Produktbild: Spiegelbild im goldnen Auge
Band 24226

Spiegelbild im goldnen Auge Roman

Aus der Reihe detebe
1

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2012

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18/11,1/1,5 cm

Gewicht

166 g

Farbe

Elfenbein / Grau

Auflage

2

Originaltitel

Reflections in a Golden Eye

Übersetzt von

Richard Moering

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24226-3

Beschreibung

Rezension

»Jeder sollte Carson McCullers lesen.«
»McCullers’ Romane sind so einfühlsam wie gnadenlos.«
»Wie alle genialen Dichter überzeugt sie uns davon, daß wir im Leben etwas übersehen haben, was ganz offenkundig vorhanden ist. Sie hat das unerschrocken ›goldene Auge‹.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2012

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18/11,1/1,5 cm

Gewicht

166 g

Farbe

Elfenbein / Grau

Auflage

2

Originaltitel

Reflections in a Golden Eye

Übersetzt von

Richard Moering

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24226-3

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Die amerikanische Schriftstell…

MaWiOr aus Halle am 18.12.2012

Bewertungsnummer: 2702857

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die amerikanische Schriftstellerin Carson McCullers (1917 - 1967) gehört zu den bekanntesten Autoren des 20. Jahrhunderts. Bereits ihr Erstling „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ (1940) wurde als Meisterleistung gefeiert. Ihrem zweitem Roman „Spiegelbild im goldnen Auge“ („Reflections in a Golden Eye“, 1941) begegnete die Kritik allerdings mit weniger Enthusiasmus. Ein Fehler, der zwar längst eingestanden wurde, aber dem Bekanntheitsgrad des Romans weiterhin schadet. Der Leser wird ausführlich mit der Monotonie eines Militärcamps in einem trostlosen, gottverlassenen Südstaatennest vertraut gemacht. Riesige Betonkasernen und Offiziershäuser bestimmen die inselhafte Abgeschiedenheit. In dieser langweiligen Tretmühle sitzen jeden Abend zwei Paare beim Kartenspiel: Major Langdon mit seiner kränklichen Frau Alison und Hauptmann Penderton mit seiner Frau Leonora. Dabei haben sie einen stillen Beobachter, den Gefreiten Williams, der stets auf Anweisung und selten aus eigenem Antrieb handelt. Williams wird außerdem von den Pendertons für Garten- und Hausarbeiten sowie im Reit-stall in Anspruch genommen. Dabei fühlt er sich von der Gegenwart von Leonora Penderton angezogen. Sie gilt in dem Camp als ausgezeichnete Sportlerin und großzügige Gastgeberin. Doch sie reizt ihren Mann oft bis zum Wahnsinn, was sich oft in Anfällen von Eifersucht äußert. Hauptmann Penderton leidet jedoch noch mehr unter seinen eigenen Neigungen und so begegnet er dem jungen Williams sowohl mit Beschimpfungen als auch mit Leidenschaft. Dieser Zwiespalt treibt schließlich auf eine Katastrophe zu und endet in einer fast zwanghaften Tat. „Spiegelbild im goldnen Auge“ ist trotz des melancholischen Titels kein sentimentaler Roman, er ist ein Roman der Spiegelungen, der heimlichen Blicke - daher auch der Titel. McCullers konfrontiert die psychisch labilen, teilweise neurotischen Figuren meisterhaft mit dem kühlen, distanzierten Alltag des Militärs. Die Schilderungen der unterschiedlichen Seelenlandschaften erinnern zwar an D.H. Lawrence, sie zeigen jedoch McCullers als Autorin von Weltformat. „Spiegelbild im goldnen Auge“ wurde von John Huston 1967 mit Marlon Brando (Penderton) und Elizabeth Taylor (Leonora) verfilmt. In Deutschland erschien der Roman erstmals 1958 unter dem Titel „Der Soldat und die Lady“. 1966 dann im Diogenes Verlag unter dem jetzigen Titel. Für die 2011 erschienene und hier als Taschenbuch vorliegende Neuausgabe wurde diese Übersetzung noch einmal überarbeitet. Ergänzt wird die Ausgabe durch ein Nachwort von Tennessee Williams. Manfred Orlick

Die amerikanische Schriftstell…

MaWiOr aus Halle am 18.12.2012
Bewertungsnummer: 2702857
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die amerikanische Schriftstellerin Carson McCullers (1917 - 1967) gehört zu den bekanntesten Autoren des 20. Jahrhunderts. Bereits ihr Erstling „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ (1940) wurde als Meisterleistung gefeiert. Ihrem zweitem Roman „Spiegelbild im goldnen Auge“ („Reflections in a Golden Eye“, 1941) begegnete die Kritik allerdings mit weniger Enthusiasmus. Ein Fehler, der zwar längst eingestanden wurde, aber dem Bekanntheitsgrad des Romans weiterhin schadet. Der Leser wird ausführlich mit der Monotonie eines Militärcamps in einem trostlosen, gottverlassenen Südstaatennest vertraut gemacht. Riesige Betonkasernen und Offiziershäuser bestimmen die inselhafte Abgeschiedenheit. In dieser langweiligen Tretmühle sitzen jeden Abend zwei Paare beim Kartenspiel: Major Langdon mit seiner kränklichen Frau Alison und Hauptmann Penderton mit seiner Frau Leonora. Dabei haben sie einen stillen Beobachter, den Gefreiten Williams, der stets auf Anweisung und selten aus eigenem Antrieb handelt. Williams wird außerdem von den Pendertons für Garten- und Hausarbeiten sowie im Reit-stall in Anspruch genommen. Dabei fühlt er sich von der Gegenwart von Leonora Penderton angezogen. Sie gilt in dem Camp als ausgezeichnete Sportlerin und großzügige Gastgeberin. Doch sie reizt ihren Mann oft bis zum Wahnsinn, was sich oft in Anfällen von Eifersucht äußert. Hauptmann Penderton leidet jedoch noch mehr unter seinen eigenen Neigungen und so begegnet er dem jungen Williams sowohl mit Beschimpfungen als auch mit Leidenschaft. Dieser Zwiespalt treibt schließlich auf eine Katastrophe zu und endet in einer fast zwanghaften Tat. „Spiegelbild im goldnen Auge“ ist trotz des melancholischen Titels kein sentimentaler Roman, er ist ein Roman der Spiegelungen, der heimlichen Blicke - daher auch der Titel. McCullers konfrontiert die psychisch labilen, teilweise neurotischen Figuren meisterhaft mit dem kühlen, distanzierten Alltag des Militärs. Die Schilderungen der unterschiedlichen Seelenlandschaften erinnern zwar an D.H. Lawrence, sie zeigen jedoch McCullers als Autorin von Weltformat. „Spiegelbild im goldnen Auge“ wurde von John Huston 1967 mit Marlon Brando (Penderton) und Elizabeth Taylor (Leonora) verfilmt. In Deutschland erschien der Roman erstmals 1958 unter dem Titel „Der Soldat und die Lady“. 1966 dann im Diogenes Verlag unter dem jetzigen Titel. Für die 2011 erschienene und hier als Taschenbuch vorliegende Neuausgabe wurde diese Übersetzung noch einmal überarbeitet. Ergänzt wird die Ausgabe durch ein Nachwort von Tennessee Williams. Manfred Orlick

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Spiegelbild im goldnen Auge

von Carson McCullers

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