Max Jacobs Dichtkunst ist zwar oft erfüllt von Freude,Komik und Satire aber sein eigenes Leben war voll von Zerissenheit,Tragik und Trauer.Dieser jüdisch-französischer Dichter vermochte seinen tiefsten Sehnsüchten eine literarische Realität zu geben.Seine Homosexualität brachte ihm lebenslang Konflikte und erzeugte persönliche Spaltung,die dazu führte,daß er zum Katholizismus konvertierte und paradoxerweise in einer schwule-und judenhassenden Kirche Trost suchte.Diese Paradoxie findet einen sehr amüsanten Ausdruck in seinen Gedichten.Das Leben Max Jacobs endet genauso paradox:von der Gestapo inhaftiert,stirbt er kurz bevor einige seiner einflußreichen Freunde ihm retten konnten.Zu diesen einflußreichen Freunden gehörte ua. auch Pablo Picasso.
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