Nachdem Zoey und ihre Freunde Kalona und Neferet aus Tulsa vertrieben haben, hätten sie eigentlich eine Pause verdient. Aber leider ist ihnen allen keine Ruhe vergönnt. Stevie Rae glaubt, dass sie mit ihren außergewöhnlichen Kräften alles allein regeln kann und verheimlicht ihren Freunden, was in den Tunneln unter Tulsa vor sich geht. Dort breitet sich eine mysteriöse und beängstigende Macht aus, die ihnen allen gefährlich werden könnte. Zoey stellt sich mittlerweile die Frage, ob sie ihr überhaupt noch vertrauen kann. Werden die beiden Freundinnen die richtigen Entscheidungen treffen?
»Versucht« ist der sechste Band der »House of Night«-Serie
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Jojo
5/5
15.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Taschentücher sind nicht schlecht dabeizuhaben
Der Krieg geht rasant weiter. Zoey muss Entscheidungen treffen, für die sie nicht bereit ist. Erlebt Sachen, für die niemand je bereit sein würde.
Abgesehen von manchen Kapiteln eins meiner Lieblingsbüchern der Reihe.
Grösster Cliffhänger am Schluss.
Bewertung
5/5
09.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannend
Konnte nicht aufhören zu lesen ist spannden zu lesen und trotzdem entspannend. Sehr empfehlenswert habe auch Band 7 und 8 auch schon gelesen. Bin gespannt was noch alles geschieht.
Jenny Wons
aus Bergheim
4/5
30.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Es wird wieder besser!
Zoey steht erneut vor großen Herausforderungen: Nach dem Weggang von Kalona und Neferet ist sie die einzige Hohepriesterin, die in Tulsa zurückgeblieben ist – und mit dieser Verantwortung ist sie mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Doch damit nicht genug: Ihre Liebesbeziehungen entwickeln sich zunehmend zum Chaos. Erik, Heath und Stark sind alle auf ihre Weise in sie verliebt und machen ihr das Leben schwer. Statt ihr Halt zu geben, verkomplizieren sie die ohnehin angespannte Situation weiter – und das nicht gerade subtil.
Zoey selbst zeigt sich in diesem Band reifer und reflektierter, auch wenn sie nach wie vor ungewollt für viel Unruhe bei der männlichen Fraktion sorgt. Die Autoren schaffen es, ihre Entwicklung glaubhaft darzustellen, auch wenn sie gleichzeitig weiterhin in emotional aufgeladene Situationen stolpert, die sie eigentlich vermeiden möchte – oder sollte.
Besonders spannend wird es durch eine Wendung im Freundeskreis: Eine von Zoeys engsten Vertrauten lügt sie an – aus einem ganz bestimmten Grund, wie sich später herausstellt. Diese Entscheidung bringt frischen Wind in die Handlung. Besonders hervorheben möchte ich hier Lucie, die sich als mutig und loyal erweist, auch wenn sie ihre Freundschaft mit Zoey aufs Spiel setzt. Ihr kalkuliertes Risiko entpuppt sich im Rückblick als kluge, wenn auch schwierige Entscheidung – und verleiht der Geschichte eine tiefere emotionale Dimension.
Ein weiteres gelungenes Element ist die Perspektivvielfalt: Die Geschichte wird nicht ausschließlich aus Zoeys Sicht erzählt, sondern auch aus der Perspektive anderer Charaktere. Das macht sie greifbarer und erlaubt es dem Leser, verschiedene Sichtweisen zu verstehen. Dadurch wirkt die Handlung runder und weniger einseitig – ein echter Pluspunkt gegenüber den früheren Bänden.
Ein Kritikpunkt bleibt jedoch bestehen: Wie schon in den vorherigen Teilen spielt sich auch hier alles in einem sehr kurzen Zeitraum ab. Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, und manchmal hat man als Leser das Gefühl, kaum atmen zu können, bevor schon das nächste Drama losbricht. Dadurch wirkt die Geschichte gelegentlich überladen und lässt wenig Raum für ruhigere, tiefere Momente, in denen sich Charakterentwicklung oder Handlung glaubhafter entfalten könnten.
Gerade im letzten Drittel zieht die Spannung dann nochmal deutlich an. Eine Vision von Aphrodite kündigt ein drohendes Unheil an – doch was Zoey letztlich erlebt, übertrifft alle Erwartungen. Zwar hatte ich bereits eine leise Vorahnung, wie sich die Dinge entwickeln könnten, aber die tatsächliche Auflösung hat mich dennoch überrascht und gefesselt.
Fazit:
Band 6 der House of Night-Reihe überzeugt mit einer spannenden Handlung, interessanten Entwicklungen und emotionalen Wendungen. Zoey zeigt sich gereift, auch wenn ihre Umgebung ihr das Leben nicht leicht macht. Die multiperspektivische Erzählweise bereichert die Geschichte und macht viele Figuren greifbarer. Dennoch bleibt das altbekannte Problem bestehen: Die Ereignisse überschlagen sich zu schnell und spielen sich in einem unrealistisch engen Zeitraum ab. Trotz dieses Schwachpunkts ist der Roman eine gelungene Fortsetzung, die große Lust auf den siebten Teil macht.
4 von 5 Sternen!
Meggie
aus Mertesheim
4/5
17.11.2015
Buch (Taschenbuch)
eine Steigerung zu den Vorbänden
Der Rückkehr ins House of Night steht nichts mehr entgegen und so machen sich Zoey und ihre Freunde auf den Weg. Dort erwartet sie jedoch das Chaos. Hörige Vampyre, die immer noch glauben, dass Kalona der wiedergeborene Erebos ist, tote Vampyre und Vampyre, die trauern. Keiner sieht die Gefahr, die von Kalona und Neferet ausgeht. Die Rettung wäre der Vampyrrat in Venedig. Dort könnte Zoey vorsprechen und Kalonas wahre Absichten offenlegen. Doch hat sie wieder Träume von ihm, in denen er seine Vergangenheit mit ihr teilt. Nun ist Zoey sich nicht mehr sicher, ob Kalona wirklich so böse ist, wie alle glauben bis es zur Katastrophe kommt.
Was am Anfang noch vor sich hinplätschert, steigert sich bis zum Ende zu einem Schockmoment, der mich schwer schlucken ließ. Und wieder eine Überraschung seitens der Autorinnen, die mit einem gekonnten Wechsel und einem steigenden Unterhaltungsniveau sehr wohl einen Suchtfaktor auslösen.
Diesmal kommen neben Zoey und Stevie Rae auch der Rabenspötter Rephaim sowie der Rote Vampyr Stark und Zoeys Highschool-Freund Heath zu Wort. In gekonnten Szenenwechseln bekommt man von jedem einen Einblick in seine Sicht gewährt.
Zwischen Rephaim in Stevie Rae scheint sich eine Art Freundschaft aufzubauen. Ob diese jedoch gut für alle ist, bleibt abzuwarten. In dieser Hinsicht bin ich schon sehr gespannt, wie sich dies entwickelt.
Der mir sympathischste Charakter im Buch war mal wieder Aphrodite, auch wenn sie keinen allzu große Rolle spielt. Wie immer nimmt sie kein Blatt vor den Mund, was dazu führt, dass ehrliche Aussprachen innerhalb der Clique vorgenommen werden. Dies führt allerdings auch zu einem Bruch zwischen zwei Personen, was ich persönlich jedoch gar nicht so schlimm finde, denn es entkompliziert einiges.
So können sich die entsprechenden Personen auf wichtigere Dinge konzentrieren, zumindest eine davon.
Sehr schade finde ich, dass Damon, Shaunee und Erin immer mehr in den Hintergrund rücken. Sie tauchen mehrmals nur als Randfiguren auf, geben ihre Kommentare ab und versinken dann wieder im Schatten, während andere Personen mehr in den Vordergrund rücken und mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Im Gegensatz zu den anderen Büchern kam es mir vor, als wäre der Schreibstil nicht mehr so locker, sondern zieht etwas an. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele nunmehr nicht mehr wie Teenager, sondern wie Erwachsene handeln und entscheiden müssen, allen voran Zoey.
Das von mir bereits angesprochene Ende lässt einem mit offenem Mund zurück. Die Lösung der Autorinnen hat mich noch nicht ganz überzeugt, wird aber sicherlich nötig für die nächsten Bände sein. Ich lasse mich überraschen.
Nun habe ich die Hälfte der Reihe gelesen, freue mich auf weitere Abenteuer mit Zoey und ihren Freunden und frage mich wirklich, wo alles hinführt und vor allem, ob alles auch gut ausgeht. Da hilft nur eins: Weiterlesen.
Fazit:
Eine Steigerung zu den Vorbänden.
Bewertung
4/5
26.02.2012
Buch (Taschenbuch)
Daumen nach oben!
Nachdem Zoey Kalona und Neferet mithilfe ihrer Freunde in die Flucht geschlagen hat, gilt es zu überlegen wie es weiter geht. Zoeys Krieger Stark muss sich so schnell wie möglich erholen, um seine Hohepriesterin beschützen zu können. Steavie Rae verheimlicht weiterhin so einiges und denkt, sie kommt als erste ausgewachsene rote Vampyrin gut alleine damit klar. Doch es dauert nicht lange bis das Böse sich erneut auflehnt.
House of Night 6 hat mir sehr gut gefallen, es ist spannend, man merkt dass die Charaktere ein bisschen erwachsener werden und es ist definitiv dramatisch. Da kann ich nur sagen: Daumen nach oben!
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