"Umsiedler" in der SBZ/DDR Vertriebenenintegration in der SBZ/DDR 1945-1953
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.07.2012
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
22/15/0,8 cm
Gewicht
209 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-43629-7
Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Insgesamt ist von ungefähr 15 Millionen Deutschen auszugehen, die zwischen 1944 und 1950 durch Flucht und Vertreibung ihre Heimat für immer verlassen mussten und zumeist völlig besitzlos auf dem Gebiet der heutigen BRD ankamen. Diese Menschen schnellstmöglich zu integrieren, war sowohl in den westlichen Besatzungszonen, als auch in der Sowjetischen Besatzungszone ein vorrangiges Ziel der ersten Nachkriegsjahre. Anders als in den Westzonen strebte die Sowjetische Besatzungsmacht im Einklang mit der KPD/SED nicht nur eine Integration, sondern eine vollständige Assimilation der vertriebenen Menschen in die neu zu generierende sozialistische Gesellschaft an. Stefan Nagelstutz gibt eine Übersicht über die wichtigsten Etappen der Vertriebenenpolitik der Jahre 1945 bis 1953 in der SBZ/DDR und zeigt auf, welche Effekte die verschiedenen sozialpolitischen Maßnahmen hinsichtlich der angestrebten Assimilation erzielten. Ausführlich wird dabei auf die Ende der Vierzigerjahre einsetzende Tabuisierung der Vertriebenenproblematik und die dafür maßgeblichen Hintergründe eingegangen. Das Buch richtet sich an Zeithistoriker, Politikwissenschaftler und an alle historisch interessierten Leser.
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