Das deutsch-italienische Anwerbeabkommen vom 22. Dezember 1955 Ein Erklärungsmodell
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- Deutsch ausgewählt
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
06.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
40
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,4 cm
Gewicht
73 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-28222-8
Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist das Konzept der Gastarbeiteranwerbung in der Bundesrepublik Deutschland anhand der italienischen Gastarbeiter zu erklären. Da es bereits 1937 zwischen Italien und Deutschland zu einer Anwerbevereinbarung kam, wurden die italienischen Arbeitsmigranten als Analyseeinheit ausgewählt.
Betrachtet man die Immigrationen nach Deutschland aus historischer Sicht, dann zeigt sich, dass diese vorwiegend vor dem Hintergrund der Arbeitsmigration stattgefunden haben. Dabei stellt sich die Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften vor allem als eine Abfolge von wirtschaftspolitischen Entscheidungen dar, die in einem Interaktionszusammenhang mit der jeweils entsprechenden Situation auf dem Arbeitsmarkt stehen. Das Anwerben von ausländischen Arbeitskräften ist somit ein Instrument aktiver Arbeitsmarktpolitik. Daher lautet die dieser Arbeit zugrunde liegende Makrohypothese, dass sich die Regierung der Bundesrepublik Deutschland für das Konzept der Gastarbeiteranwerbung entscheidet, wenn auf dem einheimischen Arbeitsmarkt ein Nachfrageüberhang nach dem Produktionsfaktor Arbeit zu erwarten ist. Anhand der Rational Choice Theorie soll aufgezeigt werden, wie die individuellen Handlungen der Akteure in ihrem Ergebnis zum ersten Anwerbeabkommen am 22. Dezember 1955 geführt haben.
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