Produktbild: Wenn Arbeit Liebe ersetzt

Wenn Arbeit Liebe ersetzt Doppelkarriere-Paare zwischen Anerkennung und Ungleichheit

29,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2012

Abbildungen

2 Abbildungen, 5 Tabellen

Verlag

Campus

Seitenzahl

409

Maße (L/B/H)

21,3/14,1/2,5 cm

Gewicht

504 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39782-5

Beschreibung

Rezension

"Das Buch hebt einen kleinen Schatz.", DeutschlandRadio Kultur "Lesart", 26.12.2012

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2012

Abbildungen

2 Abbildungen, 5 Tabellen

Verlag

Campus

Seitenzahl

409

Maße (L/B/H)

21,3/14,1/2,5 cm

Gewicht

504 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39782-5

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Wenn Arbeit Liebe ersetzt
  • Inhalt

    Vorwort 11

    I. Einleitung 13
    1. Warum Anerkennung? 15
    2. Axel Honneths Anerkennungstheorie 17
    3. Fragestellung und Aufbau 22

    II. Anerkennung - Geschlecht - Ungleichheit 27
    1. Theoretische Grundlagen 27
    1.1 Axel Honneths Anerkennungstheorie 28
    1.1.1 Honneths Stufenmodell von Liebe, Recht und Wertschätzung 28
    1.1.2 Diskussion und weitere Annahmen Honneths 42
    1.1.3 Zwischenfazit 63
    1.2 Anerkennung und Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern 65
    1.2.1 Das Geschlechterverhältnis als ungleiches Anerkennungsverhältnis 66
    1.2.2 Geschlechtsgebundene Ungleichheiten in Paarbeziehungen 79
    1.2.3 Erklärungsansätze für Geschlechterungleichheiten 88
    1.3 Fazit und die Fragen des Buches - erster Teil 102

    2. Anerkennung im Wandel 105
    2.1 Liebe und Paarbeziehungen im Wandel 105
    2.1.1 Die romantische Liebe und das Familienernährermodell 106
    2.1.2 Von der romantischen Liebe zum Code der Partnerschaft 110
    2.2 (Erwerbs-)Arbeit im Wandel 118
    2.2.1 Das männliche Normalarbeitsverhältnis 119
    2.2.2 Subjektivierung, Entgrenzung und Vermarktlichung von Erwerbsarbeit 120
    2.2.3 Kritik am Subjektivierungsdiskurs 126
    2.2.4 Anerkennung und die Subjektivierung von Arbeit 132
    2.3 Die sozialstaatlich-rechtliche "Anerkennungsordnung"
    im Wandel 138
    2.3.1 Deutschland als konservativer und versorgender Sozialstaat 140
    2.3.2 Vom versorgenden zum aktivierenden Sozialstaat 144
    2.3.3 Vom Familienernährer- zum adult worker-Modell 147
    3. Fazit und Forschungsfragen - zweiter Teil 159

    III. Empirische Untersuchung 165
    1. Methodisches Vorgehen und Design 165
    1.1 Methodologie: Ein hermeneutischer und
    "relationaler" Ansatz 165
    1.2 Projektkontext, Design und Datengrundlage 168
    1.3 Erhebung der Interviews 172
    1.4 Auswertung der Interviews 173
    2. Einführung: Erste fallübergreifende Ergebnisse 176
    2.1 Hohe Egalitäts- und Berufsorientierung 176
    2.2 Ungleichheiten der Arbeitsteilungsarrangements 177
    2.3 Entgrenzungen und das Verhältnis der Lebensbereiche 178
    2.4 Zur Auswahl der dargestellten fiktiven Fälle 179
    3. Exemplarische Falldarstellungen 180
    3.1 Paar Müller: Traditionalisierung nach Familiengründung I 180
    3.1.1 Fallkurzdarstellung 180
    3.1.2 Paarbeziehung und Beziehungskonzepte 181
    3.1.3 Berufliche Situation und Bedeutung von Erwerbstätigkeit 186
    3.1.4 Haus- und Betreuungsarbeit, Familie und Kind 190
    3.1.5 Veränderungen nach der Geburt des Kindes 192
    3.1.6 Anerkennung und Ungleichheiten 197
    3.2 Paar Nau: Traditionalisierung nach Familiengründung II 204
    3.2.1 Fallkurzdarstellung 204
    3.2.2 Paarbeziehung und Beziehungskonzepte 204
    3.2.3 Berufliche Situation und Bedeutung von Erwerbstätigkeit 207
    3.2.4 Haus- und Betreuungsarbeit, Familie und Kind 212
    3.2.5 Anerkennung und Ungleichheiten 215
    3.3 Paar Ott: Vom Hamsterrad und der weiblichen Doppellast 219
    3.3.1 Fallkurzdarstellung 219
    3.3.2 Paarbeziehung und Beziehungskonzepte 220
    3.3.3 Betreuungsarrangement und Hausarbeitsteilung 225
    3.3.4 Berufliche Situation und Bedeutung von Erwerbstätigkeit 226
    3.3.5 Anerkennung und Ungleichheiten 233
    3.4 Paar Pfaff: Von der Egalität des doppelten Vollkarriere-Paares 238
    3.4.1 Fallkurzdarstellung 239
    3.4.2 Paarbeziehung und Beziehungskonzepte 239
    3.4.3 Berufliche Situation und Bedeutung von Erwerbstätigkeit 242
    3.4.4 Haus- und Betreuungsarbeitsteilung und Familie 247
    3.4.5 Un-/Gleichheit und Anerkennung 251
    3.5 Paar Reiter: Von Ungleichheiten in der Paarsymbiose 259
    3.5.1 Fallkurzdarstellung 259
    3.5.2 Paarbeziehung und Beziehungskonzepte 260
    3.5.3 Berufliche Situation und Bedeutung von Erwerbstätigkeit 263
    3.5.4 Hausarbeitsteilung und Bedeutung von Familie und Freunden 273
    3.5.5 Anerkennung und Ungleichheiten 275
    3.6 Paar Saar: Von der Paarfusion und der Suche nach Balance 279
    3.6.1 Fallkurzdarstellung 279
    3.6.2 Paarbeziehung und Beziehungskonzepte 280
    3.6.3 Berufliche Situation und Bedeutung von Erwerbstätigkeit 282
    3.6.4 Haus- und Betreuungsarbeit, Familie und Freunde 291
    3.6.5 Anerkennung und Ungleichheiten 294
    4. Fazit der empirischen Untersuchung 300
    4.1 Entgrenzungen und Subjektivierungspotenzial von Erwerbsarbeit 300
    4.2 Verhältnis der Lebensbereiche, Anerkennung und Ungleichheiten 302
    4.2.1 Sozialstaatliche Anerkennungsstrukturen 303
    4.2.2 Arbeitsorganisationale Anerkennungsbedingungen 304
    4.2.3 Paarbeziehung: Anerkennungsressource oder -verhinderung 306

    IV. Theoretische Betrachtung 311
    1. Ungleichheiten und ›Tücken‹ der Anerkennung 312
    1.1 Die erste ›Tücke‹: Die generelle Risikostruktur
    von Anerkennung 312
    1.1.1 Zur Kontingenz und Uneinforderbarkeit von Liebe 313
    1.1.2 Anerkennung qua Leistung und deren Kontingenz 315
    1.2 Die zweite ›Tücke‹: Geschlechterdifferente Anerkennungshürden 317
    1.2.1 Erwerbssphäre: Hürden für Anerkennung qua Leistung 317
    1.2.2 Hürden im Zugang zur familiären Sphäre 321
    1.3 Die dritte ›Tücke‹: Die ›Anerkennungsfalle‹ subjektivierter Arbeit 323
    1.3.1 Ergänzung von Liebe durch Leistung in der Paarbeziehung 324
    1.3.2 Ergänzung von Leistung durch Liebe in der Arbeitssphäre 325
    1.3.3 Die erste Seite der ›Anerkennungsfalle‹: Qua Leistung zur Liebe der Organisation 327
    1.3.4 Die zweite Seite der ›Anerkennungsfalle‹: Substitution von Liebe durch Leistung im Paar 330
    1.4 Zusammenfassung: Die ›Tücken‹ der Anerkennung 336
    2. Die ›Tücken‹ der Anerkennung ungleichheitssoziologisch betrachtet 339
    2.1 Anerkennung ungleichheitssoziologisch betrachtet 340
    2.2 Anerkennung qua Erwerbsarbeit: Ein doppeltes ›Ideologiepotenzial‹ 349
    2.2.1 Subjektivierte Arbeit und deren strukturell verhinderte Einlösung 350
    2.2.2 Die ›Anerkennungsfalle‹ beruflichen Leistungsstrebens 353
    3. Zukunftsszenarien und gesellschaftliche Implikationen 355
    3.1 Von der Liebe als Hafen und Fluchtpunkt 356
    3.2 Von den "Überflüssigen" und ihrem doppelten Ausschluss 356
    3.3 Wenn die Arbeit gewinnt: Die Niedergangshypothese der Liebe 357
    3.4 Arbeit und Liebe: Gemeinsam vereint? 358
    3.4.1 Das doppelt aktivierte Paar als sozialpolitisches Appellativ 358
    3.4.2 Gesellschaftliche Implikationen der doppelten Vollkarriere 359
    3.4.3 Auswege aus den ›Anerkennungsfallen‹? 362

    V. Ein Blick zurück - und nach vorne 371
    1. Fazit und Erkenntnisgewinn 371
    2. Grenzen der Untersuchung und offene Fragen 376

    Literatur 381
    Anhang 409
    Tabellen- und Abbildungsverzeichnis 409