Sparkle
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Sprache:Englisch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
07.08.2012
Verlag
HarperCollinsSeitenzahl
256
Maße (L/B/H)
21,5/13,9/2 cm
Gewicht
264 g
Sprache
Englisch
ISBN
978-1-4767-0456-2
Bevor Joel Schumacher Regisseur wurde, schrieb er auch Drehbücher. Sein erstes lieferte 1976 die Vorlage für das musikalische Drama "Sparkle", das zur Folie für das Broadway-Musical "Dreamgirls" wurde. Newcomer Salim Akils Remake präsentiert sich als konventioneller, aber kompetenter Unterhaltungsfilm. Fast jeder Song ist an Auftritte gekoppelt. Spontane Gesangsausbrüche, die Genreneulinge verstören könnten, gibt es also nicht in diesem Familiendrama im Musikmilieu, bei dem Elemente von "Fame" und "Carrie" miteinander reagieren. War im Vorgänger noch das Harlem der 1950er Jahre Schauplatz, ist es jetzt die Motown-Metropole Detroit in den 1960er Jahren.
Titelfigur Sparkle und ihre älteren Schwestern Sister und Dolores werden mit Strenge und der Bibel als Leitfaden von ihrer Mutter (Whitney Houston) überwacht. Von Sisters sexuell aufgeheizten Auftritten als Sängerin ahnt die Mutter nichts, Sparkles Träume, als Songwriterin populär zu werden, ignoriert sie. Als mit Sister als Star und den Schwestern als Back-up eine Girlgroup gegründet wird und diese im Sog von "The Supremes" die Aufmerksamkeit großer Plattenfirmen erregt, scheint das Fundament für eine Karriere im Showbiz gelegt. Doch Sisters Beziehung zu einem halbseidenen Starkomiker, von der Mutter als Sündenfall und Grund zum Bruch bewertet, sabotiert die Karriere des Trios, als der Lover sich auch als Schläger entpuppt.
Assoziationen zur eigenen Biografie sind unübersehbar in diesem Projekt, für das Whitney Houston 12 Jahre lang kämpfte. Von einem starken Auftritt abgesehen, überlässt der tragische Superstar den Jüngeren das Mikrofon. Dort dominiert Carmen Ejogo als Sister zwei Drittel des Films, zeigt eine darstellerische Glanzleistung wie auch Mike Epps als ihr Lover, dessen Namen Satin die Nähe zur Hölle suggeriert. Jordin Sparks, Siegerin der Casting-Show "American Idol", wird als Sparkle vom Plot lange als Sängerin versteckt. Wenn sie aber aus dem Schatten Sisters tritt, folgt sie den Spuren von Oscargewinnerin Jennifer Hudson, auch wenn ihre Figur passiver angelegt ist und dem Soundtrack, der Songs von Curtis Mayfield und R. Kelly mischt, eine grandiose Nummer wie Hudsons Vulkanausbruch "And I'm Telling You I'm Not Going" fehlt. kob.
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