Produktbild: Unguad
Band 2

Unguad

Aus der Reihe Karin Schneider
14

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2012

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Kaffee / Altweiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89705-964-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2012

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Kaffee / Altweiß

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89705-964-1

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    aus Unna

    5/5

    11.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Unter Verdacht

    Karin tappt mal wieder in einen Mordfall. Sie entdeckt diesmal im Altenheim, in dem ihre Eltern untergebracht sind und ihr Vater seinen Neunzigsten Geburtstag feiert, eine tote Frau. Sie ist Altenpflegerin und sehr unbeliebt bei den Insassen. Natürlich begibt sich Karin auf die Suche nach dem Täter, doch die leitende Kommissarin aus Passau ist gar nicht glücklich darüber. Andererseits hofft sie, dass Karin ihr Neuigkeiten berichten kann, wenn sie privat die Bewohner oder das Personal „befragt“. Neugierig wie Karin nun mal ist, steckt sie ihre Nase überall hinein. Doch in der Familie ist sie nicht die Einzige die Licht in das Dunkel dieses Falles bringen möchte. Auch ihr Vater ermittelt im Altenheim. Auch Linus, ihr ältester Sohn, interessiert sich für das Altenheim, aber eher aus privatem Interesse für Anna, die Praktikantin. Die hat schlechte Erfahrungen mit dem Pfleger Hecker gemacht. Doch der Mordfall ist nicht Karins einziges Problem, ihr Mann hat scheinbar ein Auge auch die Pflegerin Marion geworfen. Es sieht alles nach einem sehr verworrenen Fall aus und das ist gerade das Richtige für unsere „Ermittlerin“ Karin. „Unguad“ von Ingrid Werner ist ein weiteres Abenteuer von Karin Schneider, die mit einem Todesfall in einem Seniorenheim konfrontiert wird. In diesem Roman wird die Garde der „Ermittler“ aufgestockt. Ihr Vater, der in dem Heim lebt, mischt hier auch noch mit, genau wie Karins Sohn. Garniert wird die Story noch mit der ersten Liebesgeschichte ihres Sohns und der Untreuevermutung gegen ihren Mann. Das alles wird lebhaft in eine amüsante Alltagserzählung gepackt, die sich jeder von uns vorstellen kann, die er, bis auf den Mord, alles selbst schon erlebt hat. So oder so ähnlich jedenfalls. Für mich sind die Situationen sehr authentisch beschrieben. Na ja, vielleicht bis auf Karin. Die ist mit ihrer Neugier schon etwas besonderes und wird auch deswegen immer in gefährliche Situationen hineingezogen. Nun ein wenig scheint es mir. Das sie ihrem Alltag als Hausfrau und Mutter entgehen möchte. Das ist allerdings sehr liebevoll und nachfühlend beschrieben. Der Kriminalfall lässt sich auch sehr gut verfolgen und der Spannungsaufbau ist sehr gelungen. Vielleich gibt es dezente Hinweise, die schon in den Verlauf der Geschichte eingewebt wurden, um das überraschende Ende zu verstehen. Nachdem dieses Buch schon der vierte Fall der „Ermittlerin“ Karin Schneider war, den ich gelesen habe, bin ich langsam, aber sicher mit dieser Figur sehr vertraut und ich mag ihre Art und Weise des Auftretens. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt, wie immer muss ich gestehen.

  • Bewertung

    aus Bad Säckingen

    5/5

    05.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses war der zweite Streich…..

    Karin Schneider in Höchstform Unguad ist Band 2 der Krimireihe um die Ermittlerin aus Leidenschaft und da ich Band 1, 3 und 4 bereits gelesen habe, natürlich ein absolutes Muss. Aber die Geschichten sind in sich abgeschlossen und lassen sich prima auch unabhängig voneinander lesen. Ich fürchte nur, wer einmal in Karins Fänge geraten ist, der will immer mehr davon Bereits auf der ersten Seite findet Karin schon wieder eine Leiche. Gut, man möchte meinen, dass tote Menschen in einem Altersheim jetzt nicht so selten sind, aber es handelt sich um eine der Pflegerinnen. Es wird doch nicht etwa eines der alten Leutchen sich der allseits unbeliebten Elvira erledigt haben? Womöglich gar Karins Vater, der dort zusammen mit der langsam in die Demenz abgleitenden Ehefrau lebt und eigentlich fröhlich seinen 90. Geburtstag feiert? Karin bleibt also mal wieder nichts anderes übrig, als selbst die Ermittlungen zu ergreifen, schließlich sind die Polizisten im Rottal nicht die Schnellsten. Auf der Suche nach Hintergründen kommt Karin auch in das Dörfchen Fad, wo die Ermordete zusammen mit ihrer Mutter lebte. „Der klangvolle Name Fad stimmte den Besucher schon richtig auf den ersten Eindruck ein. Dort standen vereinzelte kleine Sacherl, kleine Bauernhöhe, einsam im Nirgendwo. Man konnte sich noch nicht mal an einer schönen Aussicht erfreuen. Im Gegenteil, Fad setzte noch einen drauf. Es lag in einer Senke, aus der der Nebel nur selten aufstieg.“ Ich liebe den Humor der Autorin und habe einige Mittagspausen arg in die Länge gezogen, um noch weiterzulesen. Vorbeieilende Passanten haben sich bestimmt gewundert, warum ich immer vor mich hin gekichert habe. Karins Mann Martin unterstützt sie leider überhaupt nicht und ich war wunderbar empört und hätte ihn am liebsten eigenhändig vor die Tür gesetzt Trotz der ernsten Themen wie Mord und Demenz kommt der Humor hier nicht zu kurz und lässt den Leser die düsteren Beschreibungen des Heimlebens besser verkraften. Aufgrund der lebendigen Beschreibungen arbeitet mein Kopfkino auf Hochtouren und ich ermittle plötzlich selbst mit. Zusammen mit Karin und ihrem Sohn Linus, der ebenfalls von seiner Mutter infiziert ist und auch der 90 jährige Vater hat im Pflegheim den Agatha Christie Club gegründet. Langeweile gibt es weder im Pflegeheim noch in diesem Krimi. Wie die Geschichte ausgeht und ob die „Bösen“ immer sofort erkennbar sind, das empfehle ich jedem selbst herauszufinden. Ich bin auf jeden Fall Fan dieser Krimireihe geworden und freue mich, dass die Autorin inzwischen an Band 5 schreibt!

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    toller Regionalkrimi mit wichtigem Themenspektrum

    Inhalt: Von rüstigen Alten und seltsamen Todesfällen: ein heiter-gelassener Gesellschaftskrimi, spannend bis zum Schluss und nicht nur für Niederbayern. Fazit: Ich habe schon einige Krimis mit Karin Schneider gelesen und so wollte ich natürlich auch diesen unbedingt lesen. Ich war gespannt, ob Karin mich mit ihrer Schnüffelnase wieder überzeugen kann. Karin besucht ihre Eltern im Altersheim Sonnenhügel, da ihr Vater Geburtstag feiert. Auf der Suche nach einer Blumenvase stolpert sie über die Leiche einer Pflegerin, die in der Abstellkammer liegt. Sofort wittert Karin einen Mord und beginnt natürlich viele Fragen zu stellen. Ob Karin mit ihrer Mordtheorie Recht hat, oder ob es doch ein Unglück war? Das müsst ihr leider selbst lesen, ich will nicht zu viel verraten. Mir ist schon auf den ersten Seiten aufgefallen, dass die Autorin dieses Mal aus verschiedenen Perspektiven erzählt. In den bisherigen Romanen wurde die Handlung nur aus Karins Sicht geschildert und so war ich überrascht. Doch mir hat es gut gefallen, dieses Mal auch die in Perspektive anderer Charaktere eintauchen zu können. Ein Altersheim als Tatort auszuwählen ist erst einmal ungewöhnlich, da dort doch eher die Bewohner sterben, als die Pfleger und Pflegerinnen. Genau dies machte mich neugierig auf diesen Krimi und ich begann voller Spannung zu lesen. Wer war die Pflegerin die in der Abstellkammer lag? Hat sie sich Feinde gemacht oder war sie eher beliebt? Auch hier will ich nicht zu viel verraten. Dieses Mal ermittelt Karin nicht alleine, denn auch ihr Vater mischt mit seinen Freunden munter mit und auch Karin Sohn will Licht ins Dunkel bringen. Dies ist den ermittelnden Kommissaren natürlich gar nicht recht. Wie gewohnt, ist der Schreibstil sehr flüssig, so dass ich durch die Seiten flog. Die Spannung baut sich langsam und gemütlich auf, um dann in einem furiosen Finale ihren Höhepunkt zu finden. Der Fall stellte sich wieder recht verzwickt dar, obwohl ich schon relativ früh einen Täter/ eine Täterin in Verdacht hatte. Ob es wirklich so ist, oder doch ganz anders? Die Auflösung konnte mich dann überraschen, es gab Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Bei diesem Krimi hat mir besonders gut gefallen, dass so viele ernste Themen wie Demenz, der heutige Pflegenotstand, Gewinnmaximierung in Pflegeheimen und braunes Gedankengut geschickt in die Handlung einflossen und mich zum Nachdenken und Innehalten anregten. Tolle Mischung. Karin war wieder authentisch dargestellt mit ihren Sorgen und Nöten und war mir dadurch sehr sympathisch. Sie kämpft wie üblich wieder an allen Fronten gleichzeitig und es bleibt nicht aus, dass sie mal in die falsche Richtung schaut. Doch auch dieses Mal bekommt sie die Kurve, sogar als sie selbst in Gefahr gerät. Mir hat die Lektüre wieder schöne Lesestunden bereitet, da der Krimi unblutig daherkommt und mich mit dem Humor überzeugte, der immer angemessen war. Der Krimi kam recht beschaulich daher, bevor die Spannung sich spürbar aufbaute um in einem überraschenden Ende den Höhepunkt zu finden. Ich vergebe diesem beschaulichen Krimi mit passendem Humor, ernsten Themen und Lokalkolorit eine überzeugte Leseempfehlung und freue mich auf weitere Fälle mit Karin Schneider.

  • Samantha Faye

    aus Freihung

    5/5

    24.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Altwerden ist nichts für Feiglinge! Bette Davis

    Karin Schneider ist zurück! Dem Wolpertinger sei Dank!  Das Jahr 1964 modulierte Ingrid Werner, die so die Welt kennenlernte. Sie ist Bankkauffrau, Juristin, hat drei Kinder, Heilpraktikerin, Entspannungspädagogin, freischaffende Malerin und welch unerwartete Überraschung: Autorin! Sie lebt mit ihren Lieben in Bad Griesbach.  Dies ist der zweite Fall nach "Niederbayerische Affären".  Karin wird wieder einmal in einen Todesfall involviert, unsere V. I. Warshaswski oder Tuppence vom niederen, niederträchtigen Bayern.  Das Titelbild personifiziert solch eine ungetrübte, eirenische Idylle und dann, Bumms! wird wieder mal jemand abgemurkst.  Aber wie Karin in so etwas hineingeraten kann - das ist eine gute Frage. Offenbar ist sie ein kriminalistischer Magnet. Schlecht fur den Täter, oder?  Karins Eltern leben im Altersheim Sonnenhügel. ( Was für ein Name! Wie Die Schattige Pinie bei den Golden Girls! ). Der Vater feiert seinen neunzigsten Geburtstag, leider nicht seinen hundertundelfzigsten.  Etliche Gäste kommen und es wird gefeiert, gegessen und getrunken. Das Übliche eben.  Ja, und ihr ahnt es schon, oder? Karin, auf der Suche nach einer Vase, findet eine Tote im Abstellraum. Es ist Elvira, die Pflegerin. Wieder einmal eine kaltgemachte Person und ihr Mann Martin ist entsetzt. Wer will schon eine Leiche zum Dessert?  Es kommen bei Karins Investigationen Dinge an den Tag, did sie doch erschauern lassen. Eine kriminelle Energie sondergleichen. Aber was, wie und warum? Selber lesen!  Karins Mutter ist auf die Vergesslichkeitsschiene geraten, aber sie hat doch mal lichte Zeiten.  Linus, Karins Sohn, hilft Anna und ist tatkräftig dynamisch bei der Aufklärung behilflich. Der Handlungshase schlägt tolle Haken und ich wurde überrascht. Das Ende ist ebenso gelungen.  Ein sehr guter Roman über Geschehnisse im Altersheim. Leider hört man davon zuviel in den letzten Jahren. Müssen sich Senioren alles gefallen lassen?  Die Einsamkeit ist groß und mehr Ehrenamtliche sollten mitwirken. Das Problem wird sich in Zukunft noch verstärken, obwohl sehr viele Corona zum Opfer gefallen sind. Muß wirklich jeder arbeiten und die Eltern ins Altersheim abschieben? Man kann darüber ziemlich heftig streiten.  Für mich wäre es jedenfalls eine Horrorvorstellung, wenn meine Mutter oder ich jemals dort versandeten.  Sehr interessant und flüssig geschrieben, entbehrt nicht eines gewißen Humors, sodaß es bei diesem sehr ernsten Thema nicht gar zu düster wird. Runa, die Hundedame, hat ebenso ihren Auftritt. Exzellent! Mehr Leute sollten das Buch lesen. Danke, Ingrid Werner!!! 

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    21.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Karin Schneider ermittelt ...

    Klappentext: Kirchmünster, nahe der Therme Bad Griesbach im Rottal gelegen, ist einmal mehr Schauplatz eines grausigen Todesfalles. Elvira, Pflegerin im Altenheim Alpenblick, ist tot. War es ein Unglück oder doch Mord? Karin Schneider findet die Leiche und mischt sich in die Ermittlungen ein. Daneben hat sie mit der Demenz ihrer Mutter, der Untreue ihres Ehemannes und manch dubioser Vergangenheit ihrer Mitmenschen zu kämpfen. Zur entscheidenden Begegnung kommt es in den unterirdischen Gängen des Städtchens, wobei ein Luchs eine ungewöhnliche Rolle spielt. Von rüstigen Alten und seltsamen Totesfällen: ein heitergelassener Gesellschaftskrimi, spannend bis zum Schluss und nicht nur für Niederbayern. Cover: Das Cover wirkt sehr idyllisch und ist sehr schön gestaltet. Es weckt die Neugier und das Interesse. Meinung: Dies ist der zweite Band rund um die Ermittlerin Karin Schneider. Dieses Buch kann man auch wieder sehr gut unabhängig von den anderen Büchern lesen, da jeder Band in sich abgeschlossen ist. Mehr Spaß macht es jedoch, wenn man schon die Personen und Ermittler kennt. So kommt man noch besser in die Geschehnisse, das Drumherum hinein und auch die Charaktere kann man besser greifen. Die Idylle trüb und Karin Schneider gerät hier in ihren nächsten Mordfall. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und so bekommt man ganz verschiedenen Einblicke, die das Ganze sehr spannend gestaltet. Dies unterscheidet sich zu den unterschiedlichen Bänden, bei denen zumeist aus Karins Sicht beschrieben wird, bekommt man hier mehrere Perspektiven präsentiert. Die unterschiedlichen Perspektiven machen das Ganze interessant und so spekuliert und ermittelt man mit und wird in die verschiedenen Handlungen und Geschehnisse involviert und erlebt diese sehr lebendig und spannend mit. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und haben ihren ganz eignen Charme. Auch ihre Handlungen sind gut nachvollziehbar und die Gefühle und Emotionen werden git transportiert. Inhaltlich möchte ich nicht zu viel verraten und verzichte daher auf weitere Details, da ich nichts vorweg nehmen möchte. Die Abschnitte sin etwas länger und in die einzelnen Tage unterteilt, weiterhin in kurzer Abschnitte mit Zeitangaben gegliedert. Diesen kann man gut folgen und die Zeitangaben helfen sehr gut bei der Orientierung. Ein weiterer spannender und unterhaltsamer Fall mit und für Karin Schneider. Ich lese sehr gern über ihre Ermittlungen und folge sehr den Geschehnissen. Man wird sehr gut unterhalten und an die Entwicklungen gefesselt, da sich ein guter Lesefluss ergibt und die Seiten regelrecht verfliegen. Fazit: Ein weiterer spannender und unterhaltsamer Fall mit und für Karin Schneider.

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