Portrait
Natalia Filatkina, Studium der Germanistischen Linguistik, Anglistik, Pädagogik und der Interkulturellen Kommunikation an den Universitäten Moskau (Staatliche Linguistische Universität), Berlin (Humboldt-Universität), Bamberg und Luxemburg. Promotion im Fach Germanistische Linguistik 2003 mit einer Arbeit zur Phraseologie der luxemburgischen Sprache. 2003-06 Tätigkeit als Wissenschaftliche Assistentin im Fach Germanistik/Ältere deutsche Philologie an der Universität Trier, seit 2007 Leitung der eigenen Nachwuchsforschergruppe Historische Formelhafte Sprache und Tradition des Formulierens (HiFoS). Forschungsschwerpunkte: Historische deutsche Sprachwissenschaft, Sprachwandel und Sprachwandeltheorien, historische Grammatikographie und Lexikographie, historische Phraseologie, Sprache und Kultur im Mittelmeer und der Frühen Neuzeit, insbesondere Gesprächskultur, Dialektologie.
Ane Kleine-Engel, Studium der Phonetik, Jiddistik und Computerlinguistik in München, Oxford, Paris und Trier mit Forschungsaufenthalten in Wien, New York, Jerusalem, Tel-Aviv und Buenos Aires. Promotion 2003 an der Universität Trier zur Phonetik des Jiddischen. Derzeit arbeitet sie an der Universität Luxemburg in einem lexikographischen Projekt zum Luxemburgischen und leitet zwei Forschungsprojekte (LuxPhras - Darstellung der luxemburgischen Phraseologie in der Lexikographie und darüber hinaus, zusammen mit Natalia Filatkina und JPhras - Jiddische Phraseologie im Kontext europäischer Sprachen) im Historisch-Kulturwissenschaftlichen Forschungszentrum (HKFZ) Trier. Forschungstheorien: Phonetik, Standardisierungsstrategien in jüngeren westgermanischen Sprachen, Phraseologie nicht (vollständig) standardisierter Sprachen und Sprachstufen, interkultureller Rezeption, Eigen- und Fremdwahrnehmung in der Sprache.