Produktbild: Wirtschaftsgeographie

Wirtschaftsgeographie Ökonomische Beziehungen in räumlicher Perspektive

39,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2012

Abbildungen

118 Abbildungen, 22 Tabellen

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

24,7/18/3,3 cm

Gewicht

1154 g

Auflage

3. Neuausg.

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-8492-3

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2012

Abbildungen

118 Abbildungen, 22 Tabellen

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Utb GmbH

Seitenzahl

319

Maße (L/B/H)

24,7/18/3,3 cm

Gewicht

1154 g

Auflage

3. Neuausg.

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-8492-3

Herstelleradresse

UTB
Industriestr. 2|70565|Stuttgart|DE
utb@brocom.de

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  • Produktbild: Wirtschaftsgeographie
  • 1 Zu einer Geographie der Wirtschaft 18

    1.1 Warum eine Geographie der Wirtschaft? 18

    1.2 Illustration: Wie funktioniert regionale Wirtschaftsentwicklung? 21

    1.3 Aufbau des Buchs 23

    2 Zu einer relationalen Wirtschaftsgeographie 26

    2.1 Geographie im Paradigmenwechsel 26

    2.1.1 Die Ursprünge wissenschaftlicher Geographie: Länder- und Landschaftskunde 28

    2.1.2 Die methodologische Revolution: Geographie als Raumwissenschaft 29

    2.1.3 Die (sozial-)theoretische Revolution: Geographie als Akteurswissenschaft 31

    2.1.4 Die Evolution der Paradigmen im Zeichen der Moderne 34

    2.2 Wirtschaftsgeographie im Paradigmenwechsel 35

    2.2.1 Wirtschaftsgeographie in der Länderkunde 36

    2.2.2 Raumwirtschaftslehre 37

    2.2.3 Ansatzpunkte einer new economic geography 38

    2.3 Das Argument der zweiten Transition in der Wirtschaftsgeographie 41

    2.3.1 Storpers Konzeption der holy trinity 41

    2.3.2 Neue relationale Positionen 43

    2.3.3 Umrisse der relationalen Wirtschaftsgeographie 44

    2.3.4 Grundkonzepte einer relationalen Wirtschaftsgeographie 48

    3 Grundlagen ökonomischer Beziehungen 53

    3.1 Bedürfnisse 53

    3.2 Güter 54

    3.3 Wirtschaftliche Produktion und Produktionsfaktoren 57

    3.3.1 Produktionsfaktor Boden 58

    3.3.2 Produktionsfaktor Arbeit 61

    3.3.3 Produktionsfaktor Kapital 63

    3.3.4 Relationale Sichtweise von Ressourcen 65

    3.4 Markt 67

    3.5 Leistungsmessung in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung 71

    4 Geographische Grundbegriffe 74

    4.1 Positionale Raumkonzepte: Raum, Region, Territorium und Standort 74

    4.1.1 Physikalischer Begriff des Raums 74

    4.1.2 Region 75

    4.1.3 Territorium 75

    4.1.4 Abgrenzung von Regionen 75

    4.1.5 Standort 78

    4.2 Relationale Raumkonzepte: Distanz und Nähe 79

    4.2.1 Messung von Distanz 79

    4.2.2 Konzepte der Nähe 80

    4.2.3 Zur Bedeutung temporärer Nähe in der globalen Ökonomie 83

    4.3 Räumliche Disparitäten: Verdichtungsräume und ländliche Räume 84

    4.3.1 Verdichtungsräume 87

    4.3.2 Ländliche Räume 89

    4.4 Möglichkeiten und Grenzen der Messung räumlicher Verteilungen 90

    4.4.1 Parameter der regionalen Strukturanalyse 91

    4.4.2 Methoden der regionalen Wachstumsanalyse 95

    4.5 Globale Verflechtungen 98

    4.5.1 Grundkonzeption der Globalisierung 98

    4.5.2 Wider die Hyperglobalisierung 101

    4.5.3 Regionalisiertes Wachstum internationalen Handels 103

    4.5.4 Internationalisierung von Kapitalverflechtungen durch Direktinvestitionen 107

    4.5.5 Internationalisierung des Austauschs von Technologien und Wissen 108

    Teil II: Ansätze und Grenzen der Raumwirtschaftslehre

    5 Im Denken räumlicher Ordnung und Hierarchie 112

    5.1 Lagerentenprinzip, Transportkostenprimat und landwirtschaftliche Landnutzung 112

    5.1.1 Bodenrente und Lagerente 112

    5.1.2 Prinzipien des isolierten Staats 113

    5.1.3 Thünen’sche Ringe verschiedener Maßstabsebenen 116

    5.1.4 Kritische Würdigung des isolierten Staats 118

    5.2 Übertragung des Lagerentenprinzips auf den städtischen Bodenmarkt 120

    5.2.1 Prinzipien der städtischen Landnutzungslehre 120

    5.2.2 Kritische Würdigung der städtischen Landnutzungslehre 122

    5.2.3 Stadtstruktur und Landnutzung 127

    5.3 Optimale Versorgung im System zentraler Orte 129

    5.3.1 Städtische Ballungen und zentrale Orte 129

    5.3.2 Umlandbildung aus Produzentenperspektive 130

    5.3.3 Umlandbildung aus Kundenperspektive 130

    5.3.4 Anordnung der Einzugsbereiche in einem Hexagonalmuster 131

    5.3.5 Hierarchisches System zentraler Güter und zentraler Orte 131

    5.3.6 Marktnetze nach Lösch 133

    5.3.7 Zentrale Orte in der Planungspraxis in Deutschland 133

    5.3.8 Kritische Würdigung des Zentrale- Orte-Systems 137

    5.3.9 Erweiterte Konzepte: Städtenetze versus Städteverbünde 141

    5.3.10 Zentrale Orte und Stadtentwicklung 145

    6 Industrielle Standortwahl 149

    6.1 Raumabhängigkeit und Faktordominanzder industriellenStandortlehre 149

    6.1.1 Kostenminimale Standortwahl 150

    6.1.2 Konzept der Agglomerationsvorteile 152

    6.1.3 Interdependente Standortwahl 155

    6.1.4 Das Marginalprinzip 156

    6.1.5 Behavioristische Standortwahl 157

    6.2 Kritische Würdigung der traditionellen Standortlehre 159

    6.2.1 Gewinnmaximierung 159

    6.2.2 Kausalität 160

    6.2.3 Unternehmenskonzept 160

    6.2.4 Kostenorientierung 160

    6.2.5 Footloose-Industrien und ubiquitification 161

    6.2.6 Standortfaktorensicht 162

    6.2.7 Statik 162

    6.3 Vom Transportkostenprimat zu Standortfaktorenkatalogen 162

    6.3.1 Abnehmende Bedeutung von Transportkosten 163

    6.3.2 Agglomerationsvorteile im Wandel 165

    6.3.3 Arbeitsmarktaspekte 167

    6.3.4 Öffentlich-staatliche Einflüsse und Kapitalmarkt 170

    6.3.5 Scheinbare Bedeutung von Umwelt- und Lebensbedingungen 172

    6.3.6 Harte versus weiche Standortfaktoren 173

    6.3.7 Standortwahl als Suchprozess 175

    Teil III: Interaktion und Institution

    7 Interaktion: Wirtschaftliches Handeln in sozialen Beziehungen 180

    7.1 Wandel des Menschenbilds 180

    7.1.1 Unvollständige Informationen 181

    7.1.2 Grenzen der Rationalität 181

    7.1.3 Grenzen des Opportunismus: homo reciprocans 182

    7.1.4 Relationale Perspektive des Handelns 183

    7.2 Soziale Situationen der Interdependenz 185

    7.2.1 Soziale Situationen 185

    7.2.2 Interdependenz und Koordinationsproblem 185

    7.2.3 Interaktion und Transaktion 186

    7.3 Interaktionen in sozialen Beziehungen 188

    7.3.1 Vertrauen 189

    7.3.2 Reputation 192

    7.3.3 Soziales Kapital 195

    7.3.4 Einfluss neuer Informations- und Kommunikationstechnologien 198

    8 Institutionen 200

    8.1 Institutionen und ökonomisches Handeln 200

    8.1.1 Zur Regelmäßigkeit sozialen Handelns 200

    8.1.2 Begriff und Arten von Institutionen 202

    8.1.3 Institutionen zwischen Handeln und Struktur 204

    8.1.4 Institutionen aus räumlicher Perspektive 205

    8.2 Entstehung und Gestaltung von Märkten 206

    8.2.1 Vom Markt zu Märkten 206

    8.2.2 Konstitution von Märkten 207

    8.2.3 Performativität von Märkten 209

    8.2.4 Märkte in räumlicher Perspektive 210

    8.3 Institutioneller Wandel 214

    8.3.1 Inkrementelle Anpassung von Institutionen 214

    8.3.2 Persistenz von Institutionen und institutionelle Hysterese 215

    8.3.3 Institutional entrepreneurship 216

    8.3.4 Institutionen und Macht 219

    8.3.5 Zur Rolle von Institutionen in Innovationsprozessen 220

    Teil IV: Organisation

    9 Organisation wirtschaftlichen Austauschs 224

    9.1 Transaktionskosten und räumliche Produktionsorganisation

    in der neuen Institutionenökonomie 224

    9.1.1 Unternehmensorganisation als Transaktionsproblem 224

    9.1.2 Transaktionskostenansatz 225

    9.1.3 Transaktionskosten in räumlicher Perspektive 228

    9.2 Embeddedness und Netzwerkbildung in der new economic sociology 229

    9.2.1 Der embeddedness-Ansatz 230

    9.2.2 Embeddedness in räumlicher Perspektive 231

    9.2.3 Unternehmensnetzwerke 232

    9.2.4 Paradoxon der embeddednes und lock-in 235

    9.3 Temporäre Kooperation in Projekten 237

    9.3.1 Projektorganisation 239

    9.3.2 Projekte in räumlicher Perspektive 241

    9.3.3 Kritische Würdigung der Projektorganisation 242

    10 Geographische Cluster 245

    10.1 Nationale Wettbewerbsvorteile und industrielle Cluster 245

    10.1.1 Faktorbündel zur Erklärung industrieller Cluster 246

    10.1.2 Kritische Würdigung des Porter’schen Diamanten 247

    10.2 Industriedistrikte und innovative Milieus 248

    10.2.1 Dreigeteilte räumliche Wirtschaftsstruktur in Italien 249

    10.2.2 Konzeption der Industriedistrikte in Italien 251

    10.2.3 Probleme der Übertragbarkeit des Dritten Italien 254

    10.2.4 Milieuansatz der GREMI-Schule 256

    10.2.5 Innovatives Milieu 256

    10.2.6 Konvergenz der Milieu- und Distriktansätze 258

    10.3 Theorie regionaler Cluster 260

    10.3.1 Clusterdimensionen und trade-offs 260

    10.3.2 Lokales Rauschen und globales Pfeifen:

    Zu einer wissensbasiertenClustertheorie 269

    10.3.3 Temporäre Cluster zur Herstellung globaler Vernetzungen 273

    10.3.4 Zum Verhältnis temporärer und permanenter Cluster 278

    11 Geographie des Unternehmens 280

    11.1 Strategie und geographische Organisation von Unternehmen 280

    11.1.1 Wechselwirkung von Strategie und Struktur 280

    11.1.2 Tripolare Unternehmenstypologie 283

    11.1.3 Entwicklungsstufen der Unternehmensorganisation 286

    11.2 Internationalisierung von Unternehmen 288

    11.2.1 Strategien der Internationalisierung 289

    11.2.2 Eklektisches Paradigma und Stufentheorien 290

    11.2.3 Netzwerktheorie der Internationalisierung 294

    11.3 Globale Organisation der Wertschöpfung 296

    11.3.1 Typen international agierender Unternehmen 296

    11.3.2 Marktmacht und oligopolistischer Wettbewerb 300

    11.3.3 Aushandlungsprozesse zwischen Staat und Unternehmen 301

    11.3.4 Globale Waren- und Wertschöpfungsketten 305

    11.3.5 Globale Produktionsnetzwerke 309

    Teil V: Evolution

    12 Regionales Wachstum und Entwicklung 312

    12.1 Neoklassische Theorie 312

    12.1.1 Grundmodell regionalen Wachstums 312

    12.1.2 Kritische Würdigung der neoklassischen Theorie 313

    12.2 Polarisationstheorie 314

    12.2.1 Sektorale Polarisation 314

    12.2.2 Regionale Polarisation 315

    12.2.3 Zirkuläre Verursachung kumulativer Prozesse 316

    12.2.4 Zentrum-Peripherie-Modelle 317

    12.2.5 Kritische Würdigung der Polarisationstheorie 319

    12.3 Exportbasis-Ansatz und regionale Wirtschaftspolitik 320

    12.3.1 Regionalwirtschaftliche Multiplikatoreffekte im Exportbasis-Ansatz 320

    12.3.2 Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur 322

    12.3.3 Europäische Regionalpolitik und Wirtschaftsförderung 325

    12.4 Geographical economics 328

    12.4.1 Regionale Industrieballungen 329

    12.4.2 Kleinräumige Industriespezialisierungen 331

    12.4.3 Dynamik von Konzentrations- und Entleerungsprozessen 331

    12.4.4 Kritische Würdigung von Krugmans geographical economics 333

    13 Evolution von Unternehmen und Standorten 335

    13.1 Evolution in der Organisationsökologie 335

    13.1.1 Grundzüge evolutionärer Theorien 335

    13.1.2 Evolution und Organisationsökologie 337

    13.1.3 Organisationsökologie in räumlicher Perspektive 339

    13.1.4 Kritische Würdigung der Organisationsökologie 340

    13.2 Unternehmensgründungen aus evolutionärer Sicht 342

    13.2.1 Gründungs-, Standort- und Wachstumsfaktoren 343

    13.2.2 Schumpeter’scher Unternehmerbegriff 344

    13.2.3 Saatbeet-Hypothese 345

    13.2.4 Inkubator-Hypothese 346

    13.2.5 Neugründungen als spin-offs 346

    13.2.6 Gründungsforschung und Förderpolitik 349

    13.3 Evolutionäres Modell geographischer Industrialisierung 355

    13.3.1 Lokalisation und windows of locational opportunity 356

    13.3.2 Selektive Clusterungsprozesse 357

    13.3.3 Dispersionsprozesse in growth peripheries 358

    13.3.4 Shifting centers 359

    13.4 Entstehungsprozess und Evolution von regionalen Unternehmensballungen 364

    13.4.1 Ursachen der Entstehung von Clustern 364

    13.4.2 New industrial spaces und Super-Cluster 367

    13.5 Ansätze einer evolutionsökonomischen

    Wirtschaftsgeographie 371

    13.5.1 Perspektiven und Grundkonzepte 371

    13.5.2 Variation durch Innovation und verwandte Vielfalt 372

    13.5.3 Räumlich differenzierte Selektion 372

    13.5.4 Reproduktion in Entwicklungspfaden 373

    13.5.5 Kritische Würdigung der evolutionsökonomischen Wirtschaftsgeographie 374

    Teil VI: Innovation

    14 Innovation und Unternehmen 378

    14.1 Innovation 378

    14.1.1 Innovation als Ergebnis 378

    14.1.2 Innovation als Prozess 379

    14.1.3 Invention versus Imitation 380

    14.2 Produktzyklustheorie 381

    14.2.1 Forschung und Entwicklung im linearen Modell 381

    14.2.2 Produktzyklustheorie in räumlicher Perspektive 383

    14.2.3 Unternehmens-, Industrie- und Regionalzyklen 388

    14.2.4 Kritische Würdigung der Produktzyklustheorie 389

    14.3 Evolutionäre Perspektive technologischen Wandels 390

    14.3.1 Evolutionäres Modell konkurrierender Technologien 391

    14.3.2 Wissensaustausch und Lernen im Innovationsprozess 394

    14.3.3 Institutionen des technologischen Wandels 396

    15 Technologischer und gesellschaftlicher Wandel 401

    15.1 Theorie der langen Wellen 401

    15.1.1 Schumpeters Theorie der langen Wellen 401

    15.1.2 Lange Wellen in räumlicher Perspektive 403

    15.1.3 Kritische Würdigung der Theorie der langen Wellen 404

    15.1.4 Technisch-ökonomische Paradigmen im neoschumpeterianischen Ansatz 405

    15.2 Regulationsansatz 406

    15.2.1 Akkumulationsregime und Regulationsweise 407

    15.2.2 Entwicklungsphase und -krise in räumlicher Perspektive 409

    15.2.3 Aus der Fordismuskrise zu einer neuen Entwicklungsphase? 412

    15.2.4 Nachfordistische Strukturen in räumlicher Perspektive 413

    15.2.5 Kritische Würdigung der Regulationstheorie 416

    15.3 Innovationssysteme 417

    15.3.1 Typen von Innovationssystemen 417

    15.3.2 Nationale Innovationssysteme 418

    15.3.3 Regionale Innovationssysteme 421

    15.3.4 Lernen und Innovation in räumlicher Perspektive 423

    15.4 Varieties of capitalism 425

    15.4.1 Institutionelle Ebenen und Komplementaritäten 425

    15.4.2 Liberale und koordinierte Marktwirtschaften in räumlicher Perspektive 426

    15.4.3 Kritische Würdigung des varieties of capitalism-Ansatzes 426

    Literaturverzeichnis 429

    Sachregister 475

    Verzeichnis der Fallbeispiele 483