Gerechter Krieg und Politik der Rettung Michael Walzers Einstellung zu humanitären Interventionen
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
25.05.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-18005-0
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: Seminar: Grundlagen der Politischen Theorie und Ideengeschichte (D) Aristoteles in der Moderne. Hannah Arendt, Michael Walzer und Martha Nussbaum, Sprache: Deutsch, Abstract: Michael Walzer ruft in seiner Politik der Rettung zur schnellen, unkonventionellen Hilfe bei humanitären Katastrophen auf. Während seine Überlegungen zum Krieg Ende der siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts ihren Ausgangspunkt in der Vietnam-Politik der USA fanden und die Verurteilung dieser als imperialistisch und moralisch verwerflich intendierten, setzt er sich Mitte der Neunziger mit dem Problem der humanitären Interventionen und deren Notwendigkeit - vor allem im Bezug auf die zu dem Zeitpunkt aktuellen Krisenherde Somalia, Haiti und dem ehemaligen Jugoslawien - auseinander. Die Interventionen scheinen ihm hier durchaus gerechtfertigt.Hier stellt sich nun die Frage, inwieweit sich Walzers Thesen aus Gibt es den gerechten Krieg? noch mit seinen Ausführungen in seiner Politik der Rettung vereinbaren lassen. Ziel dieser Arbeit soll es somit sein, sich mit folgender These auseinanderzusetzen: Walzer rückt von seinen Kriterien zur moralischen Kriegsführung ab, um der moralischen Notwendigkeit humanitärer Interventionen gerecht zu werden.Zunächst sollen die europäische Tradition des bellum iustum sowie das davon abzugrenzende US-amerikanische Verständnis vom gerechten Krieg vorgestellt werden, um Walzers Argu-mentation auf dieser Grundlage besser erläutern zu können. Auch die Darstellung der Politik der Vereinten Nationen bei humanitären Interventionen dient als Basis zur weiteren Analyse von Walzers Texten, der ich mich im Hauptteil meiner Arbeit widmen werde. Ich beschränke mich in meiner Arbeit größtenteils auf die Primärliteratur Walzers, versuche seine Argumentationsweise nachzuvollziehen und die beiden Texte miteinander in Verbin-dung zu setzen. Hierbei stütze ich mich vor allem auf Skadi/Malowitz: Michael Walzer zur Einführung und Michael Haus: Die Politische Philosophie Michael Walzers.
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