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Rechtfertigungen des Unrechts Das Rechtsdenken im Nationalsozialismus in Originaltexten

28,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2014

Herausgeber

Herlinde Pauer-Studer + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

564

Maße (L/B/H)

17,5/10,8/3 cm

Gewicht

452 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29643-1

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist verstörend. Es zeigt, wie das Recht verbogen und dabei formales Recht bleiben kann. Es zeigt, wie eine autoritäre Gewaltherrschaft imstande ist, die Justiz nach ihren Absichten zuzurichten. Das macht dieses Buch besonders aktuell, denn an Gewaltherrschaften fehlt es derzeit auf dieser Erde nicht.« ("Falter")
»Insgesamt ist den HerausgeberInnen sowohl eine wichtige Zusammenstellung von Originaltexten regimetreuer NS-Juristen als auch eine umfassende Einführung in die Legitimierungsstrategien dieser Juristen gelungen.« ("Kritische Justiz")
»Der klug ausgewählte und sorgfältig editierte Sammelband enthält viele Texte zum NS-Rechtsdenken [...]« ("Konkret")

Portrait

Herlinde Pauer-Studer, geboren 1953, ist Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Wien und Leiterin des Projekts des Europäischen Forschungsrats »Verzerrungen des Normativen«. Im Suhrkamp Verlag hat sie Autonom leben (stw 1496) veröffentlicht und David Humes Über Moral (stb 6) kommentiert. Zuletzt gab sie (zusammen mit Julian Fink) den Band Rechtfertigungen des Unrechts. Das Rechtsdenken im Nationalsozialismus in Originaltexten (stw 2043) heraus..
Julian Fink ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Bayreuth.

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.04.2014

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

564

Maße (L/B/H)

17,5/10,8/3 cm

Gewicht

452 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29643-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Herlinde Pauer-Studer: Einleitung: Rechtfertigungen des Unrechts. Das Rechtsdenken im Nationalsozialismus

    DIE ORIGINALTEXTE

    Teil I: Die Grundsätze des NS-Rechts

    Hans Frank: Einleitung zum »Nationalsozialistischen Handbuch für Recht und Gesetzgebung« (1935) – (Auszug)

    Teil II: Recht, Gesetz und »Sittlichkeit«. Die Moralisierung des Rechts im Nationalsozialismus

    Reinhard Höhn: Volk, Staat und Recht (1938) – (Auszug)

    Karl Larenz: Deutsche Rechtserneuerung und Rechtsphilosophie (1934) – (Auszug)

    Karl Larenz: Rechts- und Staatsphilosophie der Gegenwart (1935) – (Auszug)

    Karl Larenz: Sittlichkeit und Recht (1943) – (Auszug)

    Teil III: Der Übergang zum nationalsozialistischen Staat

    1. Vom liberalen Rechtsstaat zum Führerstaat

    Ernst Forsthoff: Der totale Staat (1933) – (Auszug)

    Otto Koellreutter: Deutsches Verfassungsrecht (1938) – (Auszug)

    Ernst Rudolf Huber: Verfassungsrecht des Großdeutschen Reiches (1939) – (Auszug)

    2. Die besondere Form der nationalsozialistischen Revolution

    Ernst Rudolf Huber: Verfassungsrecht des Großdeutschen Reiches (1939) – (Auszug)

    Ulrich Scheuner: Die nationale Revolution (1934) – (Auszug)

    Teil IV: Staat, Verfassung und Gemeinschaft

    1. Autoritärer, totalitärer oder totaler Staat?

    Otto Koellreutter: Grundriß der Allgemeinen Staatslehre (1933) – (Auszug)

    Ernst Forsthoff: Der totale Staat (1933) – (Auszug)

    Ernst Rudolf Huber: Die Totalität des völkischen Staates (1934) – (Auszug)

    Gustav Adolf Walz: Autoritärer Staat, nationaler Rechtsstaat oder völkischer Führerstaat? (1933) – (Auszug)

    2. Die Verfassungsprinzipien des nationalsozialistischen Staates

    Ernst Rudolf Huber: Verfassungsrecht des Großdeutschen Reiches (1939) – (Auszug)

    Otto Koellreutter: Deutsches Verfassungsrecht (1938) – (Auszug)

    3. Der Führer: Funktion, Macht und Gesetzgebungsautorität

    Otto Koellreuter: Grundriß der Allgemeinen Staatslehre (1933) – (Auszug)

    Erich Becker: Diktatur und Führung (1935) – (Auszug)

    Carl Schmitt: Der Führer schützt das Recht (1934)

    4. Gesetzgebung und Volkswille

    Ernst Rudolf Huber: Verfassungsrecht des Großdeutschen Reiches (1939) – (Auszug)

    Otto Koellreutter: Deutsches Verfassungsrecht (1938) – (Auszug)

    Manfred Fauser: Das Gesetz im Führerstaat (1935)

    Hans Franzen: Gesetz und Richter (1935) – (Auszug)

    Teil V: Die Gesetzgebung der Judenverfolgung

    1. Rasse, Recht und Rassenwahn

    Falk Ruttke: Rassenhygiene und Recht (1934) – (Auszug)

    M. R. Gerstenhauer: Das ewige Deutschland (1940) – (Auszug)

    Ludwig Fischer: Rasseschande als strafbare Handlung (1935)

    2. Von den Nürnberger Rassegesetzen bis zur »Endlösung«

    Wilhelm Stuckart, Rolf Schiedermair: Rasse und Gesetzgebung (1938) – (Auszug)

    Gerhard Wagner: Die Nürnberger Judengesetze (1938) – (Auszug)

    Reichsminister des Innern (gez. Stuckart): Endlösung der Judenfrage (Brief vom 16. März 1942)

    Teil VI: Strafrecht, Polizeirecht und Rechtsprechung im Führerstaat

    1. Das Strafrecht: Vom tatgebundenen zum tätergebundenen Strafrecht

    Nationalsozialistische Leitsätze für ein neues deutsches Strafrecht, 1. Teil (1935) – (Auszug)

    Nationalsozialistische Leitsätze für ein neues deutsches Strafrecht. Besonderer (2.) Teil (1936) – (Auszug)

    Roland Freisler: Willensstrafrecht; Versuch und Vollendung (1935) – (Auszug)

    Wenzel von Gleispach: Willensstrafrecht (1936) – (Auszug)

    Konrad Morgen: Der Korruptionsverbrecher (1943)

    2. Polizeirecht und die Macht der Gestapo

    Werner Best: Die Geheime Staatspolizei (1936)

    3. Gerichte und Richter

    Carl Schmitt: Neue Leitsätze für die Rechtspraxis (1933)

    Karl August Eckhardt: Richteramt (1936) – (Auszug)

    Franz Hueber: Justiz im Führerstaat (1942) – (Auszug)

    Richterbriefe – Dokumente zur Beeinflussung der deutschen Rechtsprechung 1942-1944 (1975) – (Auszug)