoil."--Washington Post

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.05.2021

Verlag

HarperCollins

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/3 cm

Gewicht

648 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-06-210320-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Lebendig und sehr spannend erzählt!

Mrs.Moriarty (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 18.08.2014

Bewertungsnummer: 3070086

Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt: 1933: Harriet Baxter sitzt an ihrem Schreibtisch und schreibt ihre Memoiren. Diese beschäftigen sich vor allem mit ihren Erinnerungen an den Maler Ned Gillespie den sie als junge Frau kennengelernt hatte und in dessen Familie sie eine wichtige Rolle als Gönnerin des Malers zu spielen begann. Bevor er wirklich berühmt werden konnte, starb der Maler unter tragischen Umständen.  1888: Harriet Baxter reist nach dem Tod ihrer Tante nach Glasgow, wären dort die Weltausstellung in vollem Gange ist. Per Zufall trifft sie dort den Maler Ned Gillespie und dessen Frau Annie. Schnell wird sie eine Freundin und Gönnerin der Familie. Doch dann ereignet sich eine Tragödie die schließlich in einem schrecklichen Kriminalfall endet…  Meine Meinung:  Obwohl der Roman in einer - aus heutiger Sicht- historischen Zeit angesiedelt ist, würde ich ihn nicht als solchen bezeichnen. Denn die Zeit spielt eine sehr untergeordnete Rolle, in dem Sinne das sie zwar schon wichtig ist, aber eben der Hauptaugenmerk nicht auf ihr liegt.  Deshalb passt der Roman meiner Meinung nach eher zu den Kriminalromanen. Denn die Ganze Handlung dreht sich letztendlich um eine schreckliche Familientragödie die in einen Kriminalfall mündet, in den Harriet verwickelt wird. Sie ist im Grunde sogar der Dreh und Angelpunkt. Denn aus ihrer Sicht werden die Geschehnisse erzählt. So erhalten wir natürlich einen eher subjektiven Eindruck und können uns im Grunde selbst nicht ganz sicher sein, was genau sie auslässt. Aber ich hatte schon das Gefühl eine ehrliche Erzählerin vor mir zu haben.  Zu Beginn war ich etwas irritiert, weil ich zunächst Dachte das die Weltausstellung eine sehr zentrale Rolle einnehmen würde, aber sie ist nur ein Fixpunkt zur Orientierung. Dadurch wusste ich dann auch nicht mehr so recht, was ich zu erwarten hätte. Andererseits lasse ich mich beim Lesen aber sehr gerne auch überraschen.  Die Handlung ist in zwei Zeitebenen eingeteilt, denn Harriet schreibt ihre Memoiren und die Ereignisse der Jahre 1888/1889 werden aus ihrer Erinnerung heraus beschrieben.  Schnell wird man durch Harriet in die Familiengeschichte der Gillespies gesogen und findet sich bald als regelmäßigen Besucher der Familie wieder. Ich fand Harriet sehr scharfsinnig, vor allem in ihrer Beobachtungsgabe, und gleichzeitig durchaus feinfühlig und hilfsbereit. Kurzum, sie konnte mich schnell für sich einnehmen. Die Gillespies habe ich dagegen eher als etwas seltsam wahrgenommen. Ich wurde nicht so richtig mit ihnen warm und habe mich immer gefragt, weshalb eigentlich niemand genauer überlegt, weshalb Sybill, die ältere Tochter, sich so schrecklich benimmt. Daran merkt man wohl auch, das hier die Zeit dann doch eine Rolle spielt. Heut zu Tage hätte man viel früher versucht hinter ihr Verhalten zu kommen. Schade das hier keine weitere Erklärung gefunden wurde. Und das obwohl gerade Sybill eine mehr als wichtige Figur des Romans ist. Ned Gillespie habe ich als etwas widersprüchlichen Charakter empfunden. Da lauerte immer etwas, das nicht so ganz heraus kam. Aber der Fokus liegt natürlich auch ganz auf Harriets Sichtweise. Der Roman ist sehr spannend geschrieben, obwohl man langsam an die Ereignisse herangeführt wird, gelingt es der Autorin die Spannung kontinuierlich auf zu bauen und hat mich immer wieder extrem neugierig werden lassen, was weiter passieren würde. Man merkt das Harriet sich eigentlich scheut endlich die Details zu beleuchten. Das war also sehr nachvollziehbar gelöst. Zu dem spielt sie wohl gerne mit der Erwartungshaltung des Lesers. Immer wenn man meint, sie würde jetzt mit altbekanntem daherkommen, hat sie mich überrascht. Jane Harris greift eben nicht auf das Schema F zurück, sondern hat sich wirklich etwas einfallen lassen um einige interessante Wendungen ein zu bauen. Einzig das Ende habe ich an manchen Stellen als etwas zu offen empfunden.  Mich hat der Roman letztendlich sehr überzeugt und die 600 Seiten waren schnell gelesen. Für mich war der Roman einer jener Willkommenen Leseüberraschungen auf die man immer wartet wenn man ein Buch aus dem Bauch heraus gekauft hat.

Lebendig und sehr spannend erzählt!

Mrs.Moriarty (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 18.08.2014
Bewertungsnummer: 3070086
Bewertet: eBook (ePUB)

Inhalt: 1933: Harriet Baxter sitzt an ihrem Schreibtisch und schreibt ihre Memoiren. Diese beschäftigen sich vor allem mit ihren Erinnerungen an den Maler Ned Gillespie den sie als junge Frau kennengelernt hatte und in dessen Familie sie eine wichtige Rolle als Gönnerin des Malers zu spielen begann. Bevor er wirklich berühmt werden konnte, starb der Maler unter tragischen Umständen.  1888: Harriet Baxter reist nach dem Tod ihrer Tante nach Glasgow, wären dort die Weltausstellung in vollem Gange ist. Per Zufall trifft sie dort den Maler Ned Gillespie und dessen Frau Annie. Schnell wird sie eine Freundin und Gönnerin der Familie. Doch dann ereignet sich eine Tragödie die schließlich in einem schrecklichen Kriminalfall endet…  Meine Meinung:  Obwohl der Roman in einer - aus heutiger Sicht- historischen Zeit angesiedelt ist, würde ich ihn nicht als solchen bezeichnen. Denn die Zeit spielt eine sehr untergeordnete Rolle, in dem Sinne das sie zwar schon wichtig ist, aber eben der Hauptaugenmerk nicht auf ihr liegt.  Deshalb passt der Roman meiner Meinung nach eher zu den Kriminalromanen. Denn die Ganze Handlung dreht sich letztendlich um eine schreckliche Familientragödie die in einen Kriminalfall mündet, in den Harriet verwickelt wird. Sie ist im Grunde sogar der Dreh und Angelpunkt. Denn aus ihrer Sicht werden die Geschehnisse erzählt. So erhalten wir natürlich einen eher subjektiven Eindruck und können uns im Grunde selbst nicht ganz sicher sein, was genau sie auslässt. Aber ich hatte schon das Gefühl eine ehrliche Erzählerin vor mir zu haben.  Zu Beginn war ich etwas irritiert, weil ich zunächst Dachte das die Weltausstellung eine sehr zentrale Rolle einnehmen würde, aber sie ist nur ein Fixpunkt zur Orientierung. Dadurch wusste ich dann auch nicht mehr so recht, was ich zu erwarten hätte. Andererseits lasse ich mich beim Lesen aber sehr gerne auch überraschen.  Die Handlung ist in zwei Zeitebenen eingeteilt, denn Harriet schreibt ihre Memoiren und die Ereignisse der Jahre 1888/1889 werden aus ihrer Erinnerung heraus beschrieben.  Schnell wird man durch Harriet in die Familiengeschichte der Gillespies gesogen und findet sich bald als regelmäßigen Besucher der Familie wieder. Ich fand Harriet sehr scharfsinnig, vor allem in ihrer Beobachtungsgabe, und gleichzeitig durchaus feinfühlig und hilfsbereit. Kurzum, sie konnte mich schnell für sich einnehmen. Die Gillespies habe ich dagegen eher als etwas seltsam wahrgenommen. Ich wurde nicht so richtig mit ihnen warm und habe mich immer gefragt, weshalb eigentlich niemand genauer überlegt, weshalb Sybill, die ältere Tochter, sich so schrecklich benimmt. Daran merkt man wohl auch, das hier die Zeit dann doch eine Rolle spielt. Heut zu Tage hätte man viel früher versucht hinter ihr Verhalten zu kommen. Schade das hier keine weitere Erklärung gefunden wurde. Und das obwohl gerade Sybill eine mehr als wichtige Figur des Romans ist. Ned Gillespie habe ich als etwas widersprüchlichen Charakter empfunden. Da lauerte immer etwas, das nicht so ganz heraus kam. Aber der Fokus liegt natürlich auch ganz auf Harriets Sichtweise. Der Roman ist sehr spannend geschrieben, obwohl man langsam an die Ereignisse herangeführt wird, gelingt es der Autorin die Spannung kontinuierlich auf zu bauen und hat mich immer wieder extrem neugierig werden lassen, was weiter passieren würde. Man merkt das Harriet sich eigentlich scheut endlich die Details zu beleuchten. Das war also sehr nachvollziehbar gelöst. Zu dem spielt sie wohl gerne mit der Erwartungshaltung des Lesers. Immer wenn man meint, sie würde jetzt mit altbekanntem daherkommen, hat sie mich überrascht. Jane Harris greift eben nicht auf das Schema F zurück, sondern hat sich wirklich etwas einfallen lassen um einige interessante Wendungen ein zu bauen. Einzig das Ende habe ich an manchen Stellen als etwas zu offen empfunden.  Mich hat der Roman letztendlich sehr überzeugt und die 600 Seiten waren schnell gelesen. Für mich war der Roman einer jener Willkommenen Leseüberraschungen auf die man immer wartet wenn man ein Buch aus dem Bauch heraus gekauft hat.

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Gillespie and I

von Jane Harris

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