Produktbild: Legitimität und politische Macht
Band 36

Legitimität und politische Macht

54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1976

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

210

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/1,2 cm

Gewicht

323 g

Auflage

1976

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11375-3

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1976

Verlag

VS Verlag für Sozialwissenschaften

Seitenzahl

210

Maße (L/B/H)

22,9/15,2/1,2 cm

Gewicht

323 g

Auflage

1976

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-531-11375-3

Herstelleradresse

VS Verlag für Sozialwissenschaften
Abraham-Lincoln-Str. 46
65189 Wiesbaden
Deutschland
Email: journals-wiesbaden@springer.com
Url: www.vs-verlag.de
Telephone: +49 611 78780
Fax: +49 611 7878420

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  • I. Die Problemstellung: Wie ist verbindliche Geltung von Normsetzungen und politischen Entscheidungen in komplexen Gesellschaften möglich?.- II. Alternative Theorien der Legitimität.- 1. Karl Marx: die Legitimität der revolutionären Praxis und der klassenlosen Gesellschaft.- 1.1 Ideen als Widerspiegelung und als Legitimation der materiellen Praxis.- 1.1.1 Die Legitimation des historisch Vergänglichen und Partikularen als das allgemein Gültige in der Klassengesellschaft.- 1.1.2 Revolutionäre Praxis und klassenlose Gesellschaft als Bedingungen zwangloser Legitimation.- 1.2 Kritische Betrachtung: Die Selektivität jeder revolutionären Praxis und klassenlosen Gesellschaft.- 2. Jürgen Habermas: Normlegitimität durch zwanglosen Konsensus.- 2.1 Die Konsensustheorie der Normlegitimität.- 2.1.1 Instrumentales und kommunikatives Handeln.- 2.1.2 Quasitranszendentale Ableitung des Geltungssinnes von Normen aus der Grundstruktur der Interaktion.- 2.1.2.1 Die Unterstellung diskursiver Begründbarkeit von Normen in der Interaktion.- 2.1.2.2 Der Vorgriff auf die ideale Sprechsituation.- 2.1.2.3 Die advokatorische Rolle einer normativ-kritischen Gesellschaftstheorie.- 2.2 Kritik der Konsensustheorie der Normlegitimität.- 2.2.1 Quasitranszendentale Ableitung des Geltungssinnes von Normen aus der Grundstruktur der Interaktion als Projektion in die Grundstruktur der Interaktion.- 2.2.2 Die Selektivität von Normen als Bedingung ihrer Konsensunfähigkeit und generellen Unbegründbarkeit.- 2.2.2.1 Die Unterscheidung verallgemeinerungsfähiger und partikularer Interessen als unwirksames Kriterium der Normselektion.- 2.2.2.2 Normkritik durch Tatsachenerkenntnis und die Unvermeidbarkeit von Begründungsdefiziten jedes Normensystems.- 2.2.2.3 Die Beliebigkeit der Subsumtion konkreter Normen unter allgemeine Grundnormen.- 2.2.2.4 Der nicht einlösbare advokatorische Anspruch einer normativ-kritischen Gesellschaftstheorie.- 3. Max Weber: Legitimität der Legalität und struktureller Pluralismus.- 3.1 Die Legitimität des legal-rational gesatzten Rechts.- 3.1.1 Die Typen legitimer Ordnungen und legitimer Herrschaft.- 3.1.2 Die Erklärung der Existenz und der Legitimität des legal-rational gesatzten Rechts.- 3.1.3 Wertrationale Legitimität der Satzungsregeln und Dezisionismus als ausschließliche Alternativen?.- 3.2 Struktureller Pluralismus: Das kritische Verhältnis zwischen Wissenschaft und Politik.- 3.2.1 Der Kampf der Wertordnungen in der modernen Gesellschaft.- 3.2.2 Wissenschaftliche Tatsachenerkenntnis und verantwortungsethisches politisches Handeln.- 3.2.3 Wert- und Normkritik durch wissenschaftliche Tatsachenerkenntnis.- III. Eine Theorie politischer Systeme: Bedingungen der legitimierten Verwendung politischer Macht zur verbindlichen Durchsetzung politischer Entscheidungen.- 1. Strukturelle Ausgangsbedingungen: Das Erfordernis der Erwartungssicherheit und die Selektivität der Normsetzung und politischen Entscheidung.- 2. Die Problemstellung im Rahmen einer allgemeinen Theorie sozialer Systeme.- 2.1 Systemtheoretische, kommunikationstheoretische und evolutionstheoretische Elemente des allgemeinen Theorieansatzes.- 2.2 Ausdifferenzierung und funktionale Spezifizierung des politischen Systems.- 2.3 Politische Macht als symbolisches und generalisiertes Kommunikationsmedium.- 2.4 Legitimitätsglaube als Voraussetzung der Funktionsfähigkeit politischer Macht als symbolisches und generalisiertes Kommunikationsmedium.- 2.5 Das Verhältnis von Systemkomplexität und Umweltkomplexität.- 3. Bedingungen der Funktionsfähigkeit politischer Macht als symbolisches und generalisiertes Kommunikationsmedium.- 3.1 Vertrauen in die Offenheit des politischen Systems.- 3.2 Relative Autonomie und Offenheit des politischen Systems.- 3.2.1 Ein Beispiel: Die Beziehung zwischen dem politischen und dem wissenschaftlichen System.- 3.2.1.1 Der Widerspruch zwischen dem Wert der Normbegründung und dem Wert der Wahrheitssuche.- 3.2.1.2 Die Dominanz eines Wertes als institutionelle Lösung des Widerspruchs.- 3.2.1.3 Die Institutionalisierung widersprüchlicher Werte durch ihre institutionelle Trennung und Verflechtung.- 3.2.1.4 Drei Modelle der institutionellen Lösung von Wertwidersprüchen.- 3.2.2 Funktionale Differenzierung des politischen Systems.- 3.2.3 Generalisierung politischer Unterstützung.- 3.2.4 Politischer Kapitalmarkt und politischer Gütermarkt: Machtdeflation und Machtinflation als politische Krisen.- 4. Formalisierung der Theorie politischer Systeme.- 4.1 Nominaldefinitionen grundlegender Begriffe.- 4.2 Explikation der Variablen der Theorie.- 4.3 Die Theorie als ein System qualitativer Nur-wenn-dann-Aussagen und Wenn-dann-Aussagen.- 4.3.1 Wortsprachliche Formalisierung.- 4.3.2 Symbolsprachliche Formalisierung.- 4.4 Die Theorie als ein System quantitativer Aussagen.- 4.4.1 Wortsprachliche Formalisierung.- 4.4.2 Darstellung der Hypothesen in Tabellen.- 5. Schritte zur Integration von Theoriebildung und empirischer Forschung.- 5.1 Möglichkeiten der erklärenden Anwendung der Theorie.- 5.2 Exemplarische Anwendungen der Theorie zur Erklärung.- 5.2.1 Evolutionäre Erklärungsskizze der Entwicklung typischer Merkmale der politischen Systeme Europas und der USA.- 5.2.2 Parteiensysteme und politische Stabilität.- Anmerkungen.