Produktbild: Herr der Krähen

Herr der Krähen Roman

2

29,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49883

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2013

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

944

Maße (L/B/H)

19/12,5/5,1 cm

Gewicht

596 g

Farbe

Rost

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Wizard of the Crow

Übersetzt von

Thomas Brückner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-19172-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49883

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.01.2013

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

944

Maße (L/B/H)

19/12,5/5,1 cm

Gewicht

596 g

Farbe

Rost

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Wizard of the Crow

Übersetzt von

Thomas Brückner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-19172-7

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

Kundinnen und Kunden meinen

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Weltliteratur

Bewertung aus Wien am 03.10.2022

Bewertungsnummer: 1798603

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Welt, die in diesem Buch beschrieben wird, schwankt. Es ist mal eine, der man sich zugehörig fühlt, dann wieder eine Art Absurdistan, weit weg von der Realität. Und doch wird sich immer wieder auf diese bezogen: Über die ganze beträchtliche Länge des Romans (er hat knappe 1000 Seiten) fühlt man die Existenz eine Schatztruhe an Referenz- und Knotenpunkten zur Wirklichkeit, auch wenn man die einzelnen Ereignisse nicht immer klar historischen Vorkommnissen, oder gar Gegenwärtigem, zuordnen kann. Diese Schatzkiste ist der afrikanische Kontinent, mit seiner Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Erzählungen. Auch wenn das Buch an der Oberfläche eine höchst gelungene Satire auf (ost-)afrikanische postkoloniale Diktatoren ist, ist es gleichzeitig eine Geschichte voller Liebe, Hoffnung und Zuversicht, die sich aus dem riesigen Schatz mündlicher Erzählungen speist und auch auf sprachlich-struktureller Ebene dieses Motiv der Oralität immer wieder gekonnt aufgreift. Es ist ein Pamphlet für Demokratie und Widerstand gegen Despoten, eine Ode an Naturwissenschaft und Kunst und eine grandiose, vernichtende Abrechnung mit allem, was dem Autor selbst sein Leben lang von Despoten in Kenia und Rassist*innen auf der ganzen Welt angetan wurde. Ein großer Wurf, eine tour de force, ein beeindruckendes Werk.

Weltliteratur

Bewertung aus Wien am 03.10.2022
Bewertungsnummer: 1798603
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Welt, die in diesem Buch beschrieben wird, schwankt. Es ist mal eine, der man sich zugehörig fühlt, dann wieder eine Art Absurdistan, weit weg von der Realität. Und doch wird sich immer wieder auf diese bezogen: Über die ganze beträchtliche Länge des Romans (er hat knappe 1000 Seiten) fühlt man die Existenz eine Schatztruhe an Referenz- und Knotenpunkten zur Wirklichkeit, auch wenn man die einzelnen Ereignisse nicht immer klar historischen Vorkommnissen, oder gar Gegenwärtigem, zuordnen kann. Diese Schatzkiste ist der afrikanische Kontinent, mit seiner Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Erzählungen. Auch wenn das Buch an der Oberfläche eine höchst gelungene Satire auf (ost-)afrikanische postkoloniale Diktatoren ist, ist es gleichzeitig eine Geschichte voller Liebe, Hoffnung und Zuversicht, die sich aus dem riesigen Schatz mündlicher Erzählungen speist und auch auf sprachlich-struktureller Ebene dieses Motiv der Oralität immer wieder gekonnt aufgreift. Es ist ein Pamphlet für Demokratie und Widerstand gegen Despoten, eine Ode an Naturwissenschaft und Kunst und eine grandiose, vernichtende Abrechnung mit allem, was dem Autor selbst sein Leben lang von Despoten in Kenia und Rassist*innen auf der ganzen Welt angetan wurde. Ein großer Wurf, eine tour de force, ein beeindruckendes Werk.

Afrika hat es nicht leicht

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 01.08.2013

Bewertungsnummer: 478458

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass ein Buch ohne Happyend am Ende doch Hoffnung verbreitet, kommt manchmal vor. Aber so gewitzt und Intelligent wie dieses ist doch eher selten. Wenn der Begriff "afrikanischer Despot" fällt, dann steigen bestimmte Bilder in den Kopf. Namen tauchen auf. Mobutu, und so. Diese lebendige und ausdrucksstarke Satire über den Prototyp des afrikanischen Despoten hilft die Probleme des schwarzen Kontinents besser zu verstehen.

Afrika hat es nicht leicht

Marie-Therese Reisenauer aus Wien am 01.08.2013
Bewertungsnummer: 478458
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass ein Buch ohne Happyend am Ende doch Hoffnung verbreitet, kommt manchmal vor. Aber so gewitzt und Intelligent wie dieses ist doch eher selten. Wenn der Begriff "afrikanischer Despot" fällt, dann steigen bestimmte Bilder in den Kopf. Namen tauchen auf. Mobutu, und so. Diese lebendige und ausdrucksstarke Satire über den Prototyp des afrikanischen Despoten hilft die Probleme des schwarzen Kontinents besser zu verstehen.

Kundinnen und Kunden meinen

Herr der Krähen

von Ngũgĩ wa Thiong'o

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Herr der Krähen